RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0042617 Entscheidungsdatum29.01.2026 Geschäftszahl7Ob328/55; 3Ob533/55; 2Ob67/50; 1Ob390/49; 3Ob139/55; 3Ob316/54 (3Ob317/54); 2Ob392/55; 1Ob659/33; 1Ob40/31; 1Ob296/46; 1Ob364/55; 1Ob263/50; 2Ob108/55; 4Ob27/65; 1Ob52/67; 4Ob94/70 (4Ob95/70); 6Ob295/71 (6Ob296/71); 5Ob223/72; 1Ob271/72; 8Ob12/75; 4Ob535/75; 8Ob106/79; 2Ob40/80; 7Ob47/80; 3Ob689/82; 4Ob394/82; 3Ob691/82; 3Ob601/83; 4Ob314/85; 4Ob1309/85; 4Ob1313/85; 3Ob599/85; 3Ob87/85; 3Ob106/85 (3Ob107/85); 7Ob1537/85; 3Ob120/86; 4Ob315/87; 4Ob1303/87; 4Ob1304/87; 9ObA151/90; 2Ob504/91; 4Ob2380/96w; 9ObA147/98b; 6Ob158/98y; 4Ob214/98v; 6Ob307/98k; 6Ob118/99t; 3Ob53/00s; 1Ob214/01d; 3Ob250/03s; 4Ob61/04f (4Ob62/04b); 6Ob63/05s (6Ob175/05m; 6Ob176/05h); 3Ob38/06v; 10Ob33/04g; 2Ob103/07x; 5Ob150/08g; 1Ob234/08f; 2Ob267/08s; 6Ob46/08w; 6Ob164/09z; 2Ob248/09y; 2Ob124/10i; 2Ob64/11t; 1Ob75/11b; 1Ob68/12z; 6Ob8/16v; 4Ob66/17k; 6Ob203/19z; 6Ob152/20a; 6Ob22/24i; 5Ob15/24b; 3Ob97/25y; 3Ob112/25d; 5Ob180/25v NormJN §59 ZPO §500 Abs2 IIC Rechtssatz§ 500 Abs 2 ZPO verlangt zwar die sinngemäße Anwendung der §§ 54 - 60 JN, sagt aber nicht, dass das Berufungsgericht an die Bewertung des Klägers gebunden ist.Paragraph 500, Absatz 2, ZPO verlangt zwar die sinngemäße Anwendung der Paragraphen 54, - 60 JN, sagt aber nicht, dass das Berufungsgericht an die Bewertung des Klägers gebunden ist. EntscheidungstexteTE OGH 1955-09-09 7 Ob 328/55 TE OGH 1955-11-09 3 Ob 533/55 TE OGH 1950-02-08 2 Ob 67/50 Vgl; Beisatz: Das Revisionsgericht ist jedoch dann an die Bewertung gebunden, selbst wenn sie entgegen der Absicht des Gesetzgebers in Wahrheit nur die Revision zulässig machen soll (SZ 13/271; ZBl 1931/66; SZ 9/189; RZ 1936,18) (T1) TE OGH 1950-09-20 1 Ob 390/49 Vgl aber; Veröff: JBl 1951,89 TE OGH 1955-03-09 3 Ob 139/55 TE OGH 1954-06-16 3 Ob 316/54 Veröff: EvBl 1954/316 S 457 = ÖBl 1954,58 TE OGH 1955-07-06 2 Ob 392/55 TE OGH 1933-09-14 1 Ob 659/33 Beisatz: Gegenteilig: Keine Bindung des OGH an die Bewertung nach § 500 Abs 2 ZPO (Anfechtungsklage). (T2) Veröff: SZ 15/181Beisatz: Gegenteilig: Keine Bindung des OGH an die Bewertung nach Paragraph 500, Absatz 2, ZPO (Anfechtungsklage). (T2) Veröff: SZ 15/181 TE OGH 1931-02-03 1 Ob 40/31 Beisatz: Gegenteilig zur vorhergehenden Entscheidung (also nicht überprüfbar) (T3) Veröff: SZ 13/27 TE OGH 1946-11-16 1 Ob 296/46 Beisatz: Teilweise einschränkend (Anfechtbarkeit bei Verletzung der gesetzlichen Bewertungsvorschriften). (T4) Veröff: JBl 1947,174 TE OGH 1955-06-03 1 Ob 364/55 TE OGH 1951-01-03 1 Ob 263/50 Beisatz: Bindung des Revisionsgerichtes an offenbar übermäßige Bewertung. (T5) TE OGH 1955-02-16 2 Ob 108/55 TE OGH 1965-03-23 4 Ob 27/65 Veröff: Arb 8035 TE OGH 1967-03-30 1 Ob 52/67 Veröff: JBl 1967,578 TE OGH 1970-11-10 4 Ob 94/70 Veröff: Arb 8825 = SozM IIIA,122 TE OGH 1971-12-10 6 Ob 295/71 TE OGH 1972-11-21 5 Ob 223/72 TE OGH 1973-01-31 1 Ob 271/72 Veröff: EvBl 1973/159 S 353 = MietSlg 25546 TE OGH 1975-02-26 8 Ob 12/75 Vgl aber; Beisatz: Bei Teileinklagung ist der Berufungsgegenstand, nicht der volle Forderungsbetrag maßgebend. (T6) Veröff: JBl 1975,493 TE OGH 1975-06-10 4 Ob 535/75 Beisatz: Hier: § 59 JN (T7)Beisatz: Hier: Paragraph 59, JN (T7) TE OGH 1979-09-13 8 Ob 106/79 TE OGH 1980-03-25 2 Ob 40/80 Auch TE OGH 1980-08-28 7 Ob 47/80 Beisatz: Das Berufungsgericht kann seinen Ausspruch nach § 500 Abs 2 Satz 1, Halbsatz 1 ZPO unabhängig davon vornehmen, welcher Wert des Streitgegenstandes vom Kläger, wenn auch von dem Beklagten unwidersprochen gemäß § 56 Abs 2 JN angegeben wurde und dem erstinstanzlichen sowie zweitinstanzlichen Verfahren mangels einer Herabsetzung durch das Erstgericht nach § 60 JN zugrundezulegen war. (T8)Beisatz: Das Berufungsgericht kann seinen Ausspruch nach Paragraph 500, Absatz 2, Satz 1, Halbsatz 1 ZPO unabhängig davon vornehmen, welcher Wert des Streitgegenstandes vom Kläger, wenn auch von dem Beklagten unwidersprochen gemäß Paragraph 56, Absatz 2, JN angegeben wurde und dem erstinstanzlichen sowie zweitinstanzlichen Verfahren mangels einer Herabsetzung durch das Erstgericht nach Paragraph 60, JN zugrundezulegen war. (T8) TE OGH 1982-12-01 3 Ob 689/82 Auch; Beisatz: In jenen Fällen, in denen der Kläger ein freies Bewertungsrecht hat (§ 56 Abs 2, § 59 JN ist das Berufungsgericht nicht gebunden. (T9) Veröff: SZ 55/186Auch; Beisatz: In jenen Fällen, in denen der Kläger ein freies Bewertungsrecht hat (Paragraph 56, Absatz 2,, Paragraph 59, JN ist das Berufungsgericht nicht gebunden. (T9) Veröff: SZ 55/186 TE OGH 1983-01-11 4 Ob 394/82 Beis wie T1 TE OGH 1983-01-26 3 Ob 691/82 TE OGH 1984-02-22 3 Ob 601/83 Auch TE OGH 1985-02-27 4 Ob 314/85 Beisatz: Die Meinung, dass diese Bestimmung nur dort gelte, wo der Kläger gemäß § 56 Abs 2 JN "den Wert eines nicht in einem Geldbetrag bestehenden vermögensrechtlichen Streitgegenstandes" in der Klage anzugeben hat, nicht aber für ein auf Unterlassung gerichtetes Klagebegehren, bei welchem gemäß § 59 JN "die vom Kläger angegebene Höhe seines Interesses als Wert des Streitgegenstandes anzusehen" ist, findet im Gesetz keine Stütze. (T10) Veröff: ÖBl 1985,166Beisatz: Die Meinung, dass diese Bestimmung nur dort gelte, wo der Kläger gemäß Paragraph 56, Absatz 2, JN "den Wert eines nicht in einem Geldbetrag bestehenden vermögensrechtlichen Streitgegenstandes" in der Klage anzugeben hat, nicht aber für ein auf Unterlassung gerichtetes Klagebegehren, bei welchem gemäß Paragraph 59, JN "die vom Kläger angegebene Höhe seines Interesses als Wert des Streitgegenstandes anzusehen" ist, findet im Gesetz keine Stütze. (T10) Veröff: ÖBl 1985,166 TE OGH 1985-09-10 4 Ob 1309/85 TE OGH 1985-10-01 4 Ob 1313/85 Auch; Beis wie T10 TE OGH 1985-10-30 3 Ob 599/85 TE OGH 1985-12-18 3 Ob 87/85 Beisatz: Hat das Berufungsgericht bei seinem Ausspruch, dass der von der Bestätigung betroffene Wert des Streitgegenstandes S 60.000,-- nicht aber S 300.000,-- übersteigt, keine gesetzliche Bewertungsvorschrift verletzt, so ist der OGH an diesen Ausspruch gebunden (Umkehrschluss aus § 508a Abs 1 ZPO). (T11)Beisatz: Hat das Berufungsgericht bei seinem Ausspruch, dass der von der Bestätigung betroffene Wert des Streitgegenstandes S 60.000,-- nicht aber S 300.000,-- übersteigt, keine gesetzliche Bewertungsvorschrift verletzt, so ist der OGH an diesen Ausspruch gebunden (Umkehrschluss aus Paragraph 508 a, Absatz eins, ZPO). (T11) TE OGH 1985-12-18 3 Ob 106/85 Beis wie T11 TE OGH 1986-01-16 7 Ob 1537/85 TE OGH 1986-12-17 3 Ob 120/86 Vgl aber; Beis wie T1; Veröff: EvBl 1987/110 S 401 TE OGH 1987-03-10 4 Ob 315/87 Veröff: ÖBl 1987,63 TE OGH 1987-05-05 4 Ob 1303/87 Beisatz: Hier: Im Wettbewerbsprozess begehrte Unterlassung und Urteilsveröffentlichung. (T12) TE OGH 1987-06-16 4 Ob 1304/87 Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T12 nur: Im Wettbewerbsprozess begehrte Urteilsveröffentlichung. (T13) TE OGH 1990-06-27 9 ObA 151/90 Beisatz: Diese Bewertung durch den Kläger bleibt unter anderem als Bemessungsgrundlage gemäß den §§ 3 f RATG weiterhin beachtlich. (T14) Veröff: SZ 63/119 = Arb 10874Beisatz: Diese Bewertung durch den Kläger bleibt unter anderem als Bemessungsgrundlage gemäß den Paragraphen 3, f RATG weiterhin beachtlich. (T14) Veröff: SZ 63/119 = Arb 10874 TE OGH 1991-01-30 2 Ob 504/91 TE OGH 1997-01-28 4 Ob 2380/96w Auch; Beis wie T8 TE OGH 1998-05-20 9 ObA 147/98b Vgl auch; Beisatz: Hier: Bewertung eines Feststellungsbegehrens - keine Bindung. (T15) TE OGH 1998-07-16 6 Ob 158/98y Auch TE OGH 1998-09-28 4 Ob 214/98v Auch; Beis wie T4 TE OGH 1999-01-28 6 Ob 307/98k Auch TE OGH 1999-05-28 6 Ob 118/99t Vgl auch; Beisatz: Hier: Bewertung eines Zwischen-Feststellungsbegehrens - keine Bindung. (T16) TE OGH 2000-03-22 3 Ob 53/00s Auch TE OGH 2002-04-30 1 Ob 214/01d TE OGH 2003-11-26 3 Ob 250/03s Vgl auch; Beis wie T9; Beis wie T11 TE OGH 2004-03-30 4 Ob 61/04f Auch; Beisatz: Das Berufungsgericht kann den Wert des Entscheidungsgegenstands aber auch nicht willkürlich festsetzen, sondern ihm steht, soweit die Bewertung nicht ohnehin zwingend vorgegeben ist, ein Ermessensspielraum offen, innerhalb dessen es den Wert des Entscheidungsgegenstands festzusetzen hat. (T17) TE OGH 2005-08-25 6 Ob 63/05s Beisatz: Das Berufungsgericht hat über den Wert des Entscheidungsgegenstands abzusprechen. Es ist dabei nicht an die Bewertung des Klägers gebunden. Diese Bewertung ist grundsätzlich unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, es sei denn, das Berufungsgericht hätte zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten; Hier: Rechtsstreit über die Löschung oder Aufrechterhaltung einer Wegeservitut. (T18) TE OGH 2006-05-30 3 Ob 38/06v Auch; Beis wie T18 nur: Das Berufungsgericht ist dabei nicht an die Bewertung des Klägers gebunden. Diese Bewertung ist grundsätzlich unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, es sei denn, das Berufungsgericht hätte zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten. (T19) TE OGH 2006-10-24 10 Ob 33/04g Vgl auch; Beis ähnlich wie T19 TE OGH 2007-06-14 2 Ob 103/07x Auch; Beis wie T19 TE OGH 2008-08-26 5 Ob 150/08g Beis ähnlich wie T18; Beis ähnlich wie T19 TE OGH 2008-12-16 1 Ob 234/08f Vgl auch; Beis wie T18 nur: Das Berufungsgericht hat über den Wert des Entscheidungsgegenstands abzusprechen. Es ist dabei nicht an die Bewertung des Klägers gebunden. Diese Bewertung ist grundsätzlich unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, es sei denn, das Berufungsgericht hätte zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten. (T20); Beisatz: Hier: Klage auf Feststellung des Nichtbestehens einer Dienstbarkeit des Wasserbezugs. (T21) TE OGH 2008-12-17 2 Ob 267/08s Auch TE OGH 2008-03-13 6 Ob 46/08w TE OGH 2009-09-18 6 Ob 164/09z Vgl; Beis ähnlich wie T20; Beisatz: Eine gesetzliche Bewertungsvorschrift für auf §1330ABGB gestützte Unterlassungsansprüche existiert nicht. Es kann auch keine Rede von einer offenkundig willkürlichen Bewertung des Entscheidungsgegenstands durch das Berufungsgericht sein, wenn es der auf §56Abs 2JN beruhenden Bewertung der klagenden Parteien nicht folgte. (T22) TE OGH 2010-02-17 2 Ob 248/09y Auch; Beis wie T19 TE OGH 2010-08-24 2 Ob 124/10i Auch; Beis wie T20 TE OGH 2011-05-05 2 Ob 64/11t Auch; Beis wie T20 TE OGH 2011-06-21 1 Ob 75/11b Vgl auch TE OGH 2012-04-26 1 Ob 68/12z Auch; Beis wie T20 nur: Das Berufungsgericht hat über den Wert des Entscheidungsgegenstands abzusprechen. Diese Bewertung ist grundsätzlich für den Obersten Gerichtshof bindend, es sei denn, das Berufungsgericht hätte zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten. (T23) TE OGH 2016-02-23 6 Ob 8/16v Beis wie T19 TE OGH 2017-09-26 4 Ob 66/17k Auch; Beis wie T18; Beis wie T20 TE OGH 2020-04-23 6 Ob 203/19z nur T14; Beisatz: Hier: Die Beklagte rügte die Unzulässigkeit des streitigen Rechtsweges erst in der Revision. (T24) TE OGH 2020-09-16 6 Ob 152/20a Beis wie T19 TE OGH 2024-02-21 6 Ob 22/24i TE OGH 2024-05-23 5 Ob 15/24b vgl TE OGH 2025-06-24 3 Ob 97/25y TE OGH 2025-07-23 3 Ob 112/25d TE OGH 2026-01-29 5 Ob 180/25v Beisatz wie T19 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1955:RS0042617
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.