RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0035114 Entscheidungsdatum04.06.2025 Geschäftszahl7Ob344/55; 8Ob158/66; 8Ob83/68; 3Ob112/69; 1Ob187/72; 5Ob209/72 (5Ob235/72); 5Ob32/73; 1Ob151/74; 7Ob40/75; 6Ob161/75; 3Ob552/76; 1Ob714/78; 6Ob778/78; 7Ob707/79; 5Ob505/81; 6Ob553/82; 2Ob511/83; 4Ob76/84; 12Os126/85; 6Ob679/84; 4Ob539/87; 8Ob612/93; 9Ob35/98g; 9ObA178/02w; 8Ob50/11b; 1Ob165/12i; 1Ob212/13b; 2Ob85/18s; 3Ob195/23g; 6Ob17/25f NormZPO §1 Ag ZPO §235 Abs4 B RechtssatzErbe und Nachlass stellen gegenüber dritten Personen keine verschiedene Prozesspartei dar, sodass die Änderung der Bezeichnung der Prozesspartei nach erfolgter Einantwortung vom "ruhenden Nachlass" auf den Erben keine Parteiänderung bedeutet. EntscheidungstexteTE OGH 1955-09-09 7 Ob 344/55 TE OGH 1966-07-05 8 Ob 158/66 Veröff: JBl 1966,616 = RZ 1967,14 TE OGH 1968-04-23 8 Ob 83/68 Vgl TE OGH 1969-11-12 3 Ob 112/69 Beisatz: Der Erbe tritt durch die Einantwortung anstelle des Nachlasses in den Prozeß ein, ohne daß es dazu seinerseits einer besonderen Erklärung bedürfte. (T1) Veröff: NZ 1970,175 TE OGH 1972-08-30 1 Ob 187/72 TE OGH 1972-11-21 5 Ob 209/72 Beis wie T1 TE OGH 1973-02-28 5 Ob 32/73 Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 46/27 TE OGH 1974-09-18 1 Ob 151/74 TE OGH 1975-03-13 7 Ob 40/75 TE OGH 1975-12-18 6 Ob 161/75 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1976-05-18 3 Ob 552/76 Beis wie T1 TE OGH 1978-10-25 1 Ob 714/78 TE OGH 1979-01-24 6 Ob 778/78 Auch TE OGH 1979-08-30 7 Ob 707/79 Beisatz: Ist aber der ursprünglich im Prozeß auftretende Erbe kraft eigenen Rechtes Kläger oder Beklagter gewesen, dann ist eine "Berichtigung" seines Namens auf "Verlassenschaft NN, vertreten durch..." eine unzulässige Parteiänderung. (T2) Veröff: NZ 1980,96 = JBl 1980,270 TE OGH 1981-04-07 5 Ob 505/81 Auch; Beisatz: Der Parteiennachfolge ist von Amts wegen Rechnung zu tragen. (T3) Veröff: MietSlg 33641 TE OGH 1982-03-03 6 Ob 553/82 Auch; Beis wie T3 TE OGH 1983-04-12 2 Ob 511/83 Auch; Beis wie T3 TE OGH 1985-10-15 4 Ob 76/84 Auch; Beis wie T1; Beis wie T3 TE OGH 1985-12-12 12 Os 126/85 Beisatz: Amtswegige Korrektur durch Richtigstellen der Parteibezeichnung im Fall eines Privatbeteiligtenzuspruchs an eine bereits eingeantwortete Verlassenschaft. (T4) Beis wie T1 TE OGH 1986-04-03 6 Ob 679/84 Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 1987-09-15 4 Ob 539/87 Vgl; Beisatz: Hier: Gesamtrechtsnachfolge durch Verschmelzung (§ 234 AktG). (T5)Vgl; Beisatz: Hier: Gesamtrechtsnachfolge durch Verschmelzung (Paragraph 234, AktG). (T5) TE OGH 1994-02-24 8 Ob 612/93 Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 1998-03-11 9 Ob 35/98g Vgl auch; Beisatz: Eine zwar vor Rechtskraft der Einantwortungsurkunde eingebrachte, aber zur Verbesserung zurückgestellte und nach diesem Zeitpunkt wieder eingebrachte Kündigung wäre aber gegen alle Erben zu richten gewesen, weil ja zu diesem Zeitpunkt die Verlassenschaft nicht mehr bestand. Eine Berichtigung ist nicht möglich, weil die Parteiennachfolge bereits vor der neuerlichen Einbringung der verbesserten Kündigung eingetreten war. (T6) TE OGH 2002-12-04 9 ObA 178/02w Vgl; Beis wie T5 TE OGH 2011-05-25 8 Ob 50/11b TE OGH 2012-09-06 1 Ob 165/12i Vgl; Beis wie T3 TE OGH 2014-01-23 1 Ob 212/13b Auch; Beis wie T1 TE OGH 2018-10-30 2 Ob 85/18s Auch; Beisatz: Eine Berichtigung der Parteienbezeichnung ist nicht notwendig, wenn die Erben ohnehin schon Parteien des Verfahrens sind. (T7) TE OGH 2024-01-31 3 Ob 195/23g vgl; Beisatz: Hier: Keine Berichtigung der Parteibezeichnung bei Gesamtrechtsnachfolge nach rechtskräftigem Abschluss des Verfahrens, weil § 9 EO einschlägig ist. (T8)vgl; Beisatz: Hier: Keine Berichtigung der Parteibezeichnung bei Gesamtrechtsnachfolge nach rechtskräftigem Abschluss des Verfahrens, weil Paragraph 9, EO einschlägig ist. (T8) TE OGH 2025-06-04 6 Ob 17/25f vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1955:RS0035114
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