RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0044059 Entscheidungsdatum28.09.1955 Geschäftszahl7Ob420/55; 7Ob64/55; 7Ob509/55; 7Ob510/55; 7Ob511/55; 3Ob30/58; 3Ob100/58; 6Ob104/58; 6Ob122/58; 5Ob332/58; 6Ob16/59; 4Ob112/57; 4Ob302/62; 4Ob303/62; 5Ob7/63; 4Ob311/63; 4Ob332/65; 4Ob336/65; 6Ob213/66; 1Ob260/66; 8Ob155/67; 5Ob193/67; 8Ob184/69; 8Ob169/70; 4Ob21/71; 7Ob238/72; 2Ob139/74; 6Ob205/74; 5Ob751/79 (5Ob752/79); 8Ob515/80; 5Ob24/83; 5Ob593/88; 8Ob10/91; 8ObS282/00d; 3Ob226/02k; 3Ob69/03y; 7Ob144/03g; 8Ob86/04m; 4Ob107/07z; 1Ob231/07p; 1Ob103/12x; 7Ob4/17i; 3Ob215/16p; 9Ob79/18k; 9Ob54/20m NormZPO §527 Abs2 B4 RechtssatzDer Rekurs gegen einen Aufhebungsbeschluss ohne Rechtskraftvorbehalt ist unzulässig, wenn die erstrichterliche Entscheidung nach Ergänzung des mangelhaften Verfahrens zu fällen ist. Dabei ist es gleichgültig, ob die Ergänzung wegen ungenügender Klärung des Sachverhaltes in tatsächlicher Beziehung oder ob sie infolge der abweichenden Rechtsansicht des Rekursgerichtes verfügt wurde. EntscheidungstexteTE OGH 1955-09-28 7 Ob 420/55 TE OGH 1955-02-09 7 Ob 64/55 TE OGH 1955-11-23 7 Ob 509/55 TE OGH 1955-11-23 7 Ob 510/55 TE OGH 1955-11-23 7 Ob 511/55 TE OGH 1958-02-06 3 Ob 30/58 TE OGH 1958-03-27 3 Ob 100/58 TE OGH 1958-04-30 6 Ob 104/58 TE OGH 1958-05-28 6 Ob 122/58 TE OGH 1958-12-10 5 Ob 332/58 TE OGH 1959-01-21 6 Ob 16/59 TE OGH 1957-10-15 4 Ob 112/57 Veröff: EvBl 1958/63 = JBl 1958,212 TE OGH 1962-01-30 4 Ob 302/62 TE OGH 1962-01-30 4 Ob 303/62 TE OGH 1963-01-17 5 Ob 7/63 TE OGH 1963-03-12 4 Ob 311/63 Veröff: RZ 1963,111 TE OGH 1965-04-27 4 Ob 332/65 TE OGH 1965-05-20 4 Ob 336/65 TE OGH 1966-07-07 6 Ob 213/66 TE OGH 1966-11-10 1 Ob 260/66 TE OGH 1967-06-13 8 Ob 155/67 Auch TE OGH 1967-10-04 5 Ob 193/67 TE OGH 1969-09-30 8 Ob 184/69 TE OGH 1970-09-08 8 Ob 169/70 TE OGH 1971-04-20 4 Ob 21/71 TE OGH 1972-11-22 7 Ob 238/72 Beisatz: Hier: Wies das Erstgericht eine Wiederaufnahmsklage a limine zurück, weil der geltendgemachte Wiederaufnahmsgrund nach § 530 Abs 1 Z 7 ZPO nicht erfüllt sei; die zweite Instanz gab dem Rekurs des Klägers gegen den erstgerichtlichen Zurückweisungsbeschluss Folge, hob diesen auf und wies das Erstgericht an, das Verfahren, und zwar das in § 528 ZPO vorgesehene Vorprüfungsverfahren, fortzusetzen. Abweichend vom Erstgericht ging das Rekursgericht davon aus, dass die Ausführungen der Wiederaufnahmsklage schlüssig seien, es sei aber noch die Rechtzeitigkeit der Klageführung im Sinne des § 534 ZPO zu prüfen. (T1)Beisatz: Hier: Wies das Erstgericht eine Wiederaufnahmsklage a limine zurück, weil der geltendgemachte Wiederaufnahmsgrund nach Paragraph 530, Absatz eins, Ziffer 7, ZPO nicht erfüllt sei; die zweite Instanz gab dem Rekurs des Klägers gegen den erstgerichtlichen Zurückweisungsbeschluss Folge, hob diesen auf und wies das Erstgericht an, das Verfahren, und zwar das in Paragraph 528, ZPO vorgesehene Vorprüfungsverfahren, fortzusetzen. Abweichend vom Erstgericht ging das Rekursgericht davon aus, dass die Ausführungen der Wiederaufnahmsklage schlüssig seien, es sei aber noch die Rechtzeitigkeit der Klageführung im Sinne des Paragraph 534, ZPO zu prüfen. (T1) TE OGH 1974-05-09 2 Ob 139/74 TE OGH 1974-10-24 6 Ob 205/74 Beisatz: Hier: Frage der Streitanhängigkeit. (T2) TE OGH 1980-01-08 5 Ob 751/79 TE OGH 1980-05-22 8 Ob 515/80 Auch; Beisatz: Hier: Wurde die Frage, ob die Voraussetzungen für die Zurückweisung der Wiederaufnahmsklage durch das Erstgericht im Vorverfahren gegeben waren, offengelassen, die Entscheidung darüber wurde vom Ergebnis der Verfahrensergänzung abhängig gemacht. (T3) TE OGH 1983-05-17 5 Ob 24/83 Auch; Beisatz: Es kommt für die Anfechtbarkeit eines ohne Rechtskraftvorbehalt gefassten Aufhebungsbeschlusses des Rekursgerichtes auch nicht darauf an, ob das Rekursgericht auf Grund der Aktenlage schon selbst endgültig entscheiden hätte können, sodass sich die Aufhebung des erstgerichtlichen Beschlusses zur Verfahrensergänzung als entbehrlich erweist, sondern ausschließlich darauf, wie das Rekursgericht tatsächlich entschieden hat. (T4) TE OGH 1988-09-06 5 Ob 593/88 TE OGH 1991-08-29 8 Ob 10/91 nur: Dabei ist es gleichgültig, ob die Ergänzung wegen ungenügender Klärung des Sachverhaltes in tatsächlicher Beziehung oder ob sie infolge der abweichenden Rechtsansicht des Rekursgerichtes verfügt wurde. (T5); Beis wie T4 TE OGH 2001-06-11 8 ObS 282/00d nur: Der Rekurs gegen einen Aufhebungsbeschluss ohne Rechtskraftvorbehalt ist unzulässig, wenn die erstrichterliche Entscheidung nach Ergänzung des mangelhaften Verfahrens zu fällen ist. (T6); Beisatz: Neuerliche Entscheidung über die Zulässigkeit der Klage. (T7) TE OGH 2002-09-19 3 Ob 226/02k nur T6 TE OGH 2003-03-26 3 Ob 69/03y Auch; nur T6; Beisatz: Dabei ist es gleichgültig, ob die im Aufhebungsbeschluss aufgetragene Ergänzung infolge der abweichenden Rechtsansicht des Rekursgerichts verfügt wurde. (T8) TE OGH 2003-08-05 7 Ob 144/03g Auch; Beisatz: Hat das Rekursgericht nicht ausgesprochen, dass im Falle der Aufhebung des erstinstanzlichen Beschlusses der Rekurs an den Obersten Gerichtshof zulässig ist, so ist dieser jedenfalls unzulässig. (T9) TE OGH 2004-10-20 8 Ob 86/04m Auch; nur T6 TE OGH 2007-07-10 4 Ob 107/07z nur T6 TE OGH 2007-11-29 1 Ob 231/07p Auch; Beis wie T4 TE OGH 2012-06-22 1 Ob 103/12x Auch; nur T6 TE OGH 2017-01-25 7 Ob 4/17i Auch TE OGH 2017-02-22 3 Ob 215/16p Auch TE OGH 2018-10-30 9 Ob 79/18k Auch; nur T5; Beis wie T9 TE OGH 2020-11-25 9 Ob 54/20m nur T5; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Aufhebung der Zurückweisung des Einspruchs gegen einen Zahlungsbefehl wegen Nichtigkeit. (T10) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1955:RS0044059
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