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{'item': ['2Ob546/55', '4Ob515/62', '6Ob330/63', '6Ob54/66', '7Ob117/67', '5Ob259/68', '8Ob157/69', '3Ob43/72', '7Ob655/82', '6Ob559/83', '7Ob507/85',

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum12.10.1955 Geschäftszahl2Ob546/55; 4Ob515/62; 6Ob330/63; 6Ob54/66; 7Ob117/67; 5Ob259/68; 8Ob157/69; 3Ob43/72; 7Ob655/82; 6Ob559/83; 7Ob507/85; 1Ob713/86; 1Ob535/88; 6Ob526/94; 1Ob2297/96t; 3Ob84/05g NormABGB §1063 A1; RatenG §3 Abs2; RechtssatzDas Recht, den Kaufgegenstand auch bei Aufrechterhaltung des Kaufvertrages zurückzunehmen, steht dem Vorbehaltsverkäufer nur zu, wenn es besonders vereinbart worden ist. Bei Ratengeschäften ist eine solche Vereinbarung unzulässig und unwirksam. Die Zurücknahme der Sache durch den Verkäufer ohne gültige Vereinbarung bedeutet den Rücktritt vom Vertrag. EntscheidungstexteTE OGH 1955/10/12 2 Ob 546/55 Veröff: EvBl 1955/412 S 676 = JBl 1956,149 (Glosse von Gschnitzer) TE OGH 1962/07/19 4 Ob 515/62 nur: Die Zurücknahme der Sache durch den Verkäufer ohne gültige Vereinbarung bedeutet den Rücktritt vom Vertrag. (T1) TE OGH 1963/12/18 6 Ob 330/63 Beisatz: Ergangen nach dem RatenG 1961. (T2) TE OGH 1966/02/23 6 Ob 54/66 Veröff: JBl 1966,471 = QuHGZ 1966 2/5 (mit Glosse) TE OGH 1967/09/19 7 Ob 117/67 nur T1; Veröff: JBl 1968,370 TE OGH 1968/12/04 5 Ob 259/68 nur T1 TE OGH 1969/10/21 8 Ob 157/69 Vgl; nur T1; Beisatz: Durch § 5 Abs 2 RatenG 1961 werden im Gegensatz zur Rechtslage nach dem RatenG 1896 Vereinbarungen, wonach dem Käufer bei Nichterfüllung der ihm obliegenden Verpflichtungen die Benützung der Sache entzogen und diese freihändig verkauft werden kann, für zulässig erachtet. (T3) Veröff: SZ 42/156 = QuHGZ 1970 67/245 Vgl; nur T1; Beisatz: Durch Paragraph 5, Absatz 2, RatenG 1961 werden im Gegensatz zur Rechtslage nach dem RatenG 1896 Vereinbarungen, wonach dem Käufer bei Nichterfüllung der ihm obliegenden Verpflichtungen die Benützung der Sache entzogen und diese freihändig verkauft werden kann, für zulässig erachtet. (T3) Veröff: SZ 42/156 = QuHGZ 1970 67/245 TE OGH 1972/04/27 3 Ob 43/72 Beisatz: Wurde dem Käufer ein Kredit zur Anschaffung eines Kraftfahrzeuges gewährt, so hat die Geltendmachung des dem Darlehensgeber vom Verkäufer abgetretenen Eigentumsvorbehaltes an dem verkauften Kraftfahrzeug den Rücktritt vom Darlehensvertrag nicht zur Folge. (T4) Veröff: QuHGZ 1972 4/108 = JBl 1973,527 TE OGH 1982/10/14 7 Ob 655/82 Auch; nur: Das Recht, den Kaufgegenstand auch bei Aufrechterhaltung des Kaufvertrages zurückzunehmen, steht dem Vorbehaltsverkäufer nur zu, wenn es besonders vereinbart worden ist. (T5) Beisatz: Eine solche Vereinbarung bewirkt, daß sich der ursprüngliche Kreditkauf in einen Kauf mit (teilweiser) Vorauszahlungspflicht des Käufers verwandelt. (T6) TE OGH 1984/04/26 6 Ob 559/83 Auch; Veröff: SZ 57/81 TE OGH 1985/03/07 7 Ob 507/85 Auch; nur T1; Veröff: SZ 58/39 = JBl 1986,307 (Reidinger) = EvBl 1985/137 S 654 TE OGH 1987/01/28 1 Ob 713/86 Auch; nur T5; Veröff: JBl 1988,311 (dazu Rodrigues, JBl 1988,295) = RdW 1987,157 = SZ 60/13 TE OGH 1988/05/18 1 Ob 535/88 Auch; Veröff: RdW 1988,420 = SZ 61/123 = JBl 1988,647 TE OGH 1994/03/10 6 Ob 526/94 TE OGH 1997/10/28 1 Ob 2297/96t nur: Das Recht des Vorbehaltsverkäufers, die Sache unter Aufrechterhaltung des Kaufvertrags zurückzunehmen und zu verwerten ("Gebrauchsentziehungsabrede"), muß besonders zugestanden worden sein. (T7) TE OGH 2006/07/26 3 Ob 84/05g Auch; nur T5 RechtssatznummerRS0020510

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.