RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0013602 Entscheidungsdatum16.11.1955 Geschäftszahl7Ob500/55; 7Ob429/55; 6Ob275/67; 7Ob508/77; 3Ob57/87 (3Ob58/87); 6Ob581/93; 5Ob132/94; 1Ob1649/95; 1Ob2108/96y; 5Ob55/99w; 5Ob20/01d; 5Ob174/02b; 2Ob155/08w; 5Ob89/08m; 3Ob93/10p; 6Ob233/10y; 2Ob119/13h; 5Ob205/14d; 5Ob189/16d NormABGB §828 Abs2 idF WE-BeglG 2002; ABGB §833 D2ABGB §828 Abs2 in der Fassung WE-BeglG 2002; ABGB §833 D2 RechtssatzEine zwischen Miteigentümern geschlossene Benützungsvereinbarung hat nur obligatorische Wirkung. EntscheidungstexteTE OGH 1955-11-16 7 Ob 500/55 Veröff: MietSlg 4817 TE OGH 1956-09-13 7 Ob 429/55 Beisatz: Eine solche Regelung wäre für die Rechtsnachfolger nur dann verbindlich, wenn sie sich ihr vertraglich unterworfen hätten. (T1) TE OGH 1967-11-08 6 Ob 275/67 Veröff: MietSlg 19036 TE OGH 1977-03-03 7 Ob 508/77 Veröff: NZ 1980,5 TE OGH 1987-06-17 3 Ob 57/87 TE OGH 1993-07-08 6 Ob 581/93 TE OGH 1994-11-22 5 Ob 132/94 Beis wie T1 TE OGH 1995-12-05 1 Ob 1649/95 TE OGH 1996-07-26 1 Ob 2108/96y Auch; Beisatz: Sie gilt nur zwischen denjenigen Miteigentümern, die sie getroffen haben. (T2) TE OGH 1999-12-21 5 Ob 55/99w TE OGH 2001-09-27 5 Ob 20/01d Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Die herrschende Judikatur verlangt für den Eintritt in eine Benützungsvereinbarung entweder eine Gesamtrechtsnachfolge (wobl 1994/39, 180; wobl 1998/76, 119), für den Einzelrechtsnachfolger eine ausdrückliche Überbindung (Vertragsübernahme: wobl 1996/91, 257; immolex 1997/66, 132 = wobl 1997/55, 182) oder stillschweigende Unterwerfung (JBl 1982, 599; SZ 58/84; MietSlg 40.043, 42.040; EvBl 1995/186; 48.049, 48.055; immolex 1997/138, 247). (T3); Beisatz: Mehrjährige Duldung der Benützung durch den Einzelrechtsnachfolger führt nach der Rechtsprechung zum schlüssigen Eintritt in eine Benützungsvereinbarung (MietSlg 33.095; 36.066). (T4) TE OGH 2002-09-12 5 Ob 174/02b Auch TE OGH 2008-08-14 2 Ob 155/08w Auch; Auch Beis wie T1; Beis auch wie T3; Beis wie T4 TE OGH 2008-09-09 5 Ob 89/08m Beisatz: Die Bedeutung der Anmerkung nach § 828 Abs 2 ABGB idF des WE-BeglG 2002 besteht lediglich in der Bindung auch neu hinzukommender Miteigentümer. Am weiterhin bloß obligatorischen Charakter von Benützungsregelungen kann kein Zweifel bestehen. (T5)Beisatz: Die Bedeutung der Anmerkung nach Paragraph 828, Absatz 2, ABGB in der Fassung des WE-BeglG 2002 besteht lediglich in der Bindung auch neu hinzukommender Miteigentümer. Am weiterhin bloß obligatorischen Charakter von Benützungsregelungen kann kein Zweifel bestehen. (T5) TE OGH 2010-09-01 3 Ob 93/10p Beis wie T5 TE OGH 2010-12-17 6 Ob 233/10y Auch; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Auch ohne Anmerkung sind Gesamtrechtsnachfolger an die Benützungsvereinbarung gebunden, sofern die Benützungsvereinbarung dies nicht von vornherein ausschloss, etwa weil sie an die den vertragsschließenden Personen höchstpersönlich geknüpft war. (T6) TE OGH 2014-02-13 2 Ob 119/13h Beis wie T2 TE OGH 2015-02-24 5 Ob 205/14d TE OGH 2016-11-22 5 Ob 189/16d Beis wie T5 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1955:RS0013602
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