RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0040295 Entscheidungsdatum21.03.1956 Geschäftszahl1Ob176/56; 2Ob449/58; 6Ob296/60; 4Ob12/67; 7Ob61/70; 1Ob68/73; 5Ob619/81; 6Ob513/82; 6Ob566/82; 5Ob587/82; 8Ob514/82; 1Ob738/82; 4Ob100/83; 8Ob69/84; 1Ob19/86; 9ObA273/90; 8Ob1588/93; 2Ob35/04t; 9ObA155/11a; 8ObA61/12x; 9ObA14/13v; 8ObA43/13a; 10Ob76/14w NormZPO §261 Abs2 RechtssatzSelbst wenn der vom Erstgericht gefasste Beschluss auf Verwerfung der Unzuständigkeitseinrede oder der Einrede der Unzulässigkeit des Rechtsweges unter gleichzeitiger Fortführung des Verfahrens in der Hauptsache zu Unrecht ausgefertigt und den Parteien zugestellt wurde, steht diesen ein abgesondertes Rechtsmittel dagegen nicht zu. EntscheidungstexteTE OGH 1956-03-21 1 Ob 176/56 Veröff: EvBl 1956/219 S 412 = RZ 1956,125 = JBl 1956,530 TE OGH 1958-11-05 2 Ob 449/58 TE OGH 1960-08-03 6 Ob 296/60 TE OGH 1967-02-14 4 Ob 12/67 Veröff: EvBl 1967/408 S 577 = Arb 8401 TE OGH 1970-04-29 7 Ob 61/70 Beisatz: Dies gilt auch für von Amts wegen wahrzunehmende Prozesshindernisse, etwa die Unzulässigkeit des Rechtsweges. (T1) TE OGH 1973-04-18 1 Ob 68/73 Auch; Beisatz: Hier: Unzulässigkeit des Rechtsweges. (T2) TE OGH 1981-07-14 5 Ob 619/81 TE OGH 1982-01-20 6 Ob 513/82 Beisatz: Ausdrücklich bestätigt. (T3) TE OGH 1982-03-10 6 Ob 566/82 TE OGH 1982-04-20 5 Ob 587/82 Beisatz: Selbst wenn in der Hauptsache nur insofern verhandelt wurde, als ein Unterbrechungsbeschluss gefasst wurde, kann die Verwerfung der Einrede erst mit dem Rechtsmittel gegen die Sachentscheidung angefochten werden. (T4) TE OGH 1982-04-15 8 Ob 514/82 TE OGH 1982-09-22 1 Ob 738/82 TE OGH 1983-09-20 4 Ob 100/83 TE OGH 1985-02-28 8 Ob 69/84 Auch; Veröff: EvBl 1986/20 S 90 = RZ 1986/22 S 61 TE OGH 1986-05-28 1 Ob 19/86 Beis wie T2 TE OGH 1990-10-24 9 ObA 273/90 Vgl auch; Beisatz: Sind zugleich Rekurs und Berufung eingebracht worden, wäre der Rekurs nur als falsch bezeichneter Teil der Berufung zu behandeln und über das allfällige Vorliegen eines Prozesshindernisses der Rechtskraft oder der Streitanhängigkeit im Sinne der §§ 471 Z 6, 473 Abs 1, 475 ZPO zu entscheiden gewesen (vgl EvBl 1965/205). (T5)Vgl auch; Beisatz: Sind zugleich Rekurs und Berufung eingebracht worden, wäre der Rekurs nur als falsch bezeichneter Teil der Berufung zu behandeln und über das allfällige Vorliegen eines Prozesshindernisses der Rechtskraft oder der Streitanhängigkeit im Sinne der Paragraphen 471, Ziffer 6, 473, Absatz eins, 475, ZPO zu entscheiden gewesen vergleiche EvBl 1965/205). (T5) TE OGH 1993-07-08 8 Ob 1588/93 Auch TE OGH 2004-02-26 2 Ob 35/04t TE OGH 2012-08-22 9 ObA 155/11a Auch; Beisatz: Hier: Entscheidung über die Einhaltung der Frist des § 105 Abs 4 ArbVG. (T6)Auch; Beisatz: Hier: Entscheidung über die Einhaltung der Frist des Paragraph 105, Absatz 4, ArbVG. (T6) TE OGH 2012-10-24 8 ObA 61/12x Auch; Beis wie T1 TE OGH 2013-04-24 9 ObA 14/13v Auch TE OGH 2013-10-28 8 ObA 43/13a TE OGH 2014-12-16 10 Ob 76/14w Vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1956:RS0040295
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