RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0060962 Entscheidungsdatum13.09.1956 Geschäftszahl7Ob407/56; 7Ob106/57; 7Ob427/57; 7Ob578/57; 5Ob107/59; 5Ob320/62; 5Ob206/63; 5Ob208/63; 5Ob331/63; 5Ob76/64; 5Ob281/64; 5Ob321/64; 5Ob300/65; 5Ob303/65; 5Ob61/67; 5Ob63/67; 5Ob62/67; 5Ob147/67; 5Ob243/68; 5Ob19/69; 5Ob109/69; 5Ob63/70; 5Ob68/74; 5Ob4/76; 5Ob281/98d; 5Ob151/00t; 5Ob151/01v; 5Ob140/02b; 5Ob105/03g; 5Ob219/13m; 5Ob138/14a; 5Ob165/16z; 5Ob114/17a NormGBG §132 Abs2; GBG §134 RechtssatzDie Entscheidung des Grundbuchsgerichtes, ob das Verfahren zur Löschung gegenstandsloser Eintragungen einzuleiten und durchzuführen ist, ergeht nach freiem Ermessen und ist unanfechtbar. Dasselbe gilt, wenn die Ablehnung der angeregten Löschung erst in zweiter Instanz erfolgt (vgl auch SZ 24/193). (Ebenso früher: 3 Ob 46/52, 3 Ob 534/53, 2 Ob 78/54, 3 Ob 823/54).Die Entscheidung des Grundbuchsgerichtes, ob das Verfahren zur Löschung gegenstandsloser Eintragungen einzuleiten und durchzuführen ist, ergeht nach freiem Ermessen und ist unanfechtbar. Dasselbe gilt, wenn die Ablehnung der angeregten Löschung erst in zweiter Instanz erfolgt vergleiche auch SZ 24/193). (Ebenso früher: 3 Ob 46/52, 3 Ob 534/53, 2 Ob 78/54, 3 Ob 823/54). EntscheidungstexteTE OGH 1956-09-13 7 Ob 407/56 Veröff: EvBl 1957/156 S 211 TE OGH 1957-03-13 7 Ob 106/57 TE OGH 1957-09-25 7 Ob 427/57 TE OGH 1957-12-11 7 Ob 578/57 TE OGH 1959-03-05 5 Ob 107/59 Beisatz: Gilt auch für unzulässige Eintragungen. (T1) TE OGH 1962-11-29 5 Ob 320/62 TE OGH 1963-06-27 5 Ob 206/63 TE OGH 1963-07-31 5 Ob 208/63 TE OGH 1963-11-14 5 Ob 331/63 TE OGH 1964-04-02 5 Ob 76/64 Beisatz: Das gilt auch dann, wenn das Rekursgericht aufhebt und die Einleitung des Verfahrens nach § 134 GBG aufträgt. (T2) Veröff: NZ 1965,61Beisatz: Das gilt auch dann, wenn das Rekursgericht aufhebt und die Einleitung des Verfahrens nach Paragraph 134, GBG aufträgt. (T2) Veröff: NZ 1965,61 TE OGH 1964-10-23 5 Ob 281/64 TE OGH 1964-12-22 5 Ob 321/64 Beisatz: Gegen die Anordnung einer Löschung kann allerdings von denen Rekurs erhoben werden, die dadurch in ihren bücherlichen Rechten verletzt werden. (T3) Veröff: RZ 1965,65 TE OGH 1965-11-18 5 Ob 300/65 TE OGH 1965-12-09 5 Ob 303/65 TE OGH 1967-03-22 5 Ob 61/67 Veröff: EvBl 1967/463 S 663 TE OGH 1967-04-07 5 Ob 63/67 Veröff: EvBl 1968/49 S 75 TE OGH 1967-04-26 5 Ob 62/67 Veröff: RZ 1967,132 TE OGH 1967-09-06 5 Ob 147/67 TE OGH 1968-10-16 5 Ob 243/68 Veröff: MietSlg 20126 = NZ 1969,174 TE OGH 1969-02-12 5 Ob 19/69 Veröff: EvBl 1969/270 S 400 TE OGH 1969-04-23 5 Ob 109/69 Veröff: EvBl 1969/348 S 522 TE OGH 1970-03-25 5 Ob 63/70 TE OGH 1974-05-15 5 Ob 68/74 TE OGH 1976-03-23 5 Ob 4/76 Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 49/46 = JBl 1976,484 TE OGH 1998-11-10 5 Ob 281/98d Vgl TE OGH 2000-07-15 5 Ob 151/00t Auch; Beis wie T3; Beisatz: Lediglich gegen die Anordnung der Löschung einer Eintragung als gegenstandslos steht dem dadurch in seinen bücherlichen Rechten Betroffenen gemäß § 134 lit d GBG das Rechtsmittel des Rekurses zu. Die gegenteilige, vom Rekursgericht schon in RPflSlgG 169 vertretene Rechtsansicht ist abzulehnen (5 Ob 1145/95). (T4)Auch; Beis wie T3; Beisatz: Lediglich gegen die Anordnung der Löschung einer Eintragung als gegenstandslos steht dem dadurch in seinen bücherlichen Rechten Betroffenen gemäß Paragraph 134, Litera d, GBG das Rechtsmittel des Rekurses zu. Die gegenteilige, vom Rekursgericht schon in RPflSlgG 169 vertretene Rechtsansicht ist abzulehnen (5 Ob 1145/95). (T4) TE OGH 2001-07-10 5 Ob 151/01v Vgl auch TE OGH 2002-06-25 5 Ob 140/02b Auch TE OGH 2003-08-26 5 Ob 105/03g Auch; nur: Die Entscheidung des Grundbuchsgerichtes, ob das Verfahren zur Löschung gegenstandsloser Eintragungen einzuleiten und durchzuführen ist, ergeht nach freiem Ermessen. (T5) TE OGH 2014-05-20 5 Ob 219/13m Auch; Beis wie T3; Veröff: SZ 2014/54 TE OGH 2014-09-04 5 Ob 138/14a Auch TE OGH 2016-12-19 5 Ob 165/16z TE OGH 2017-07-20 5 Ob 114/17a Vgl auch; Beis ähnlich wie T4 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1956:RS0060962
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.