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{'item': '7Ob423/56; 3Ob626/56; 3Ob205/57; 6Ob179/61; 6Ob385/61; 6Ob387/61; 6Ob252/63; 8Ob296/64; 1Ob18/66; 6Ob98/68; 7Ob186/67; 5Ob131/69; 4Ob579/69;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0011259 Entscheidungsdatum12.07.1995 Geschäftszahl7Ob423/56; 3Ob626/56; 3Ob205/57; 6Ob179/61; 6Ob385/61; 6Ob387/61; 6Ob252/63; 8Ob296/64; 1Ob18/66; 6Ob98/68; 7Ob186/67; 5Ob131/69; 4Ob579/69; 1Ob42/71; 6Ob137/71; 1Ob8/72; 1Ob180/72; 1Ob273/72; 4Ob508/74; 7Ob577/87; 3Ob576/90; 8Ob640/92; 3Ob549/95 NormABGB §430 B1 ABGB §1447 J a RechtssatzZur Frage der Unmöglichkeit der Leistung, wenn der Vermieter vom Vormieter auf Übergabe des Bestandobjektes belangt wird, der Nachmieter sich jedoch weigert, das Bestandobjekt zu räumen. EntscheidungstexteTE OGH 1956-10-10 7 Ob 423/56 TE OGH 1957-01-02 3 Ob 626/56 Beisatz: Der Hauseigentümer, der den Bestandgegenstand ein zweites Mal vermietet, kann der Leistungsklage des ersten Mieters die Einrede der Unmöglichkeit der Leistung nicht entgegensetzen. (T1) TE OGH 1957-05-29 3 Ob 205/57 Beis wie T1; Spruchrepertorium Nr. 48 Veröff: SZ 30/33 = EvBl 1957/315 S 490 = JBl 1957,559 = ImmZ 1958,12 TE OGH 1961-05-03 6 Ob 179/61 Beisatz: Die Stattgebung des Begehrens auf Vertragszuhaltung zieht notwendig die Abweisung des auf Schadenersatz ereichteten Begehrens nach sich. (T2) TE OGH 1961-10-18 6 Ob 385/61 Beis wie T1; Beisatz: Klage auf Verschaffung einer Zufahrtsmöglichkeit, nachdem der heizu Verpflichtete das Grundstück veräußert hat, über das die Zufahrtsmöglichkeit zu schaffen vertraglich übernommen hat. (T3) TE OGH 1961-12-06 6 Ob 387/61 Beis wie T1; Beisatz: Der Hauseigentümer, der nach Rechtskraft des Zuweisungsbescheides gem. dem NeuVG die Wohnung im Wege der Einräumung eines Wohnungseingentumsrechtes an seine Tochter übergeben hat, kann sich dem Zugewiesenen gegenüber nicht auf die Unmöglichkeit der Leistung berufen. (T4) TE OGH 1963-10-30 6 Ob 252/63 Beisatz: Klage gegen Erben des zur Übergabe einer Liegenschaft Verpflichteten, der Liegenschaft im Erbteilsübereinkommen einem Miterben überließ und sich auf dieser Liegenschaft neben der Dienstbarkeit des Nutzungsrechtes und der Wohnung und neben der Reallast der Leistung des Unterhaltes auch ein Veräußerungs- und Belastungsverbot zu seinen Gunsten einräumen ließ. (T5) TE OGH 1964-10-20 8 Ob 296/64 Beis wie T1 TE OGH 1966-02-10 1 Ob 18/66 Beis wie T1 TE OGH 1968-05-15 6 Ob 98/68 Beis wie T1; Beisatz: Dies gilt auch, wenn der zweite Mieter gemäß dem NeuvermietungsG zugewiesen wurde. (T6) TE OGH 1967-10-18 7 Ob 186/67 Veröff: MietSlg 19060 TE OGH 1969-07-09 5 Ob 131/69 Beis wie T1 TE OGH 1969-11-11 4 Ob 579/69 Beis wie T1; Beisatz: Gilt auch für eine Feststellungsklage des ersten Mieters. (T7) Veröff: MietSlg 21523

(60), 21807
(60)TE OGH 1971-02-25 1 Ob 42/71 ähnlich; Beisatz: Ausübung eines Wiederkaufsrechtes trotz vertragswidriger Vermietung des verkauften Eigentumslokals. (T8) Anm: Veröff: EvBl 1971/319 S 603 = JBl 1971,620 = NZ 1973,40 = MietSlg 23097Anmerkung, Veröff: EvBl 1971/319 S 603 = JBl 1971,620 = NZ 1973,40 = MietSlg 23097 TE OGH 1971-06-11 6 Ob 137/71 Beis wie T1; Veröff: MietSlg 23123 TE OGH 1972-02-16 1 Ob 8/72 Beis wie T1; Beisatz: Keine Einrede der Unmöglichkeit bei wiederrechtlicher Weitervermietung durch einen Miteingentümer bzw Wohnungsberechtigten. (T9) Veröff: MietSlg 24094 TE OGH 1972-10-04 1 Ob 180/72 Beisatz wie T1 Beisatz: Wohnungseigentum (T10) Anm: Veröff: MietSlg 24209Anmerkung, Veröff: MietSlg 24209 TE OGH 1973-03-07 1 Ob 273/72 Beis wie T1; Veröff: MietSlg 25077 TE OGH 1974-02-19 4 Ob 508/74 Beis wie T1; Veröff: MietSlg 26077 TE OGH 1987-06-04 7 Ob 577/87 Beisatz wie T1 Beisatz: Auch dann nicht, wenn feststünde, daß der zweite Mieter nicht gewillt ist, auf seine Mietrechte zu verzichten, soferne die Möglichkeit und Zumutbarkeit des Wiedererwerbs besteht. (T11) TE OGH 1990-10-24 3 Ob 576/90 Beis wie T1; Veröff: RZ 1991/41 S 141 TE OGH 1993-02-18 8 Ob 640/92 Vgl aber; Beisatz: Die Verurteilung zur Leistung hat nur dann zu erfolgen, wenn noch eine ernstzunehmende, irgendwie ins Gewicht fallende Chance besteht, daß die Leistung wenigstens später erbracht werden können. Steht dagegen nach der Beurteilung des Verkehrs mit Sicherheit oder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fest, daß die Leistung auch im Zukunft nicht mehr wird erbracht werden können, so ist nicht auf Leistung zu verurteilen. Verweigert ein Dritter, dessen Mitwirkung zur Erbringung der Leistung erforderlich ist, diese ernstlich und endgültig, so darf nicht zur Primärleistung verurteilt werden, sofern nicht trotzdem die Möglichkeit und Zumutbarkeit des Wiedererwerbs besteht. (T12) TE OGH 1995-07-12 3 Ob 549/95 Vgl auch; Beis wie T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1956:RS0011259

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