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{'item': '2Ob335/56; 3Ob96/58; 2Ob53/60; 2Ob10/61; 2Ob252/61; 7Ob294/64; 6Ob35/67; 2Ob116/67; 2Ob75/69; 1Ob39/70; 1Ob244/70; 2Ob337/70; 8Ob147/71; 8Ob

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0030326 Entscheidungsdatum20.01.2026 Geschäftszahl2Ob335/56; 3Ob96/58; 2Ob53/60; 2Ob10/61; 2Ob252/61; 7Ob294/64; 6Ob35/67; 2Ob116/67; 2Ob75/69; 1Ob39/70; 1Ob244/70; 2Ob337/70; 8Ob147/71; 8Ob214/71; 4Ob646/71; 1Ob17/72; 5Ob95/72 (5Ob96/72); 2Ob102/72; 6Ob211/74; 5Ob2/75; 4Ob619/75; 1Ob563/76; 5Ob598/76; 2Ob10/79; 2Ob60/79; 6Ob630/79; 5Ob738/79; 6Ob782/79; 3Ob556/79; 8Ob157/80; 8Ob192/80; 2Ob197/80; 7Ob557/81; 3Ob534/81; 2Ob206/81; 6Ob562/83; 8Ob90/83; 1Ob646/94 (1Ob647/94); 1Ob2351/96h; 7Ob19/19y; 2Ob119/24z; 2Ob214/25x; 4Ob163/25m NormABGB §1320 A Rechtssatz

  1. Das Erfordernis der Beaufsichtigung eines Tieres darf nicht überspannt werden; der Tierhalter hat das vorzukehren, was von ihm unter Berücksichtigung des bisherigen Verhaltens des Tieres billigerweise erwartet werden kann. Zu einer ausdehnenden Auslegung des § 1320 ABGB besteht kein Anlaß.
  2. Überläßt der Tierhalter die Verwahrung des Tieres einem anderen, ohne aus der Person des Verwahrers oder der Eigenart des Tieres Zweifel gegen deren ordentlicher Durchführung hegen zu müssen, so hat er seiner aus § 1320 ABGB sich ergebenden Verpflichtungen entsprochen.
  3. Das Erfordernis der Beaufsichtigung eines Tieres darf nicht überspannt werden; der Tierhalter hat das vorzukehren, was von ihm unter Berücksichtigung des bisherigen Verhaltens des Tieres billigerweise erwartet werden kann. Zu einer ausdehnenden Auslegung des Paragraph 1320, ABGB besteht kein Anlaß.
  4. Überläßt der Tierhalter die Verwahrung des Tieres einem anderen, ohne aus der Person des Verwahrers oder der Eigenart des Tieres Zweifel gegen deren ordentlicher Durchführung hegen zu müssen, so hat er seiner aus Paragraph 1320, ABGB sich ergebenden Verpflichtungen entsprochen. EntscheidungstexteTE OGH 1956-10-24 2 Ob 335/56 Veröff: ZVR 1957/155 S 153 TE OGH 1958-03-11 3 Ob 96/58 nur:
  5. Das Erfordernis der Beaufsichtigung eines Tieres darf nicht überspannt werden; der Tierhalter hat das vorzukehren, was von ihm unter Berücksichtigung des bisherigen Verhaltens des Tieres billigerweise erwartet werden kann. Zu einer ausdehnenden Auslegung des § 1320 ABGB besteht kein Anlaß. (T1)nur:
  6. Das Erfordernis der Beaufsichtigung eines Tieres darf nicht überspannt werden; der Tierhalter hat das vorzukehren, was von ihm unter Berücksichtigung des bisherigen Verhaltens des Tieres billigerweise erwartet werden kann. Zu einer ausdehnenden Auslegung des Paragraph 1320, ABGB besteht kein Anlaß. (T1) TE OGH 1960-04-27 2 Ob 53/60 Veröff: ZVR 1961/14 S 14 TE OGH 1961-01-13 2 Ob 10/61 nur T1; Beisatz: Betrifft Gänse auf der Straße. (T2) Veröff: ZVR 1961/249 S 208 TE OGH 1961-06-23 2 Ob 252/61 nur:
  7. Überläßt der Tierhalter die Verwahrung des Tieres einem anderen, ohne aus der Person des Verwahrers oder der Eigenart des Tieres Zweifel gegen deren ordentlicher Durchführung hegen zu müssen, so hat er seiner aus § 1320 ABGB sich ergebenden Verpflichtungen entsprochen. (T3)nur:
  8. Überläßt der Tierhalter die Verwahrung des Tieres einem anderen, ohne aus der Person des Verwahrers oder der Eigenart des Tieres Zweifel gegen deren ordentlicher Durchführung hegen zu müssen, so hat er seiner aus Paragraph 1320, ABGB sich ergebenden Verpflichtungen entsprochen. (T3) TE OGH 1964-12-02 7 Ob 294/64 nur T1 TE OGH 1967-02-22 6 Ob 35/67 nur:
  9. Das Erfordernis der Beaufsichtigung eines Tieres darf nicht überspannt werden; der Tierhalter hat das vorzukehren, was von ihm unter Berücksichtigung des bisherigen Verhaltens des Tieres billigerweise erwartet werden kann. (T4) TE OGH 1967-04-13 2 Ob 116/67 Veröff: ZVR 1968/91 S 197 = JBl 1968,36 = LwBetr 1968,61 TE OGH 1969-03-26 2 Ob 75/69 nur T4; Veröff: ZVR 1969/295 S 268 TE OGH 1970-03-12 1 Ob 39/70 Beisatz: Überlassung der Führung eines großen Schäferhundes auf der Straße an einen elfjährigen Knaben keine ausreichende Verwahrung. (T5) TE OGH 1970-10-29 1 Ob 244/70 nur T4 TE OGH 1971-04-22 2 Ob 337/70 nur T4; Veröff: ZVR 1972/33 S 54 TE OGH 1971-06-08 8 Ob 147/71 nur T4; Veröff: JBl 1971,631 TE OGH 1971-09-07 8 Ob 214/71 nur T4 TE OGH 1971-11-23 4 Ob 646/71 nur T4 TE OGH 1972-03-01 1 Ob 17/72 TE OGH 1972-06-13 5 Ob 95/72 nur T4 TE OGH 1972-09-14 2 Ob 102/72 nur T4; Beisatz: Kettenhund läuft auf die Straße. (T6) Veröff: ZVR 1973/156 S 216 TE OGH 1974-12-05 6 Ob 211/74 nur T4 TE OGH 1975-02-04 5 Ob 2/75 nur T4 TE OGH 1975-11-18 4 Ob 619/75 nur T4; Beisatz: Jagdhund und Wachhund. (T7) TE OGH 1976-03-24 1 Ob 563/76 nur T4 TE OGH 1976-06-01 5 Ob 598/76 nur T4 TE OGH 1979-02-27 2 Ob 10/79 nur: Das Erfordernis der Beaufsichtigung eines Tieres darf nicht überspannt werden. (T8) nur T3 TE OGH 1979-05-29 2 Ob 60/79 nur T8; Veröff: SZ 52/86 TE OGH 1979-06-27 6 Ob 630/79 nur T4; Beisatz: Maßgebend muß dabei sein, inwiefern das Tier eine Gefahrenquelle für seine Umgebung darstellt. (T9) Veröff: EvBl 1980/49 S 179 TE OGH 1979-12-04 5 Ob 738/79 nur T3; Beis wie T9 TE OGH 1980-02-06 6 Ob 782/79 nur T8 TE OGH 1980-04-30 3 Ob 556/79 nur T3 TE OGH 1980-10-30 8 Ob 157/80 nur T4; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Sturz eines beinamputierten Mopedfahrers. (T10) Veröff: ZVR 1981/191 S 245 TE OGH 1980-11-20 8 Ob 192/80 nur T8 TE OGH 1981-02-10 2 Ob 197/80 nur T4 TE OGH 1981-03-26 7 Ob 557/81 nur T8; Beis wie T9 TE OGH 1981-05-20 3 Ob 534/81 nur T4 TE OGH 1982-01-26 2 Ob 206/81 nur T4; Beisatz: Hund gelangte durch Fenster ins Freie. (T11) Veröff: ZVR 1982/327 S 277 TE OGH 1983-06-09 6 Ob 562/83 nur T8 TE OGH 1983-06-23 8 Ob 90/83 nur T8; Veröff: ZVR 1984/234 S 237 TE OGH 1995-03-27 1 Ob 646/94 nur T8; nur T3 TE OGH 1996-11-26 1 Ob 2351/96h Auch; nur T4 TE OGH 2019-02-27 7 Ob 19/19y Auch TE OGH 2024-07-25 2 Ob 119/24z nur: Das Erfordernis der Beaufsichtigung eines Tieres darf nicht überspannt werden. (T12) Beisatz: Objektive Sorgfaltspflicht beim Spazieren mit einem folgsamen Hund auf einem Geh- und Radweg erfüllt, wenn dieser wie in der einschlägigen Verordnung vorgesehen, an der "virtuellen Leine" geführt wird. (T13) TE OGH 2026-01-20 2 Ob 214/25x Beisatz: Hier: Verstoß gegen die objektiven Sorgfaltspflichten vertretbar verneint, wenn der Kunststoffverschluss einer Leine, die für die Größe des Hundes angemessen ist, unvorhersehbar bricht, der Hund dadurch auf einen anderen Hund zuläuft und dessen Halterin dadurch stürzt. (T14) TE OGH 2025-12-16 4 Ob 163/25m nur: Die Anforderungen an den Tierhalter dürfen nicht überspannt werden. (T15) Beisatz: Hier: Verstoß gegen die objektiven Sorgfaltspflichten vertretbar bejaht, da Beklagte – wenn auch nur für wenige Sekunden – keine Sicht mehr auf den nicht angeleinten Hund hatte, zumal sie dadurch die Möglichkeit verlor, auf dessen (unerwünschtes) Verhalten Einfluss zu nehmen. (T16) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1956:RS0030326

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.