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{'item': ['3Ob553/56', '3Ob156/61', '7Ob203/69', '8Ob265/74', '7Ob44/80', '8Ob190/80', '2Ob22/82', '7Ob59/82', '7Ob23/83', '7Ob646/86', '4Ob538/91 (4O

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0040281 Entscheidungsdatum14.11.1956 Geschäftszahl3Ob553/56; 3Ob156/61; 7Ob203/69; 8Ob265/74; 7Ob44/80; 8Ob190/80; 2Ob22/82; 7Ob59/82; 7Ob23/83; 7Ob646/86; 4Ob538/91 (4Ob539/91); 4Ob1520/96; 1Ob168/98g; 17Ob35/09k; 2Ob173/11x; 6Ob217/19h NormZPO §272 D RechtssatzDie österreichische ZPO kennt keine prima - facie - Beweisregel. EntscheidungstexteTE OGH 1956-11-14 3 Ob 553/56 Veröff: EvBl 1957/24 S 43 = VersR 1957,190 = VersSlg 79 TE OGH 1961-07-05 3 Ob 156/61 TE OGH 1969-11-19 7 Ob 203/69 TE OGH 1975-02-12 8 Ob 265/74 Vgl auch; Beisatz: Zulässigkeit und Anwendungsbereich des Prima - facie - Beweises im österreichischen Prozessverfahren sind umstritten (vgl Fasching III S 235 Anmerkung 22; Rechberger, ÖJZ 1972,425 und 457; Dolinar, ÖJZ 1968,431). Soweit seine Zulässigkeit in Lehre und Rechtsprechung bejaht wird, beschränkt sich sein Anwendungsgebiet auf die Feststellung des Kausalablaufes. (T1)Vgl auch; Beisatz: Zulässigkeit und Anwendungsbereich des Prima - facie - Beweises im österreichischen Prozessverfahren sind umstritten vergleiche Fasching römisch drei S 235 Anmerkung 22; Rechberger, ÖJZ 1972,425 und 457; Dolinar, ÖJZ 1968,431). Soweit seine Zulässigkeit in Lehre und Rechtsprechung bejaht wird, beschränkt sich sein Anwendungsgebiet auf die Feststellung des Kausalablaufes. (T1) TE OGH 1980-10-09 7 Ob 44/80 Beis wie T1 TE OGH 1980-12-04 8 Ob 190/80 Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 1982-03-23 2 Ob 22/82 Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 1982-12-16 7 Ob 59/82 Beis wie T1 TE OGH 1983-03-24 7 Ob 23/83 Auch; Beisatz: Grundsätzliche Ausführungen zu Lehre und Rechtsprechung. (T2) Veröff: EvBl 1983/120 S 445 TE OGH 1986-11-06 7 Ob 646/86 Auch; Beis wie T2; Beisatz: Der Anscheinsbeweis stellt eine Beweiserleichterung dar und führt zur Umkehr der Beweislast insofern, als der Gegner den Anschein durch den Nachweis einer anderen ebenso wahrscheinlichen Möglichkeit zu entkräften hat. (T3) TE OGH 1991-09-10 4 Ob 538/91 Vgl; Beisatz: Den Anscheinsbeweis haben Rechtsprechung und Lehre zu dem Zweck entwickelt, die Rechtsdurchsetzung nicht an Beweisschwierigkeiten scheitern zu lassen. (T4) TE OGH 1996-02-26 4 Ob 1520/96 Vgl; Beisatz: Der prima facie-Beweis baut auf Erfahrungssätzen über typische Geschehensabläufe auf; er ist vor allem dann von Bedeutung, wenn eine Sorgfaltsverletzung schwer zu beweisen oder ein Kausalitätsbeweis schwer zu erbringen ist. (T5) TE OGH 1998-06-09 1 Ob 168/98g Vgl auch; Beisatz: Der Anscheinsbeweis wird in Fällen als sachgerecht empfunden, in denen eine umfassende und konkrete Beweisführung vom Beweispflichtigen billigerweise nicht erwartet werden kann, weil Umstände beweisbedürftig sind, die allein in der Sphäre des anderen liegen, nur letzterem bekannt sein können und daher auch nur durch ihn beweisbar sind. (T6) TE OGH 2010-02-09 17 Ob 35/09k Vgl auch; Beis wie T4; Beis wie T6 TE OGH 2012-02-14 2 Ob 173/11x Vgl; Beis wie T6 TE OGH 2019-11-27 6 Ob 217/19h Vgl; Beis wie T6; Veröff: SZ 2019/113 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1956:RS0040281

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.