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{'item': ['3Ob201/57', '3Ob162/59', '3Ob358/59', '3Ob388/61', '7Ob39/63', '7Ob82/70', '7Ob34/74', '7Ob148/75 (7Ob149/75)', '7Ob60/79', '7Ob51/83', '7O

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0041315 Entscheidungsdatum30.04.1957 Geschäftszahl3Ob201/57; 3Ob162/59; 3Ob358/59; 3Ob388/61; 7Ob39/63; 7Ob82/70; 7Ob34/74; 7Ob148/75 (7Ob149/75); 7Ob60/79; 7Ob51/83; 7Ob2/90; 2Ob42/93 (2Ob43/93); 7Ob31/93; 1Ob2123/96d; 7Ob153/98w; 7Ob319/01i; 7Ob109/07s; 7Ob241/10g; 7Ob70/14s; 7Ob125/18k NormAKB §10; VersVG §153; VersVG §158e; ZPO §411 Ba RechtssatzGrundsätzlich wirkt das Urteil gegen den Haftpflichtversicherten im Haftpflichtprozeß noch nicht gegen den Versicherer, es sei denn, daß sich der Versicherer am Prozeß beteiligt hat oder vergeblich zur Intervention aufgefordert worden ist. EntscheidungstexteTE OGH 1957-04-30 3 Ob 201/57 Veröff: SZ 30/26 = ZVR 1958/30 S 34 TE OGH 1959-09-30 3 Ob 162/59 Veröff: ZVR 1960/1 S 65 = VersSlg 147 TE OGH 1959-09-30 3 Ob 358/59 Veröff: ZVR 1960/80 S 60 = VersR 1960,935 (mit Anmerkung von Wahle) = VersSlg 148 TE OGH 1961-12-05 3 Ob 388/61 TE OGH 1963-02-13 7 Ob 39/63 Veröff: ZVR 1963/182 S 187 TE OGH 1970-05-27 7 Ob 82/70 TE OGH 1974-03-28 7 Ob 34/74 Beisatz: Keine Änderung der Rechtslage durch § 63 KFG (mit ausführlicher Begründung). (T1) Veröff: EvBl 1974/251 S 548 = RZ 1974/98 S 175 = JBl 1974,579 = SZ 47/38 = VersRdSch 1975,155 = VersR 1975,363 = ZVR 1975/140 S 204Beisatz: Keine Änderung der Rechtslage durch Paragraph 63, KFG (mit ausführlicher Begründung). (T1) Veröff: EvBl 1974/251 S 548 = RZ 1974/98 S 175 = JBl 1974,579 = SZ 47/38 = VersRdSch 1975,155 = VersR 1975,363 = ZVR 1975/140 S 204 TE OGH 1975-09-04 7 Ob 148/75 Veröff: SZ 48/87 TE OGH 1979-12-20 7 Ob 60/79 Beisatz: Es ist Sache des ordnungsgemäß verständigen Versicherers, sich schon im Haftpflichtprozeß um die Abwehr unbegründeter Ansprüche zu kümmern. (T2) TE OGH 1983-10-27 7 Ob 51/83 Beisatz: Wird der Versicherungsnehmer zum Schadenersatz verurteilt, dann ist der Versicherungsfall abgeschlossen. Die Bindungswirkung des Haftpflichturteils ist auch im Regreßprozeß des Versicherers gegen den Versicherungsnehmer insoweit zu bejahen, als an dem Haftpflichtprozeß beide Vertragsparteien teilgenommen haben und eine Schadenersatzpflicht festgestellt worden ist. Diese Bindungswirkung wird auch im deutschen Schrifttum anerkannt. (T3) Veröff: VersR 1984,51 TE OGH 1990-01-25 7 Ob 2/90 Beis wie T3; Beisatz: Das im Haftpflichtprozeß gegen den Haftpflichtversicherten ergangene Urteil hat mit Rücksicht auf die Rechtsnatur und den Zweck des Haftpflichtversicherungsvertrages die Bindungswirkung, daß die Ersatzpflicht des Versicherers nach Bestand und Betrag im Deckungsprozeß gegen den Versicherer nicht nachgeprüft werden darf, sofern er sich am Haftpflichtprozeß beteiligt hatte oder vergeblich zur Intervention aufgefordert worden war. (T4) Veröff: ZVR 1991/20 S 53 = EvBl 1990/97 S 471 = VersR 1990,1376 = VersRdSch 1991,357 TE OGH 1993-08-26 2 Ob 42/93 Beis wie T4 TE OGH 1994-04-27 7 Ob 31/93 Beis wie T4; Veröff: VersR 1994,1211 TE OGH 1997-04-08 1 Ob 2123/96d Verstärkter Senat; Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Die "Bindung" des Versicherers folgt aus der Rechtsnatur des Haftpflichtversicherungsvertrags (T5) Veröff: SZ 70/60 TE OGH 1998-06-23 7 Ob 153/98w TE OGH 2002-01-30 7 Ob 319/01i TE OGH 2007-05-30 7 Ob 109/07s Beis wie T4 TE OGH 2011-03-30 7 Ob 241/10g Auch TE OGH 2014-07-09 7 Ob 70/14s Vgl auch; Beis wie T4; Beisatz: Die Klägerin, die das Haftpflichtverfahren eingeleitet hat, ist an das Ergebnis im Deckungsprozess gebunden. (T6); Veröff: SZ 2014/65 TE OGH 2018-07-04 7 Ob 125/18k Auch European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1957:RS0041315

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.