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2Ob280/57

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum06.09.1957 Geschäftszahl2Ob280/57; 7Ob573/57; 3Ob559/57; 2Ob210/58; 2Ob421/61; 5Ob398/63; 5Ob24/64; 6Ob240/64; 4Ob563/64; 6Ob130/66 (6Ob131/66); 7Ob128/66; 1Ob129/67; 6Ob252/68; 1Ob156/71; 6Ob219/72; 1Ob17/73; 6Ob118/73; 1Ob98/75 (1Ob99/75); 7Ob616/77; 5Ob512/78; 6Ob596/78; 7Ob614/78; 6Ob527/80; 7Ob555/82; 3Ob541/93 NormMG §21 Abs2 B4; RechtssatzZum Begriff des "groben Verschuldens" nach § 21 Abs 2 MG.Zum Begriff des "groben Verschuldens" nach Paragraph 21, Absatz 2, MG. EntscheidungstexteTE OGH 1957/09/06 2 Ob 280/57 TE OGH 1957/12/11 7 Ob 573/57 TE OGH 1958/01/22 3 Ob 559/57 TE OGH 1958/06/11 2 Ob 210/58 TE OGH 1961/10/23 2 Ob 421/61 TE OGH 1963/12/19 5 Ob 398/63 Veröff: MietSlg 15480 TE OGH 1964/01/29 5 Ob 24/64 Veröff: MietSlg 16515 TE OGH 1964/09/09 6 Ob 240/64 Veröff: MietSlg 16517 TE OGH 1964/10/06 4 Ob 563/64 Veröff: MietSlg 16516 TE OGH 1966/06/08 6 Ob 130/66 Beisatz: Nichtzahlung aus Rechthaberei. (T1) Veröff: MietSlg 18520 TE OGH 1966/08/10 7 Ob 128/66 Beisatz: Kein grobes Verschulden bei bestehendem Zahlungswillen, jedoch Verkennung der Rechtslage hinsichtlich Zahlungsverpflichtung und Zahlungsempfänger. (T2) Veröff: MietSlg 18519 TE OGH 1967/06/29 1 Ob 129/67 Veröff: MietSlg 19394 TE OGH 1968/10/16 6 Ob 252/68 Beisatz: Die Tatsache, daß gegen den Mieter wegen Zinsrückständen in den letzten Jahren schon zahlreiche Klagen und Exekutionen anhängig waren, legt den Schluß auf persönliche Nachtlässigkeit oder Leichtfertigkeit bei der Zinszahlung nahe, falls nicht besondere Umstände das Gegenteil ergeben. (T3) Veröff: MietSlg 20525 TE OGH 1971/09/02 1 Ob 156/71 Veröff: MietSlg 23464 TE OGH 1972/11/09 6 Ob 219/72 Veröff: MietSlg 24393 TE OGH 1973/04/04 1 Ob 17/73 Beisatz: Bezahlung an derer Schulden anstelle der rückständigen Betriebskosten - kein grobes Verschulden. (T4) TE OGH 1973/06/19 6 Ob 118/73 Beisatz: Unklare Rechtslage hinsichtlich des Umfanges der Zinsschuldigkeit. (T5) Veröff: MietSlg 25372 = MietSlg 25373 TE OGH 1975/08/27 1 Ob 98/75 Beisatz: Nichtzahlung aus Rechthaberei. (T6) Veröff: MietSlg 27211 TE OGH 1977/09/01 7 Ob 616/77 TE OGH 1978/01/31 5 Ob 512/78 Beisatz: Hier: Bei schikanöser Rechtsausübung oder dem Hinzutreten besonderer Umstände, wie etwa offensichtlicher Zahlungsunwilligkeit oder verschuldeter Zahlungsunfähigkeit. (T7) TE OGH 1978/06/01 6 Ob 596/78 TE OGH 1978/09/07 7 Ob 614/78 TE OGH 1980/07/02 6 Ob 527/80 Beisatz: Gerechtfertigtes Vertrauen auf die Richtigkeit der einem Schlichtungsverfahren zugrunde gelegten Hauptmietzinse solange die Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit der Berechnungsgrundlagen und Berechnungsart infolge anderer tatsächlicher Voraussetzungen nicht außer jeden Zweifel gesetzt wird. Dabei handelt es sich nicht um eine Frage der rechtlichen Bindung an den Bescheid, sondern ausschließlich um das Vertrauen in die Richtigkeit der Hauptmietzinsberechnung. (T8) TE OGH 1983/04/14 7 Ob 555/82 Beisatz: Häufige Rückstände trotz Mahnung legen in der Regel die Vermutung grober Fahrlässigkeit nahe. (T9) TE OGH 1993/10/20 3 Ob 541/93 Auch; Beis wie T5; Beisatz: Ein Irrtum über das Vorliegen eines Zahlungsrückstandes begründet in der Regel nur leichte Fahrlässigkeit. (T10) RechtssatznummerRS0069254

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