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2Ob378/57; 2Ob80/63; 4Ob49/63; 7Ob160/64; 5Ob48/65; 6Ob358/60; 7Ob186/55; 3Ob187/53; 1Ob948/53; 2Ob381/65; 2Ob42/68; 1Ob191/68 (1Ob192/68); 2Ob356/68;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0030480 Entscheidungsdatum01.09.2011 Geschäftszahl2Ob378/57; 2Ob80/63; 4Ob49/63; 7Ob160/64; 5Ob48/65; 6Ob358/60; 7Ob186/55; 3Ob187/53; 1Ob948/53; 2Ob381/65; 2Ob42/68; 1Ob191/68 (1Ob192/68); 2Ob356/68; 5Ob230/70; 1Ob306/71; 5Ob335/71; 1Ob328/71; 1Ob7/72; 1Ob269/72; 5Ob38/74; 5Ob24/74 (5Ob25/74); 4Ob536/75 (4Ob537/75-4Ob539/75); 1Ob130/75; 6Ob577/76; 8Ob187/76; 7Ob509/77; 6Ob531/77; 7Ob568/77 (7Ob569/77); 3Ob559/77; 1Ob533/79; 6Ob515/79; 7Ob762/79; 8Ob116/80 (8Ob117/80); 3Ob637/79; 3Ob594/80; 2Ob135/81; 1Ob641/81 (1Ob642/81; 1Ob643/81); 7Ob514/82; 1Ob26/82; 1Ob817/82; 4Ob113/83; 2Ob647/84 (2Ob648/84); 8Ob548/87 (8Ob549/87); 9ObA152/87; 4Ob511/88; 9ObA143/88; 1Ob27/89 (1Ob28/89); 2Ob163/89; 3Ob504/90; 7Ob600/92; 9ObA146/92; 9ObA325/92; 9ObA134/93; 9ObA118/93; 9ObA155/93 (9ObA156/93); 8Ob10/94; 2Ob2422/96g; 4Ob84/97z; 1Ob315/97y; 3Ob219/98x; 10Ob46/07y; 1Ob122/11i NormABGB §1324 ABGB §1333 ABGB §1334 RechtssatzNach bürgerlichem Recht kann ein über die Verzugszinsen hinausgehender Anspruch nur im Falle einer bösen Absicht oder auffallenden Sorglosigkeit des Schuldners geltend gemacht werden. Wenn also der Kläger für die gegen Hingabe eines Wechsels erfolgte Kreditierung der Reparaturkosten seines Wagens insgesamt 9 Prozent als Zinsen und Wechselspesen zahlen musste, kann er nicht mehr als 4 Prozent verlangen, außer er weist zumindest auffallende Sorglosigkeit des Schuldners am Verzug nach. EntscheidungstexteTE OGH 1957-09-19 2 Ob 378/57 Veröff: EvBl 1957/415 S 657 TE OGH 1963-04-04 2 Ob 80/63 Veröff: RZ 1963,156 TE OGH 1963-11-12 4 Ob 49/63 Veröff: Arb 7842 TE OGH 1964-06-18 7 Ob 160/64 TE OGH 1965-04-08 5 Ob 48/65 Veröff: HS 5242 = HS 5248 TE OGH 1951-01-12 6 Ob 358/60 nur: Nach bürgerlichem Recht kann ein über die Verzugszinsen hinausgehender Anspruch nur im Falle einer bösen Absicht oder auffallenden Sorglosigkeit des Schuldners geltend gemacht werden. (T1) TE OGH 1955-05-18 7 Ob 186/55 nur T1 TE OGH 1953-10-28 3 Ob 187/53 Vgl TE OGH 1953-12-16 1 Ob 948/53 Vgl TE OGH 1965-11-25 2 Ob 381/65 nur T1; Veröff: ZVR 1966/278 S 274 TE OGH 1968-03-07 2 Ob 42/68 nur T1 TE OGH 1968-10-18 1 Ob 191/68 nur T1 TE OGH 1968-11-28 2 Ob 356/68 nur T1; Veröff: SZ 41/166 = ZVR 1969/300 S 272 TE OGH 1970-10-14 5 Ob 230/70 nur T1 TE OGH 1971-11-11 1 Ob 306/71 nur T1 TE OGH 1971-12-15 5 Ob 335/71 nur T1; Veröff: EvBl 1972/143 S 267 TE OGH 1971-12-17 1 Ob 328/71 nur T1 TE OGH 1972-02-02 1 Ob 7/72 TE OGH 1973-02-21 1 Ob 269/72 Veröff: SZ 46/22 TE OGH 1974-03-27 5 Ob 38/74 nur T1 TE OGH 1974-04-25 5 Ob 24/74 nur T1 TE OGH 1975-06-10 4 Ob 536/75 nur T1 TE OGH 1975-09-10 1 Ob 130/75 Vgl auch; nur T1; Beisatz: Der Verzögerungsschaden nach § 1333 ABGB wird durch die zugesprochenen gesetzlichen Zinsen vergütet (SZ 5/53). (T2)Vgl auch; nur T1; Beisatz: Der Verzögerungsschaden nach Paragraph 1333, ABGB wird durch die zugesprochenen gesetzlichen Zinsen vergütet (SZ 5/53). (T2) TE OGH 1976-07-14 6 Ob 577/76 nur T1 TE OGH 1976-11-24 8 Ob 187/76 nur T1 TE OGH 1977-02-03 7 Ob 509/77 nur T1 TE OGH 1977-03-10 6 Ob 531/77 nur T1 TE OGH 1977-07-07 7 Ob 568/77 nur T1 TE OGH 1977-11-22 3 Ob 559/77 nur T1 TE OGH 1979-02-21 1 Ob 533/79 nur T1 TE OGH 1979-06-13 6 Ob 515/79 nur T1 TE OGH 1979-10-18 7 Ob 762/79 nur T1 TE OGH 1980-12-15 8 Ob 116/80 nur T1 TE OGH 1981-01-21 3 Ob 637/79 nur T1 TE OGH 1981-03-25 3 Ob 594/80 nur T1; Veröff: ZVR 1982/64 S 50 TE OGH 1981-06-30 2 Ob 135/81 nur T1; Veröff: ZVR 1981/266 S 367 TE OGH 1981-08-26 1 Ob 641/81 nur T1; Beisatz: Die dauernde Nichteinhaltung der Zahlungstermine trotz zahlreicher Urgenzen kann nur als auffallende Sorglosigkeit bezeichnet werden. (T3) Veröff: NZ 1982,154 TE OGH 1982-03-18 7 Ob 514/82 nur T1 TE OGH 1982-09-15 1 Ob 26/82 Auch; nur T1 TE OGH 1983-04-13 1 Ob 817/82 nur T1; Beisatz: Dem steht eine auf Verzögerungsabsicht zurückgehende Prozeßführung gleich. (T4) TE OGH 1983-09-20 4 Ob 113/83 nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Die Bestreitung eines Anspruches im Prozess zieht nur dann Schadenersatzpflicht nach sich, wenn der Bestreitende bei gehöriger Aufmerksamkeit hätte erkennen können, dass der Prozess für ihn aussichtslos ist. Bei der Beurteilung, ob die Bestreitung eines erhobenen Anspruchs wider besseres Wissen oder unter Außerachtlassung der gebotenen Sorgfalt erfolgte, ist grundsätzlich ein strenger Maßstab anzulegen. (T5) TE OGH 1985-05-21 2 Ob 647/84 nur T1; Beis wie T5 TE OGH 1987-07-08 8 Ob 548/87 nur T1 TE OGH 1987-12-02 9 ObA 152/87 TE OGH 1988-04-12 4 Ob 511/88 nur T1 TE OGH 1988-07-13 9 ObA 143/88 nur T1 TE OGH 1989-11-15 1 Ob 27/89 nur T1; Veröff: JBl 1990,321 TE OGH 1990-03-28 2 Ob 163/89 nur T1; Veröff: ZVR 1991/33 S 105 TE OGH 1990-06-27 3 Ob 504/90 Auch; nur T1; Beisatz: Grobe Fahrlässigkeit fehlt, wenn das Berufungsgericht den Anspruch des Klägers für unbegründet hält. (T6) Veröff: SZ 63/114 TE OGH 1992-10-15 7 Ob 600/92 nur T1 TE OGH 1992-09-02 9 ObA 146/92 Vgl auch; nur T1 TE OGH 1993-02-10 9 ObA 325/92 Auch; nur T1; Beisatz: Wurde der begehrte Aufwandersatz von der Beklagten nie bestritten, so ist ihr die Nichtzahlung als auffallende Sorglosigkeit anzulasten. (T7) TE OGH 1993-06-23 9 ObA 134/93 nur T1; Beis wie T4; Beis wie T5 nur: Bei der Beurteilung, ob die Bestreitung eines erhobenen Anspruchs wider besseres Wissen oder unter Außerachtlassung der gebotenen Sorgfalt erfolgte, ist grundsätzlich ein strenger Maßstab anzulegen. (T8) Beisatz: § 48 ASGG (T9)nur T1; Beis wie T4; Beis wie T5 nur: Bei der Beurteilung, ob die Bestreitung eines erhobenen Anspruchs wider besseres Wissen oder unter Außerachtlassung der gebotenen Sorgfalt erfolgte, ist grundsätzlich ein strenger Maßstab anzulegen. (T8) Beisatz: Paragraph 48, ASGG (T9) TE OGH 1993-06-09 9 ObA 118/93 nur T1; Beisatz: Die bloße Nichtzahlung eines fälligen Anspruches auf Zeitausgleich, Urlaubsentschädigung oder Gehaltsdifferenz indiziert einen solchen Verschuldensgrad nicht. (T10) TE OGH 1993-09-08 9 ObA 155/93 Auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T5 nur: Die Bestreitung eines Anspruches im Prozess zieht nur dann Schadenersatzpflicht nach sich, wenn der Bestreitende bei gehöriger Aufmerksamkeit hätte erkennen können, dass der Prozess für ihn aussichtslos ist. (T11) TE OGH 1994-02-24 8 Ob 10/94 Auch; nur T1 TE OGH 1997-06-26 2 Ob 2422/96g nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Ein Schaden entsteht dem Geschädigten bei einem vor der Schadensbehebung und ohne Zusammenhang mit ihr aufgenommenen Kredit dann, wenn er infolge der Nichtzahlung der vom Schädiger geschuldeten Kosten der Schadensbehebung nicht in der Lage ist, den schon früher aufgenommenen Kredit zurückzuzahlen und dadurch mit sonst nicht von ihm zu tragenden Kreditkosten belastet ist. Dabei handelt es sich um einen reinen Verzugsschaden, der nur bei grobem Verschulden des Schädigers am Zahlungsverzug zu ersetzen ist. (T12) TE OGH 1997-04-22 4 Ob 84/97z nur T1; Veröff: SZ 70/69 TE OGH 1998-03-24 1 Ob 315/97y Verstärkter Senat; Abweichend; Beisatz: Der Verzugsschaden gemäß § 1333 ABGB ist - sei er nun rechtsgeschäftlichen oder rein deliktischen Ursprungs - schadenersatzrechtlich als Mindestpauschale zu qualifizieren, dessen Leistung der Geschädigte - unabhängig vom Nachweis eines konkreten Schadens in dieser Höhe - jedenfalls verlangen kann. Der Geschädigte kann jedoch den - durch § 1333 ABGB nicht begrenzten - Verzugsschaden als Folgewirkung des Primärschadens schon dann geltend machen, wenn der Ersatzpflichtige infolge leichter Fahrlässigkeit des Schädigers für den positiven Schaden einzustehen hat. Es liegt dann an ihm, zu behaupten und zu beweisen, dass in seinem Vermögen ein die gesetzlichen Zinsen übersteigender Vermögensnachteil als positiver Schaden eingetreten ist. Der infolge Zahlungsverzugs entgangene Geldanlagegewinn ist positiver Schaden, soweit der Geschädigte als Folge des Zahlungsverzugs eine Gewinnchance, die er wahrgenommen hätte und deren Realisierung nach typischen Marktverhältnissen praktisch gewiss gewesen wäre, verlor. (T13) Veröff: SZ 71/56Verstärkter Senat; Abweichend; Beisatz: Der Verzugsschaden gemäß Paragraph 1333, ABGB ist - sei er nun rechtsgeschäftlichen oder rein deliktischen Ursprungs - schadenersatzrechtlich als Mindestpauschale zu qualifizieren, dessen Leistung der Geschädigte - unabhängig vom Nachweis eines konkreten Schadens in dieser Höhe - jedenfalls verlangen kann. Der Geschädigte kann jedoch den - durch Paragraph 1333, ABGB nicht begrenzten - Verzugsschaden als Folgewirkung des Primärschadens schon dann geltend machen, wenn der Ersatzpflichtige infolge leichter Fahrlässigkeit des Schädigers für den positiven Schaden einzustehen hat. Es liegt dann an ihm, zu behaupten und zu beweisen, dass in seinem Vermögen ein die gesetzlichen Zinsen übersteigender Vermögensnachteil als positiver Schaden eingetreten ist. Der infolge Zahlungsverzugs entgangene Geldanlagegewinn ist positiver Schaden, soweit der Geschädigte als Folge des Zahlungsverzugs eine Gewinnchance, die er wahrgenommen hätte und deren Realisierung nach typischen Marktverhältnissen praktisch gewiss gewesen wäre, verlor. (T13) Veröff: SZ 71/56 TE OGH 1999-12-22 3 Ob 219/98x Auch; Beisatz: Bei der Kondiktion von zu Unrecht empfangener Geldleistungen ist das Kapital unabhängig vom Zeitpunkt des Eintritts des Verzuges zu verzinsen. (T14) TE OGH 2007-05-11 10 Ob 46/07y Vgl; Beis ähnlich wie T3 nur: Der Verzugsschaden gemäß § 1333 ABGB ist - sei er nun rechtsgeschäftlichen oder rein deliktischen Ursprungs - schadenersatzrechtlich als Mindestpauschale zu qualifizieren, dessen Leistung der Geschädigte - unabhängig vom Nachweis eines konkreten Schadens in dieser Höhe - jedenfalls verlangen kann. (T15)Vgl; Beis ähnlich wie T3 nur: Der Verzugsschaden gemäß Paragraph 1333, ABGB ist - sei er nun rechtsgeschäftlichen oder rein deliktischen Ursprungs - schadenersatzrechtlich als Mindestpauschale zu qualifizieren, dessen Leistung der Geschädigte - unabhängig vom Nachweis eines konkreten Schadens in dieser Höhe - jedenfalls verlangen kann. (T15) TE OGH 2011-09-01 1 Ob 122/11i Vgl auch; nur T1; Beis wie T14 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1957:RS0030480

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.