RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0098986 Entscheidungsdatum27.01.2026 Geschäftszahl7Ob19/58; 6Ob168/59; 8Ob158/70; 1Ob61/71; 8Ob276/71; 7Ob69/72; 4Ob594/72; 5Ob128/73; 7Ob230/73; 6Ob37/74; 6Ob130/74; 4Ob60/74; 1Ob39/75; 4Ob557/77 (4Ob558/77); 4Ob537/78; 6Ob784/79; 7Ob67/80; 6Ob726/80; 6Ob843/81; 1Ob727/83; 8Ob506/89; 6Ob529/89; 3Ob513/94; 3Ob7/95; 1Ob122/18z; 4Ob14/21v; 4Ob22/21w; 1Ob98/21z; 8Ob107/23b; 9Ob67/23b; 3Ob187/25h NormABGB §871 RechtssatzDer Beklagte, der Irreführung geltend machen will, muss der Klage die Einwendung entgegensetzen, dass er den Vertrag wegen Irrtums anfechte. Mangels einer solchen Erklärung seitens des Irregeführten kann die Nichtigkeit des Geschäftes nicht wahrgenommen werden. EntscheidungstexteTE OGH 1958-01-29 7 Ob 19/58 Veröff: EvBl 1958/160 S 271 TE OGH 1959-07-09 6 Ob 168/59 TE OGH 1970-07-07 8 Ob 158/70 Veröff: SZ 43/123 TE OGH 1971-03-25 1 Ob 61/71 TE OGH 1971-11-16 8 Ob 276/71 Beisatz: Das Wort "Irrtum" muss jedoch nicht ausdrücklich verwendet werden. (T1) Anm: Veröff: MietSlg 23071Anmerkung, Veröff: MietSlg 23071 TE OGH 1972-03-15 7 Ob 69/72 Beisatz: Hier: Kläger. (T2) TE OGH 1972-11-07 4 Ob 594/72 Auch TE OGH 1973-09-05 5 Ob 128/73 Beisatz: Keine Berücksichtigung des Irrtums von Amts wegen. (T3) Veröff: SZ 46/84 = EvBl 1974/182 S 398 TE OGH 1973-12-19 7 Ob 230/73 TE OGH 1974-03-14 6 Ob 37/74 TE OGH 1974-08-26 6 Ob 130/74 Veröff: MietSlg 26061 TE OGH 1974-10-15 4 Ob 60/74 Beisatz: Zeitwidrige Kündigung. (T4) TE OGH 1975-03-19 1 Ob 39/75 TE OGH 1977-12-06 4 Ob 557/77 Beisatz wie T1; Beisatz wie T3 Beisatz: Es genügt, dass die sie begründenden Tatsachen vorgetragen werden. (T5) TE OGH 1978-06-13 4 Ob 537/78 Beis wie T1; Beis wie T5 TE OGH 1980-02-06 6 Ob 784/79 Beis wie T3 TE OGH 1981-01-15 7 Ob 67/80 Auch; Beis wie T3; Veröff: SZ 54/7 TE OGH 1981-02-25 6 Ob 726/80 Vgl auch TE OGH 1982-05-19 6 Ob 843/81 Beis wie T3 TE OGH 1983-11-09 1 Ob 727/83 Auch; Beis wie T1; Beisatz: Die bloße Behauptung, die gelieferte Sache habe sich in der Folge als unbrauchbar erwiesen, reicht für eine Anfechtung des Vertrages gemäß § 871 ABGB nicht aus. (T6) Veröff: HS XIV/XV/20Auch; Beis wie T1; Beisatz: Die bloße Behauptung, die gelieferte Sache habe sich in der Folge als unbrauchbar erwiesen, reicht für eine Anfechtung des Vertrages gemäß Paragraph 871, ABGB nicht aus. (T6) Veröff: HS XIV/XV/20 TE OGH 1989-02-23 8 Ob 506/89 Beisatz: Ein in erster Instanz nicht erhobener Irrtumseinwand kann im Rechtsmittelverfahren nicht nachgeholt werden. (T7) TE OGH 1989-04-27 6 Ob 529/89 Vgl auch; Beisatz: Für das Vorliegen der Voraussetzungen der von ihm in Anspruch genommenen Tatbestände nach den §§ 870, 871 ABGB ist aber der Anfechtende behauptungspflichtig und beweispflichtig. (T8)Vgl auch; Beisatz: Für das Vorliegen der Voraussetzungen der von ihm in Anspruch genommenen Tatbestände nach den Paragraphen 870, 871, ABGB ist aber der Anfechtende behauptungspflichtig und beweispflichtig. (T8) TE OGH 1994-05-25 3 Ob 513/94 Beis wie T3 TE OGH 1995-11-08 3 Ob 7/95 Beisatz: Hier: Einrede im Oppositionsprozess. (T9) TE OGH 2018-09-26 1 Ob 122/18z Vgl auch; Beis wie T8 TE OGH 2021-02-23 4 Ob 14/21v nur T8 TE OGH 2021-03-15 4 Ob 22/21w Beis wie T8 TE OGH 2021-06-22 1 Ob 98/21z Vgl; Beis wie T8 TE OGH 2024-06-26 8 Ob 107/23b vgl; Beisatz nur wie T1; Beisatz nur wie T5 TE OGH 2024-06-26 9 Ob 67/23b TE OGH 2026-01-27 3 Ob 187/25h nur T8 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1958:RS0098986
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