RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0013657 Entscheidungsdatum12.02.1958 Geschäftszahl2Ob15/58; 1Ob218/61; 6Ob261/61; 6Ob126/64; 7Ob128/63; 5Ob34/65; 6Ob114/65; 7Ob1/64; 7Ob16/67; 1Ob209/71; 5Ob228/72; 8Ob52/73; 6Ob17/75; 1Ob71/75; 3Ob16/78; 5Ob567/79; 1Ob611/79; 5Ob559/80; 1Ob727/81; 2Ob502/84 (2Ob503/84); 7Ob527/91; 1Ob556/93 (1Ob557/93); 5Ob3/95; 4Ob2024/96t; 5Ob104/97y; 10Ob379/98b; 8Ob67/99g; 6Ob52/00s; 5Ob246/09a; 4Ob196/11v; 6Ob105/13d NormABGB §833 D3; ABGB §863 FI RechtssatzDie bloße Gebrauchsregelung unter Miteigentümern stellt den Regelfall dar; die Begründung eines Bestandverhältnisses ist eine Ausnahme. EntscheidungstexteTE OGH 1958-02-12 2 Ob 15/58 Veröff: EvBl 1958/133 S 211 = HBZ 1958 H9,3 = ImmZ 1958,139 TE OGH 1961-04-28 1 Ob 218/61 TE OGH 1961-06-28 6 Ob 261/61 TE OGH 1964-05-29 6 Ob 126/64 Veröff: MietSlg 16031 TE OGH 1963-04-24 7 Ob 128/63 Veröff: MietSlg 15022 TE OGH 1965-04-01 5 Ob 34/65 Veröff: MietSlg 17064 = MietSlg 17113 TE OGH 1965-04-28 6 Ob 114/65 Veröff: MietSlg 17064 TE OGH 1964-01-10 7 Ob 1/64 Veröff: SZ 37/6 TE OGH 1967-01-25 7 Ob 16/67 Veröff: MietSlg 19043 TE OGH 1971-08-11 1 Ob 209/71 Veröff: MietSlg 23106 TE OGH 1973-01-10 5 Ob 228/72 Auch TE OGH 1973-03-27 8 Ob 52/73 Beisatz: Auch dann, wenn das Benützungsentgelt nach den Bestimmungen des MG, über die Zinsbildung ermittelt und in einem Zinsbuch eingetragen wird, muß daraus noch nicht auf den Abschluß eines Bestandvertrages zwischen den Miteigentümern geschlossen werden. (T1) Veröff: MietSlg 25055 = RZ 1973/129 S 106 = MietSlg 25098 TE OGH 1975-02-06 6 Ob 17/75 TE OGH 1975-05-21 1 Ob 71/75 Veröff: MietSlg 27087 TE OGH 1978-03-29 3 Ob 16/78 Veröff: ImmZ 1979,41 = JBl 1979,144 TE OGH 1979-05-28 5 Ob 567/79 TE OGH 1979-05-30 1 Ob 611/79 TE OGH 1980-09-02 5 Ob 559/80 Beisatz: Auch wenn ein als "Miete" bezeichnetes Entgelt geleistet wird, darf jedenfalls aus der bloßen Verwendung dieses Wortes nicht schon auf den Willen, ein Bestandrechtsverhältnis begründen zu wollen, geschlossen werden. (T2) TE OGH 1981-11-06 1 Ob 727/81 Auch; Beisatz: Ob ein Bestandvertrag oder bloß eine Vereinbarung über die Ordnung des gemeinsamen Gebrauchs vorliegt, ist eine Frage des Einzelfalles. Nach ständiger Rechtsprechung kann der Abschluß eines Mietvertrages zwischen Miteigentümern nur dann angenommen werden, wenn die Parteien eindeutig ihren Willen zum Ausdruck gebracht haben, durch die Vereinbarung mehr zu beabsichtigen als eine bloße Gebrauchsregelung; der bloße Wille, einen Teil des gemeinsamen Gutes auf längere Zeit gegen Entgelt zu überlassen, der sonst zur Begründung eines Mietverhältnisses ausreicht, genügt daher nicht. Diese Grundsätze müssen um so mehr gelten, wenn keine laufenden Entgeltzahlungen erfolgen, sondern ein Miteigentümer einen aus seinen Mitteln errichteten Zubau benützt. (T3) Veröff: MietSlg 33075
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