RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0063026 Entscheidungsdatum23.06.2025 Geschäftszahl7Ob53/58; 6Ob58/61; 8Ob45/63; 8Ob108/64; 1Ob66/64; 1Ob66/65; 8Ob311/64; 8Ob20/65; 5Ob194/64; 5Ob74/68; 5Ob8/69; 8Ob287/70; 5Ob162/72; 4Ob593/72; 1Ob208/75; 5Ob616/76; 5Ob579/81; 3Ob616/81; 7Ob780/82; 1Ob721/83; 1Ob588/85; 2Ob698/87; 6Ob503/89; 8Ob702/89; 8Ob616/92; 5Ob534/94; 8Ob350/97x; 9Ob309/98a; 3Ob131/16k; 10Ob3/17i; 1Ob88/19a; 4Ob164/21b; 8Ob88/23h; 6Ob232/23w; 9Ob65/24k; 8Ob74/25b NormHVG §6 IBa HVG §29 IIdHVG §29 römisch zwei d MaklerG §6 Abs1 RechtssatzAuch eine noch so verdienstliche Tätigkeit, die zum Abschluss eines Kaufvertrages führt, begründet gegen die Vertragschließenden keinen Provisionsanspruch im Sinne der §§ 6 und 29 HVG, wenn diese Tätigkeit nicht auf Grund eines von den Kontrahenten ausdrücklich oder konkludent erteilten Auftrages entwickelt wurde.Auch eine noch so verdienstliche Tätigkeit, die zum Abschluss eines Kaufvertrages führt, begründet gegen die Vertragschließenden keinen Provisionsanspruch im Sinne der Paragraphen 6 und 29 HVG, wenn diese Tätigkeit nicht auf Grund eines von den Kontrahenten ausdrücklich oder konkludent erteilten Auftrages entwickelt wurde. EntscheidungstexteTE OGH 1958-02-12 7 Ob 53/58 Veröff: EvBl 1958/222 S 355 TE OGH 1961-04-19 6 Ob 58/61 Veröff: HS 782/31 TE OGH 1963-03-05 8 Ob 45/63 Veröff: HS 4528/5 TE OGH 1964-04-07 8 Ob 108/64 Veröff: HS 4528/41 TE OGH 1964-05-13 1 Ob 66/64 Veröff: HS 4528 TE OGH 1965-04-21 1 Ob 66/65 Zweiter Rechtsgang zu 1 Ob 66/64 TE OGH 1964-10-20 8 Ob 311/64 Veröff: HS 4528 = HS 4529 TE OGH 1965-02-03 8 Ob 20/65 Veröff: HS 5688 TE OGH 1965-02-09 5 Ob 194/64 Veröff: HS 5686/7 TE OGH 1968-05-08 5 Ob 74/68 Veröff: HS 6711 TE OGH 1969-04-23 5 Ob 8/69 Veröff: SZ 42/59 = NZ 1970,59 = HS 7580 TE OGH 1971-02-02 8 Ob 287/70 TE OGH 1972-10-03 5 Ob 162/72 Veröff: ImmZ 1973,23 TE OGH 1972-12-05 4 Ob 593/72 Veröff: ImmZ 1975,69(E32) TE OGH 1975-11-19 1 Ob 208/75 Vgl auch; Veröff: SZ 48/122 = EvBl 1976/143 S 271 = ImmZ 1976,165 TE OGH 1976-07-13 5 Ob 616/76 Vgl TE OGH 1981-04-07 5 Ob 579/81 TE OGH 1982-01-20 3 Ob 616/81 Auch TE OGH 1983-02-17 7 Ob 780/82 TE OGH 1983-10-10 1 Ob 721/83 Auch TE OGH 1985-06-10 1 Ob 588/85 Auch; Veröff: RdW 1986,43 TE OGH 1988-04-27 2 Ob 698/87 TE OGH 1989-03-16 6 Ob 503/89 TE OGH 1991-01-31 8 Ob 702/89 Beisatz: Mangels eines auf Abschluss eines Vertrages gerichteten Willens kann in den Fällen, in denen der vermittelte Vertragsabschluss nicht mit dem Geschäftsherrn selbst zustandekommt, sondern mit einer diesem nahestehenden Person, ein konkludenter Vertragsabschluss nicht angenommen werden. (T1) Veröff: JBl 1991,727 = ecolex 1991,381 (Pueck) TE OGH 1992-09-24 8 Ob 616/92 Veröff: ImmZ 1992,38 TE OGH 1994-08-30 5 Ob 534/94 Beisatz: Hier: Vom Immobilienmakler als Vermieter begehrte Vergütung von Betriebsausgaben und Werbungskosten für die Vermittlung eines Objektes. (T2) TE OGH 1997-11-13 8 Ob 350/97x Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 1998-11-25 9 Ob 309/98a TE OGH 2016-11-23 3 Ob 131/16k Auch TE OGH 2017-06-13 10 Ob 3/17i Auch TE OGH 2019-06-25 1 Ob 88/19a Vgl; Beisatz: Der Provisionsanspruch des Maklers nach § 6 Abs 1 MaklerG setzt einen zumindest schlüssig erteilten Vermittlungsauftrag voraus. Ohne gültigen Abschluss eines Maklervertrags entsteht ein Provisionsanspruch des Vermittlers nicht. (T3)Vgl; Beisatz: Der Provisionsanspruch des Maklers nach Paragraph 6, Absatz eins, MaklerG setzt einen zumindest schlüssig erteilten Vermittlungsauftrag voraus. Ohne gültigen Abschluss eines Maklervertrags entsteht ein Provisionsanspruch des Vermittlers nicht. (T3) TE OGH 2022-01-25 4 Ob 164/21b Vgl; Beisatz: Hier: Der von der Klägerin verfolgte Provisionsanspruch nach § 6 MaklerG setzt voraus, dass zwischen den Parteien ein zumindest konkludent geschlossener Maklervertrag zustande gekommen ist. (T4)Vgl; Beisatz: Hier: Der von der Klägerin verfolgte Provisionsanspruch nach Paragraph 6, MaklerG setzt voraus, dass zwischen den Parteien ein zumindest konkludent geschlossener Maklervertrag zustande gekommen ist. (T4) TE OGH 2023-10-19 8 Ob 88/23h Beisatz: Hier: Da die Parteien des Kauf- und Abtretungsvertrags bereits zueinander gefunden und sich sogar schon über den Kaufpreis geeinigt hatten, konnte der Erstbeklagte im Zeitpunkt der Provisionszusage keine Gegenleistung mehr erbringen. (T5) TE OGH 2024-02-21 6 Ob 232/23w vgl TE OGH 2025-04-29 9 Ob 65/24k TE OGH 2025-06-23 8 Ob 74/25b European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1958:RS0063026
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.