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{'item': 'Bkd54/57; Bkd97/58; Bkd11/77; Bkd33/82; Bkd70/81; Bkd117/85; Bkd22/86; Bkd108/84; Bkd108/86 (Bkd56/87); Bkd135/89; Bkd59/89; 13Bkd2/98; 6Bkd

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0056014 Entscheidungsdatum30.07.2025 GeschäftszahlBkd54/57; Bkd97/58; Bkd11/77; Bkd33/82; Bkd70/81; Bkd117/85; Bkd22/86; Bkd108/84; Bkd108/86 (Bkd56/87); Bkd135/89; Bkd59/89; 13Bkd2/98; 6Bkd2/00; 11Bkd7/06; 9Bkd3/10; 9Bkd5/13; 20Os10/16w; 20Ds13/17t; 21Ds3/18f; 20Ds3/20a; 20Ds14/20v; 23Ds2/24g NormDSt 1872 §30 DSt 1872 §39 RechtssatzIm Disziplinarverfahren gilt das Anklageprinzip nicht; bei der Schöpfung des Erkenntnisses kann über die im Einleitungsbeschluss bezeichneten Anschuldigungspunkte hinausgegangen werden, ohne dass hiedurch ein Verstoß gegen Verfahrensvorschriften begangen würde. EntscheidungstexteTE OGH 1958-02-20 Bkd 54/57 TE OGH 1959-04-23 Bkd 97/58 Veröff: AnwBl 1960,25 TE OGH 1977-10-10 Bkd 11/77 Vgl TE OGH 1982-09-20 Bkd 33/82 Vgl aber TE OGH 1982-12-13 Bkd 70/81 nur: (T1) Beisatz: Es gilt das Inquisitionsprinzip. (T2) TE OGH 1986-05-05 Bkd 117/85 nur T1; Beisatz: Im Gegensatz zur StPO keine Bindung an den Einleitungsbeschluss, der lediglich einen Rahmen darstellt, der vom Disziplinarrat nicht überschritten werden soll (SSt 3/49 ua). (T3) Veröff: AnwBl 1987,78 TE OGH 1986-11-10 Bkd 22/86 Vgl auch; Beisatz: Der Einleitungsbeschluss ist keine Anklageschrift im formellen Sinn. In ihm wird lediglich der inkriminierte Sachverhalt umschrieben, bei dessen Würdigung und (rechtlicher) Beurteilung der Disziplinarrat vollkommen frei ist. (T4) TE OGH 1985-01-21 Bkd 108/84 Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 1987-07-06 Bkd 108/86 Vgl; Beisatz: Eine Erweiterung der Anschuldigungspunkte in der mündlichen Disziplinarverhandlung ist möglich. (T5) TE OGH 1990-04-09 Bkd 135/89 Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Siehe dazu auch VfGH vom 16.06.1982, B 386/81, AnwBl 1983,706 und Bkd 108/84, AnwBl 1986,83). (T6) TE OGH 1990-09-10 Bkd 59/89 Vgl aber TE OGH 1998-05-25 13 Bkd 2/98 Vgl; Beis wie T5 TE OGH 2000-09-11 6 Bkd 2/00 Auch; Beisatz: Da der Einleitungsbeschluss nicht vom Kammeranwalt, sondern vom Disziplinarrat gefasst wird, kann der Kammeranwalt den Einleitungsbeschluss nicht ausdehnen und es wäre auch ein Verfolgungsvorbehalt iS § 263 StPO sinnwidrig. (T7)Auch; Beisatz: Da der Einleitungsbeschluss nicht vom Kammeranwalt, sondern vom Disziplinarrat gefasst wird, kann der Kammeranwalt den Einleitungsbeschluss nicht ausdehnen und es wäre auch ein Verfolgungsvorbehalt iS Paragraph 263, StPO sinnwidrig. (T7) TE OGH 2007-05-07 11 Bkd 7/06 Vgl aber; Beisatz: Gegenstand der Verurteilung dürfen nur Fakten sein, die im Einleitungsbeschluss erwähnt oder von einer Ausdehnung in erster Instanz erfasst sind. (T8) TE OGH 2010-11-08 9 Bkd 3/10 Vgl aber; Beis wie T8 TE OGH 2013-12-16 9 Bkd 5/13 Vgl aber; Beis wie T8; Beisatz: Ein Einleitungsbeschluss hat einen einem Disziplinarbeschuldigten vorgeworfenen Sachverhalt so zu beschreiben, dass der Disziplinarbeschuldigte zweifelsfrei erkennen kann, worüber im weiteren Verfahren bzw in der mündlichen Verhandlung abgesprochen werden soll. Keineswegs ist erforderlich, dass der Einleitungsbeschluss jedes Detail der vorgeworfenen Tathandlung genau vorwegnimmt. (T9) TE OGH 2017-01-27 20 Os 10/16w Vgl auch; Beis wie T4; Beis ähnlich wie T9 TE OGH 2017-11-14 20 Ds 13/17t Auch; Beis wie T9 TE OGH 2019-01-23 21 Ds 3/18f Auch; Beis wie T4 TE OGH 2020-09-03 20 Ds 3/20a TE OGH 2021-04-13 20 Ds 14/20v Vgl; Beis wie T9 TE OGH 2025-07-30 23 Ds 2/24g vgl; Beisatz wie T9 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1958:RS0056014

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.