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{'item': '5Os618/57; 13Os101/75; 12Os33/76; 11Os11/79; 9Os125/80; 11Os51/83; 10Os28/85; 10Os121/86; 10Os134/86; 15Os103/87; 11Os93/94; 11Os69/97; 15Os

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0098900 Entscheidungsdatum27.06.2024 Geschäftszahl5Os618/57; 13Os101/75; 12Os33/76; 11Os11/79; 9Os125/80; 11Os51/83; 10Os28/85; 10Os121/86; 10Os134/86; 15Os10

§ 290

Rz 31, Rz 33, Rz 34).Das sogenannte Verbot der reformatio in peius bezieht sich nur auf die verhängte Strafe, nicht aber auf die rechtliche Beurteilung der Tat (

Paragraph 290, Rz 31, Rz 33, Rz 34). EntscheidungstexteTE OGH 1958-03-28 5 Os 618/57 Veröff: RZ 1958,103 TE OGH 1975-08-27 13 Os 101/75 Beisatz: Es schließt daher eine andere rechtliche Beurteilung der Tat und insbesondere deren Subsumtion unter ein (an sich) strengeres Strafgesetz nicht aus. (T1) TE OGH 1976-06-30 12 Os 33/76 Beis wie T1 TE OGH 1979-02-27 11 Os 11/79 Beis wie T1; Veröff: JBl 1979,661 TE OGH 1980-09-16 9 Os 125/80 Beis ähnlich wie T1 TE OGH 1983-06-28 11 Os 51/83 TE OGH 1985-10-22 10 Os 28/85 Beisatz: Das Verschlimmerungsverbot gilt nur für den Sanktionsbereich. (T2) Beis wie T1; Veröff: EvBl 1986/89 S 311 = SSt 56/79 = RZ 1986/32 S 92 TE OGH 1986-09-16 10 Os 121/86 Beisatz: Nach der Aufhebung eines rechtsirrig auf § 297 Abs 1 erster Strafsatz StGB anstatt auf § 299 Abs 1 StGB gestützten Strafausspruchs wegen eines Teilfreispruchs bemisst der OGH die Strafe unter Bedacht auf das Verschlimmerungsverbot nach § 299 Abs 1 StGB (vgl 13 Os 101/75, 12 Os 33/76, JBl 1979,661, 9 Os 125/80, 11 Os 51/83, RZ 1986/32; WK - StPO § 290 Rz 31, Rz 33, Rz 34). (T3)Beisatz: Nach der Aufhebung eines rechtsirrig auf Paragraph 297, Absatz eins, erster Strafsatz StGB anstatt auf Paragraph 299, Absatz eins, StGB gestützten Strafausspruchs wegen eines Teilfreispruchs bemisst der OGH die Strafe unter Bedacht auf das Verschlimmerungsverbot nach Paragraph 299, Absatz eins, StGB vergleiche 13 Os 101/75, 12 Os 33/76, JBl 1979,661, 9 Os 125/80, 11 Os 51/83, RZ 1986/32; WK - StPO Paragraph 290, Rz 31, Rz 33, Rz 34). (T3) TE OGH 1986-10-28 10 Os 134/86 Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Versuchtes-vollendetes Delikt. (T4) TE OGH 1987-07-24 15 Os 103/87 Beis wie T1; Beis wie T2; Veröff: SSt 58/58 TE OGH 1994-08-30 11 Os 93/94 TE OGH 1997-08-05 11 Os 69/97 Auch; Beis wie T2 TE OGH 2003-10-09 15 Os 119/03 Auch; Beisatz: Das Verschlimmerungsverbot des § 293 Abs 3 StPO ist auf den Sanktionsbereich beschränkt und wirkt sich nicht auf die rechtliche Beurteilung aus. (T5)Auch; Beisatz: Das Verschlimmerungsverbot des Paragraph 293, Absatz 3, StPO ist auf den Sanktionsbereich beschränkt und wirkt sich nicht auf die rechtliche Beurteilung aus. (T5) TE OGH 2003-10-21 14 Os 124/03 Beis ähnlich wie T1 TE OGH 2004-04-07 13 Os 36/04 TE OGH 2006-01-19 15 Os 120/05v Auch TE OGH 2006-02-16 15 Os 141/05g Vgl auch TE OGH 2006-10-10 14 Os 105/06g Auch; Beisatz: Nach einer kassatorischen Erledigung gemäß § 292 letzter Satz StPO ist das Erstgericht im zweiten Rechtsgang in der rechtlichen Beurteilung frei und nur in der Strafbemessung an das Verschlimmerungsverbot gebunden. (T6)Auch; Beisatz: Nach einer kassatorischen Erledigung gemäß Paragraph 292, letzter Satz StPO ist das Erstgericht im zweiten Rechtsgang in der rechtlichen Beurteilung frei und nur in der Strafbemessung an das Verschlimmerungsverbot gebunden. (T6) TE OGH 2006-11-08 13 Os 98/06w TE OGH 2008-08-27 13 Os 113/08d Vgl; Beisatz: Die für amtswegiges Vorgehen nach § 290 Abs 1 zweiter Satz StPO erforderliche Beschwer wird auch nicht dadurch beseitigt, dass im nachfolgenden Rechtsgang nach Maßgabe entsprechender Feststellungen eine Verurteilung des Beschwerdeführers wegen mehr als bloß zweier strafbarer Handlungen zulässig ist (

§ 281Rz 656, § 290 Rz 21, 31 ff).

Das Verschlimmerungsverbot gilt nämlich - außerhalb des Ermittlungsverfahrens - nur für den Sanktionenbereich (§ 16 StPO). (T7)Vgl; Beisatz: Die für amtswegiges Vorgehen nach Paragraph 290, Absatz eins, zweiter Satz StPO erforderliche Beschwer wird auch nicht dadurch beseitigt, dass im nachfolgenden Rechtsgang nach Maßgabe entsprechender Feststellungen eine Verurteilung des Beschwerdeführers wegen mehr als bloß zweier strafbarer Handlungen zulässig ist (

Paragraph 281, Rz 656, Paragraph 290, Rz 21, 31 ff). Das Verschlimmerungsverbot gilt nämlich - außerhalb des Ermittlungsverfahrens - nur für den Sanktionenbereich (Paragraph 16, StPO). (T7) TE OGH 2008-09-23 14 Os 137/08s Vgl TE OGH 2008-11-04 14 Os 162/08t Beis wie T2; Beisatz: Das Verschlechterungsverbot des § 290 Abs 2 StPO gilt, sobald ein Urteil bloß zu Gunsten des Angeklagten angefochten worden ist, für alle weiteren Stadien des Strafverfahrens (§ 488 Abs 1 in Verbindung mit § 293 Abs 3 StPO;

§ 293Rz 22). (T8)

Beis wie T2; Beisatz: Das Verschlechterungsverbot des Paragraph 290, Absatz 2, StPO gilt, sobald ein Urteil bloß zu Gunsten des Angeklagten angefochten worden ist, für alle weiteren Stadien des Strafverfahrens (Paragraph 488, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 293, Absatz 3, StPO;

Paragraph 293, Rz 22). (T8) TE OGH 2010-03-02 14 Os 161/09x Auch TE OGH 2018-05-23 15 Os 153/17i Auch TE OGH 2018-08-03 17 Os 9/18d TE OGH 2018-11-21 13 Os 85/18a TE OGH 2019-07-23 11 Os 41/19t TE OGH 2020-04-01 11 Os 6/20x Beis wie T6 TE OGH 2024-06-27 12 Os 26/24a vgl; Beisatz wie T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1958:RS0098900

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.