RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum02.04.1958 Geschäftszahl1Ob150/58; 6Ob306/69; 2Ob367/69; 5Ob131/70; 4Ob544/70; 8Ob244/70 (8Ob245/70); 2Ob16/71; 2Ob143/71; 2Ob115/72; 2Ob115/73; 2Ob15/74; 2Ob149/74; 4Ob555/74; 2Ob323/74; 8Ob49/75; 2Ob177/74; 2Ob190/75; 8Ob85/76; 8Ob222/76; 2Ob37/77; 8Ob83/77; 8Ob170/77; 2Ob16/78; 2Ob35/78; 8Ob178/78; 1Ob735/78; 8Ob32/79; 2Ob102/80; 4Ob563/81; 4Ob31/82; 8Ob80/85 NormABGB §1326 B3; RechtssatzDer Begriff der "abstrakten Möglichkeit" einer Verhinderung des besseren Fortkommens geht nicht so weit, daß er jede nur im Bereich des Denkbaren gelegene Möglichkeit umfaßt. Ein wenn auch geringer Wahrscheinlichkeitsgrad ist unerläßliches Erfordernis. Dieses ist nicht erfüllt, wenn eine qualifizierte Unwahrscheinlichkeit des Eintrittes des Schadens vorliegt, wenn also unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles auch ohne die Verunstaltung mit einem besseren Fortkommen praktisch nicht zu rechnen gewesen ist. EntscheidungstexteTE OGH 1958/04/02 1 Ob 150/58 Veröff: JBl 1958,550 = ZVR 1958/207 S 211 TE OGH 1969/12/17 6 Ob 306/69 Auch TE OGH 1969/12/12 2 Ob 367/69 Veröff: ZVR 1970/138 S 188 TE OGH 1970/07/08 5 Ob 131/70 Veröff: JBl 1971,252 = SZ 43/127 TE OGH 1970/09/22 4 Ob 544/70 TE OGH 1970/11/03 8 Ob 244/70 Vgl TE OGH 1971/03/25 2 Ob 16/71 Veröff: ZVR 1972/82 S 144 TE OGH 1971/12/09 2 Ob 143/71 Veröff: EvBl 1972/172 S 325 = ZVR 1973/36 S 49 TE OGH 1972/09/28 2 Ob 115/72 nur: Der Begriff der "abstrakten Möglichkeit" einer Verhinderung des besseren Fortkommens geht nicht so weit, daß er jede nur im Bereich des Denkbaren gelegene Möglichkeit umfaßt. Ein wenn auch geringer Wahrscheinlichkeitsgrad ist unerläßliches Erfordernis. (T1) TE OGH 1973/09/13 2 Ob 115/73 nur T1 TE OGH 1974/02/07 2 Ob 15/74 nur T1; Veröff: ZVR 1974/70 S 114 TE OGH 1974/05/09 2 Ob 149/74 Veröff: ZVR 1975/63 S 83 = SZ 47/60 TE OGH 1974/10/01 4 Ob 555/74 nur T1 TE OGH 1974/12/05 2 Ob 323/74 TE OGH 1975/03/19 8 Ob 49/75 Veröff: ZVR 1976/19 S 20 TE OGH 1975/04/10 2 Ob 177/74 Auch TE OGH 1975/09/18 2 Ob 190/75 nur T1; Veröff: ZVR 1976/231 S 246 TE OGH 1976/06/16 8 Ob 85/76 nur T1 TE OGH 1976/12/22 8 Ob 222/76 nur T1 TE OGH 1977/04/14 2 Ob 37/77 Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 177/74 TE OGH 1977/06/15 8 Ob 83/77 Vgl auch; Beisatz: Für die Zuerkennung einer Entschädigung für Verunstaltung reicht es aus, wenn Nachteile nur in einem geringen Grad wahrscheinlich sind, wobei es ungewiß bleiben kann, ob der Schade einmal eintreten wird. Der Eintritt des Schadens darf nur praktisch nicht ausgeschlossen sein. (T2) Veröff: ZVR 1978/47 S 49 TE OGH 1977/11/09 8 Ob 170/77 Vgl auch; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1978/290 S 347 TE OGH 1978/03/16 2 Ob 16/78 nur T1 TE OGH 1978/04/27 2 Ob 35/78 nur T1 TE OGH 1978/11/08 8 Ob 178/78 TE OGH 1978/11/08 1 Ob 735/78 nur T1 TE OGH 1979/03/29 8 Ob 32/79 nur T1; Beisatz: Nicht gleichbedeutend mit Verdienstentgang. (T3) Veröff: ZVR 1979/234 S 282 TE OGH 1980/09/16 2 Ob 102/80 TE OGH 1981/12/15 4 Ob 563/81 Beisatz: Geringfügige Schiefstellung der Nase eines sechsundvierzigjährigen Mannes reicht nicht aus. (T4) TE OGH 1982/04/20 4 Ob 31/82 Auch; Beisatz: Da bereits wegen schwerer Verletzung (Querschnittlähmung) kaum arbeitsfähig. (T5) TE OGH 1986/03/19 8 Ob 80/85 Auch; Beis wie T2 RechtssatznummerRS0031360
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