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{'item': ['1Ob47/58', '6Ob122/68 (6Ob123/68)', '8Ob270/70', '7Ob695/76', '1Ob756/76', '5Ob530/82 (5Ob531/82)', '2Ob632/84 (2Ob633/84)', '2Ob579/86', '

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0017670 Entscheidungsdatum11.04.1958 Geschäftszahl1Ob47/58; 6Ob122/68 (6Ob123/68); 8Ob270/70; 7Ob695/76; 1Ob756/76; 5Ob530/82 (5Ob531/82); 2Ob632/84 (2Ob633/84); 2Ob579/86; 6Ob629/87; 2Ob538/87; 8Ob506/89; 1Ob525/94; 1Ob544/95; 8Ob2005/96b; 7Ob2135/96p; 4Ob595/95; 1Ob2409/96p; 8Ob190/98v; 4Ob124/00i; 1Ob163/00b; 9Ob122/01h; 1Ob160/02i; 1Ob66/04v; 6Ob105/05t; 6Ob305/05d; 5Ob231/06s; 4Ob149/06z; 7Ob18/06g; 7Ob29/09d; 9Ob8/10g; 7Ob232/09g; 6Ob52/12h; 6Ob35/15p; 1Ob166/17v; 4Ob54/20z; 3Ob97/20s; 4Ob176/20s; 4Ob120/21g; 8Ob109/20t; 6Ob65/21h NormABGB §880a; ABGB §914; ABGB §915; HGB §346 RechtssatzEine Garantieerklärung ist nicht bloß nach dem Wortlaut, sondern gemäß § 914 ABGB, § 346 HGB nach Treu und Glauben und nach der Verkehrsgewohnheit auszulegen.Eine Garantieerklärung ist nicht bloß nach dem Wortlaut, sondern gemäß Paragraph 914, ABGB, Paragraph 346, HGB nach Treu und Glauben und nach der Verkehrsgewohnheit auszulegen. EntscheidungstexteTE OGH 1958-04-11 1 Ob 47/58 Veröff: ÖBA 1960,125 TE OGH 1968-05-02 6 Ob 122/68 TE OGH 1970-12-01 8 Ob 270/70 TE OGH 1976-12-02 7 Ob 695/76 TE OGH 1977-01-26 1 Ob 756/76 Vgl auch; Beisatz: Aus der Selbständigkeit des Garantievertrages folgt allerdings, dass das Grundgeschäft für die Auslegung der Garantieerklärung nur beschränkt herangezogen werden kann. (T1) Veröff: EvBl 1977/229 S 517 = JBl 1978,36 TE OGH 1982-03-16 5 Ob 530/82 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1985-09-10 2 Ob 632/84 TE OGH 1986-12-02 2 Ob 579/86 Auch; Veröff: WBl 1987,64 TE OGH 1987-10-08 6 Ob 629/87 TE OGH 1988-04-27 2 Ob 538/87 Auch; Beisatz: Unter Bedachtnahme auf den wirtschaftlichen Zweck der Vereinbarung. (T2) TE OGH 1989-02-23 8 Ob 506/89 Beis wie T2 TE OGH 1994-05-03 1 Ob 525/94 Vgl; Beis wie T2 TE OGH 1995-03-27 1 Ob 544/95 Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Die Auslegung einer Garantieerklärung ist unter Heranziehung der Auslegungsregeln der §§ 914 und 915 ABGB unter Bedachtnahme auf Sinn und Zweck des Geschäfts sowie die Übung des redlichen Verkehrs vorzunehmen. (T3) Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Die Auslegung einer Garantieerklärung ist unter Heranziehung der Auslegungsregeln der Paragraphen 914 und 915 ABGB unter Bedachtnahme auf Sinn und Zweck des Geschäfts sowie die Übung des redlichen Verkehrs vorzunehmen. (T3) Veröff. SZ 68/64 TE OGH 1996-02-29 8 Ob 2005/96b Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 1996-05-22 7 Ob 2135/96p Vgl; Beis wie T3 TE OGH 1996-06-25 4 Ob 595/95 Vgl; Beis wie T3; Beisatz: Bei der Auslegung einer Haftungerklärung ist auf die konkreten Umstände, namentlich auf den Geschäftszweck und die Interessenlage Bedacht zu nehmen. (T4) TE OGH 1997-10-14 1 Ob 2409/96p Auch; Beis wie T3; Veröff: SZ 70/198 TE OGH 1999-06-24 8 Ob 190/98v Vgl; Beis wie T3 TE OGH 2000-05-23 4 Ob 124/00i Vgl auch; Beis wie T4 TE OGH 2000-10-24 1 Ob 163/00b Beis wie T2; Beisatz: Bei der gegebenen Interessenlage - Finanzierung eines "sale and lease back"-Geschäfts einer als nicht ausreichend finanzstark eingeschätzten Kapitalgesellschaft; Rückfluss der Gelder an die als Finanziererin des ursprünglichen Anlagenkaufs eingeschaltete Zweitbeklagte - musste sich die Zweitbeklagte im Klaren sein, dass ihr keine weiteren Einwendungen aus dem Grundgeschäft zustehen sollten, hätte sie doch sonst ihr Finanzierungsrisiko weitgehend auf die Klägerin überwälzt. (T5) TE OGH 2001-05-23 9 Ob 122/01h nur: Eine Garantieerklärung ist gemäß § 914 ABGB auszulegen. (T6)nur: Eine Garantieerklärung ist gemäß Paragraph 914, ABGB auszulegen. (T6) Beisatz: Hier: Effektivklausel. (T7) TE OGH 2002-09-30 1 Ob 160/02i Beis wie T3 TE OGH 2004-06-25 1 Ob 66/04v Auch; Beis wie T3; Beis wie T7; Beisatz: Dies gilt auch für eine in der Bankgarantie enthaltene Effektivklausel, mit der die Zahlung des Garanten von in der Garantieerklärung näher bezeichneten Tatsachen, die der Begünstigte anlässlich des Abrufs nachzuweisen hat, abhängig gemacht wird. (T8) Beisatz: Mangels einer über den Wortsinn der Garantieurkunde hinausgehenden übereinstimmenden Parteiabsicht, kommt es nur auf den objektiven Erklärungswert der Urkunde an. (T9) TE OGH 2005-07-14 6 Ob 105/05t Auch; Beisatz: Auch die im Rahmen eines Garantievertrags abgegebenen Erklärungen des Garanten unterliegen den Auslegungsregeln der §§ 914, 915 ABGB, sodass deren Interpretation regelmäßig keine erheblichen Rechtsfragen aufwirft. Dies gilt ebenso für eine in der Bankgarantie enthaltene Effektivklausel. (T10)Auch; Beisatz: Auch die im Rahmen eines Garantievertrags abgegebenen Erklärungen des Garanten unterliegen den Auslegungsregeln der Paragraphen 914, 915, ABGB, sodass deren Interpretation regelmäßig keine erheblichen Rechtsfragen aufwirft. Dies gilt ebenso für eine in der Bankgarantie enthaltene Effektivklausel. (T10) TE OGH 2006-02-16 6 Ob 305/05d Beisatz: Hier: Akkreditiv, Geschäftszweck, Sicherungsfunktion. (T11) TE OGH 2006-11-14 5 Ob 231/06s nur T6; Beis wie T7 TE OGH 2006-11-21 4 Ob 149/06z Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Hängt die Auszahlung der Bankgarantie nur von einer Erklärung des Begünstigten ab, so gilt die formelle Garantiestrenge uneingeschränkt und der Begünstigte hat die Anspruchsvoraussetzungen pedantisch genau zu erfüllen. (T12) Veröff: SZ 2006/168 TE OGH 2007-03-08 7 Ob 18/06g Auch; nur T6; Beisatz: Hier: Eine Garantieerklärung eines Rechtsanwaltes in seiner Funktion als Masseverwalter kann nicht ernsthaft dahin aufgefasst werden, der Masseverwalter habe sich persönlich, also zu einer Haftung mit seinem Privatvermögen verpflichtet. (T13) TE OGH 2009-12-16 7 Ob 29/09d Auch; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T10 TE OGH 2010-03-03 9 Ob 8/10g Auch; Beis wie T9 TE OGH 2010-06-30 7 Ob 232/09g Auch; Beis wie T12; Beisatz: Die formelle Garantiestrenge gilt nach entsprechender Interessenabwägung zugunsten des Begünstigten dann nicht uneingeschränkt, wenn die exakte Erfüllung der Garantiebedingungen an Umständen scheitert, die vom Begünstigten weder beeinflusst wurden noch zu beeinflussen waren, wenn die Hindernisse also nicht seiner Sphäre zuzurechnen sind. Trifft letzteres hingegen nicht zu, hat der Begünstigte die Anspruchsvoraussetzungen grundsätzlich pedantisch genau zu erfüllen. (T14) TE OGH 2012-04-19 6 Ob 52/12h Beis ähnlich wie T10 TE OGH 2015-03-19 6 Ob 35/15p Auch; Beis ähnlich wie T10; nur: Die Auslegung von Garantieerklärungen gemäß §§ 914 f ABGB wirft regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage auf. (T15)Auch; Beis ähnlich wie T10; nur: Die Auslegung von Garantieerklärungen gemäß Paragraphen 914, f ABGB wirft regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage auf. (T15) TE OGH 2017-09-27 1 Ob 166/17v Auch; Beis wie T15 TE OGH 2020-04-22 4 Ob 54/20z Beis wie T10 TE OGH 2020-09-02 3 Ob 97/20s Vgl; Beis wie T10; Beisatz: Wegen des abstrakten Charakters der Garantie und dem daraus folgenden Grundsatz der formellen Garantiestrenge ist im Regelfall nur der Text der Garantieerklärung für die Interpretation maßgeblich, weil der Erklärungsempfänger der Garantieerklärung von vornherein keine Bedeutung unterstellen darf, die sich für ihn aus dem Grundverhältnis ergibt (so schon 8 Ob 96/11t). (T16) TE OGH 2021-02-23 4 Ob 176/20s Vgl; nur T15 TE OGH 2021-07-27 4 Ob 120/21g TE OGH 2021-09-14 8 Ob 109/20t Vgl; Beis wie T16 TE OGH 2021-11-15 6 Ob 65/21h Vgl; Beis wie T15 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1958:RS0017670

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.