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{'item': '5Ob129/58; 1Ob718/81; 1Ob700/83; 3Ob584/89 (3Ob585/89); 10Ob507/94; 9Ob505/95; 1Ob5/96; 1Ob512/96; 7Ob2433/96m; 2Ob104/98b; 7Ob207/99p; 1Ob7

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0009785 Entscheidungsdatum09.10.2024 Geschäftszahl5Ob129/58; 1Ob718/81; 1Ob700/83; 3Ob584/89 (3Ob585/89); 10Ob507/94; 9Ob505/95; 1Ob5/96; 1Ob512/96; 7Ob2433/96m; 2Ob104/98b; 7Ob207/99p; 1Ob7/01p; 5Ob70/04m; 1Ob50/04s; 9Ob64/09s; 4Ob21/10g; 1Ob188/10v; 7Ob20/13m; 3Ob36/13k; 5Ob30/14v; 3Ob94/15t; 5Ob46/20f; 1Ob54/23g; 1Ob110/24v NormABGB §287 ABGB §313 ABGB §1460 ABGB §1472 RechtssatzVoraussetzung des Erwerbes eines Privatrechtes durch Ersitzung an einem öffentlichen Weg ist, dass der Erwerber die Benützung in anderer Weise ausgeübt hat, als sie durch jedermann im Rahmen des Gemeingebrauches ausgeübt werden konnte. EntscheidungstexteTE OGH 1958-04-30 5 Ob 129/58 Veröff: SZ 31/71 TE OGH 1982-02-17 1 Ob 718/81 Vgl auch TE OGH 1983-12-14 1 Ob 700/83 Auch; Veröff: SZ 56/184 TE OGH 1990-05-23 3 Ob 584/89 TE OGH 1994-04-26 10 Ob 507/94 TE OGH 1995-02-22 9 Ob 505/95 TE OGH 1996-01-30 1 Ob 5/96 Auch TE OGH 1996-08-22 1 Ob 512/96 Beisatz: Ob für den Eigentümer öffentlichen Guts erkennbar war, dass ein vom Gemeingebrauch verschiedenes Privatrecht in Anspruch genommen wurde, hängt immer nur von den Umständen des Einzelfalls ab. (T1) Veröff: SZ 69/187 TE OGH 1997-04-02 7 Ob 2433/96m TE OGH 1998-05-25 2 Ob 104/98b Vgl auch TE OGH 1999-10-27 7 Ob 207/99p Beis wie T1; Beisatz: Es muss für den Liegenschaftseigentümer erkennbar sein, dass ein vom Gemeingebrauch verschiedenes Privatrecht in Anspruch genommen wird, dessen Ausübung vom Eigentümer wie die Erfüllung einer Schuld geduldet werden muss. (T2) TE OGH 2001-11-27 1 Ob 7/01p Vgl auch; Beisatz: Auch am öffentlichen Gut können Privatrechte durch Ersitzung erworben werden, sofern die Ausübung von Nutzungsrechten daran nicht ausdrücklich verboten und die im § 1472 ABGB geforderte außerordentliche Ersitzungszeit von 40 Jahren verstrichen ist, sofern der dadurch Belastete die Besitzausübung trotz Erkennbarkeit über die im § 1477 ABGB genannten Zeiträume zulässt. (T3)Vgl auch; Beisatz: Auch am öffentlichen Gut können Privatrechte durch Ersitzung erworben werden, sofern die Ausübung von Nutzungsrechten daran nicht ausdrücklich verboten und die im Paragraph 1472, ABGB geforderte außerordentliche Ersitzungszeit von 40 Jahren verstrichen ist, sofern der dadurch Belastete die Besitzausübung trotz Erkennbarkeit über die im Paragraph 1477, ABGB genannten Zeiträume zulässt. (T3) TE OGH 2004-04-16 5 Ob 70/04m Auch; Beis wie T2 nur: Es muß für den Liegenschaftseigentümer erkennbar sein, dass ein vom Gemeingebrauch verschiedenes Privatrecht in Anspruch genommen wird. (T4); Beis ähnlich wie T3 nur: Auch am öffentlichen Gut können Privatrechte durch Ersitzung erworben werden, sofern die Ausübung von Nutzungsrechten daran nicht ausdrücklich verboten ist. (T5); Beisatz: Das Abstellen von Kraftfahrzeugen hat für sich allein keinen Auffälligkeitswert, weil es in Ausübung des Gemeingebrauchs erfolgen kann. (T6); Veröff: SZ 2004/55 TE OGH 2004-04-16 1 Ob 50/04s Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 2010-06-30 9 Ob 64/09s Auch TE OGH 2010-07-13 4 Ob 21/10g Auch; Beis wie T2 TE OGH 2010-11-23 1 Ob 188/10v Auch; Beis wie T1; Beis wie T4 TE OGH 2013-03-27 7 Ob 20/13m TE OGH 2013-04-16 3 Ob 36/13k Vgl TE OGH 2014-09-04 5 Ob 30/14v Auch TE OGH 2015-08-19 3 Ob 94/15t Auch TE OGH 2020-07-21 5 Ob 46/20f Vgl TE OGH 2023-04-25 1 Ob 54/23g Beisatz wie T1; Beisatz wie T4 Beisatz: Hier: Keine über den Gemeingebrauch hinausgehende Nutzung des Gehwegs bzw exklusive Nutzung eines Badeplatzes. (T7) TE OGH 2024-10-09 1 Ob 110/24v vgl; Beisatz wie T1; Beisatz wie T2; Beisatz wie T4 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1958:RS0009785

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.