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{'item': '6Ob199/58; 5Ob498/59; 5Ob50/60 (5Ob51/60); 7Ob23/65; 6Ob55/65; 1Ob149/65; 6Ob56/66; 7Ob204/68; 4Ob73/69; 6Ob328/69; 7Ob214/70; 1Ob9/71; 1Ob2

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0014699 Entscheidungsdatum07.08.2025 Geschäftszahl6Ob199/58; 5Ob498/59; 5Ob50/60 (5Ob51/60); 7Ob23/65; 6Ob55/65; 1Ob149/65; 6Ob56/66; 7Ob204/68; 4Ob73/69; 6Ob328/69; 7Ob214/70; 1Ob9/71; 1Ob28/71; 5Ob237/73; 4Ob556/73; 1Ob68/74; 8Ob254/74 (8Ob255/74); 2Ob110/75; 6Ob558/76; 1Ob570/76; 1Ob762/62; 5Ob710/78 (5Ob711/78); 7Ob523/80; 1Ob625/81; 4Ob145/81; 8Ob509/82; 8Ob634/84; 7Ob688/88; 7Ob609/89; 9ObA294/89; 8Ob573/90; 1Ob669/90; 1Ob13/93; 3Ob509/95; 1Ob31/97h; 1Ob229/97a; 7Ob57/98b; 2Ob7/98p; 8ObA230/99b; 2Ob182/01f; 4Ob6/02i; 1Ob8/02m; 1Ob137/03h; 6Ob286/04h; 8Ob117/04w; 7Ob147/05a; 8Ob111/07t; 1Ob18/08s; 6Ob71/07w; 9ObA9/09b; 8Ob20/11s; 6Ob129/10d; 5Ob52/11z; 2Ob46/11w; 2Ob94/12f; 2Ob129/12b; 2Ob173/12y; 3Ob151/13x; 6Ob146/13h; 2Ob79/13a; 9ObA114/13z; 5Ob126/14m; 7Ob140/17i; 6Ob156/18m; 4Ob175/19t; 1Ob179/19h; 8Ob103/20k; 10Ob18/21a; 7Ob56/25y NormABGB §867 ABGB §1029 RechtssatzIm Sinn des § 867 ABGB kommt es bei der Frage der Gültigkeit eines von einer Gemeinde abgeschlossenen Vertrages entscheidend auf die Bestimmungen der Gemeindeordnung an. Auch einer Gemeinde gegenüber kann man sich auf das Prinzip des Vertrauens auf den äußeren Tatbestand berufen, sofern man sich auf ihn bei Anwendung gehöriger Aufmerksamkeit verlassen durfte. Wer mit einer Gemeinde einen Vertrag abschließt, muss die für ihre Willensbildung geltenden öffentlich - rechtlichen Beschränkungen beachten und auch dann gegen sich gelten lassen, wenn er sie nicht gekannt haben sollte (ähnlich SZ 25/96). Die Entscheidung vom

  1. 1953, 2 Ob 233/53, JBl 1954,18 kann in ihrer allgemeinen Form nicht aufrecht erhalten werden.Im Sinn des Paragraph 867, ABGB kommt es bei der Frage der Gültigkeit eines von einer Gemeinde abgeschlossenen Vertrages entscheidend auf die Bestimmungen der Gemeindeordnung an. Auch einer Gemeinde gegenüber kann man sich auf das Prinzip des Vertrauens auf den äußeren Tatbestand berufen, sofern man sich auf ihn bei Anwendung gehöriger Aufmerksamkeit verlassen durfte. Wer mit einer Gemeinde einen Vertrag abschließt, muss die für ihre Willensbildung geltenden öffentlich - rechtlichen Beschränkungen beachten und auch dann gegen sich gelten lassen, wenn er sie nicht gekannt haben sollte (ähnlich SZ 25/96). Die Entscheidung vom
  2. 1953, 2 Ob 233/53, JBl 1954,18 kann in ihrer allgemeinen Form nicht aufrecht erhalten werden. EntscheidungstexteTE OGH 1958-09-24 6 Ob 199/58 Veröff: EvBl 1959/71 S 128 = JBl 1959,131 (mit Glosse von Gschnitzer) TE OGH 1960-01-27 5 Ob 498/59 TE OGH 1960-04-28 5 Ob 50/60 TE OGH 1965-02-03 7 Ob 23/65 Beisatz: § 102 Abs 1 lit p der GdO für OÖ LG vom 07.07.1948, LGBl Nr 22/1949 (T1) Beisatz: Paragraph 102, Absatz eins, Litera p, der GdO für OÖ LG vom 07.07.1948, Landesgesetzblatt Nr 22 aus 1949, (T1) Veröff: MietSlg 17107 TE OGH 1965-03-31 6 Ob 55/65 Beisatz: §§ 35, 54, 55 oö GdO (T2)Beisatz: Paragraphen 35, 54, 55, oö GdO (T2) Veröff: SZ 38/50 = JBl 1965,621 TE OGH 1965-10-13 1 Ob 149/65 Veröff: SZ 38/161 TE OGH 1966-11-30 6 Ob 56/66 Beisatz: Hier: § 90 nö GdO 1965 (T3)Beisatz: Hier: Paragraph 90, nö GdO 1965 (T3) TE OGH 1968-10-30 7 Ob 204/68 Beisatz: Tir GdO (T4) Veröff: NZ 1969,104 TE OGH 1969-10-21 4 Ob 73/69 Veröff: JBl 1970,158 = Arb 8671 TE OGH 1970-01-14 6 Ob 328/69 Auch TE OGH 1970-11-25 7 Ob 214/70 Auch; Beisatz: Hier: Konkludente Vereinbarung (T5) Veröff: SZ 43/213 = RZ 1971,85 TE OGH 1971-01-28 1 Ob 9/71 Beisatz: LwBetr 1973,24 TE OGH 1971-03-25 1 Ob 28/71 Beisatz: Hier: Zu § 29 Z 6 nö GdO 1864 sowie zu §§ 35 Abs 2 lit g, 36 Z 4, 38 Abs 1 Z 3, 55 der nö GdO
  3. (T6)Beisatz: Hier: Zu Paragraph 29, Ziffer 6, nö GdO 1864 sowie zu Paragraphen 35, Absatz 2, Litera g,, 36 Ziffer 4, 38, Absatz eins, Ziffer 3, 55, der nö GdO
  4. (T6) TE OGH 1973-12-12 5 Ob 237/73 Beisatz: Bundesstraßenverwaltung durch Landeshauptmann und Amt der LReg (T7) Veröff: EvBl 1974/158 S 350 = HS 8097 TE OGH 1973-12-18 4 Ob 556/73 Beisatz: §§ 35, 60 KntAGO (T8)Beisatz: Paragraphen 35, 60, KntAGO (T8) TE OGH 1974-05-08 1 Ob 68/74 Veröff: SZ 47/59 = EvBl 1974/272 S 600 = JBl 1974,619 (mit Anmerkung der Schriftleitung) TE OGH 1975-01-07 8 Ob 254/74 Auch; Beis wie T7 TE OGH 1975-06-19 2 Ob 110/75 Auch; Veröff: SZ 48/71 = EvBl 1976/31 S 68 = JBl 1975,650 TE OGH 1976-04-01 6 Ob 558/76 Beis wie T8; Veröff: NZ 1981,77 TE OGH 1976-04-14 1 Ob 570/76 TE OGH 1976-11-24 1 Ob 762/62 Beisatz: §§ 45, 52 Statut der Landeshauptstadt Graz (T9) Beisatz: Paragraphen 45, 52, Statut der Landeshauptstadt Graz (T9) Veröff: SZ 49/142 TE OGH 1978-12-12 5 Ob 710/78 Auch; Beisatz: § 90 nö GdO (T10) Auch; Beisatz: Paragraph 90, nö GdO (T10) Veröff: HS 10188 TE OGH 1980-02-28 7 Ob 523/80 Beisatz: Eine Beschränkung der Vertretungsbefugnis des Bürgermeisters als Organ der Gemeinde wirkt gegen jeden Dritten (hier: §§ 58, 67 oö GdO 1965). (T11) Beisatz: Eine Beschränkung der Vertretungsbefugnis des Bürgermeisters als Organ der Gemeinde wirkt gegen jeden Dritten (hier: Paragraphen 58, 67, oö GdO 1965). (T11) Veröff: EvBl 1980/174 S 517 TE OGH 1981-07-15 1 Ob 625/81 Beisatz: Ist die Genehmigung durch den Gemeinderat oder die Landesregierung erforderlich, dann sind die ohne eine solche Genehmigung vom Bürgermeister abgeschlossenen Rechtsgeschäfte für die Gemeinde nicht verbindlich. Die Bestimmungen der Gemeindeordnungen enthalten Beschränkungen der Vertretungsbefugnis des Bürgermeisters als Organs der Gemeinde, die gegen jeden Dritten wirkt. (T12) Veröff: SZ 54/111 = EvBl 1981/209 S 602 = JBl 1982,197 (teilweise kritisch Wilhelm) = NZ 1984,184 TE OGH 1982-03-16 4 Ob 145/81 Ähnlich; Beis wie T12; Beisatz: §§ 45, 60 Vorarlberger GdO (T13)Ähnlich; Beis wie T12; Beisatz: Paragraphen 45, 60, Vorarlberger GdO (T13) TE OGH 1982-09-02 8 Ob 509/82 TE OGH 1985-07-11 8 Ob 634/84 Auch; nur: Im Sinn des § 867 ABGB kommt es bei der Frage der Gültigkeit eines von einer Gemeinde abgeschlossenen Vertrages entscheidend auf die Bestimmungen der Gemeindeordnung an. Auch einer Gemeinde gegenüber kann man sich auf das Prinzip des Vertrauens auf den äußeren Tatbestand berufen. (T14)Auch; nur: Im Sinn des Paragraph 867, ABGB kommt es bei der Frage der Gültigkeit eines von einer Gemeinde abgeschlossenen Vertrages entscheidend auf die Bestimmungen der Gemeindeordnung an. Auch einer Gemeinde gegenüber kann man sich auf das Prinzip des Vertrauens auf den äußeren Tatbestand berufen. (T14) Veröff: SZ 61/241 TE OGH 1988-11-10 7 Ob 688/88 Veröff: RZ 1989/33 S 86 = ZVR 1990/154 S 370 = JBl 1989/444 (Wilhelm) = VersR 1989,1110 TE OGH 1989-09-07 7 Ob 609/89 Beis wie T12; Beisatz: Hier: Stmk GdO (T15) TE OGH 1989-11-08 9 ObA 294/89 Vgl auch; nur T14; Beisatz: Auch ein bloß passives Verhalten des Gemeinderates ist beachtlich. (§ 48 ASGG). (T16) Vgl auch; nur T14; Beisatz: Auch ein bloß passives Verhalten des Gemeinderates ist beachtlich. (Paragraph 48, ASGG). (T16) Veröff: WBl 1990,180 TE OGH 1990-09-13 8 Ob 573/90 Auch; Beisatz: Die Berechtigung der Überzeugung des Dritten von der Vertretungsmacht des Verhandlungspartners, die Voraussetzung und Anlass für die Erbringung der eigenen im Vertrauen auf den äußeren Tatbestand bewirkten Leistung ist darf aber nicht darauf hinauslaufen, dass der Verhandlungspartner sämtliche Grundsätze für die Willensbildung öffentlicher Körperschaften zu überprüfen und sein Verhalten danach einzurichten hätte. (T17) Veröff: JBl 1991,517 TE OGH 1991-09-18 1 Ob 669/90 Vgl auch; nur: Im Sinn des § 867 ABGB kommt es bei der Frage der Gültigkeit eines von einer Gemeinde abgeschlossenen Vertrages entscheidend auf die Bestimmungen der Gemeindeordnung an. (T18)Vgl auch; nur: Im Sinn des Paragraph 867, ABGB kommt es bei der Frage der Gültigkeit eines von einer Gemeinde abgeschlossenen Vertrages entscheidend auf die Bestimmungen der Gemeindeordnung an. (T18) Beis wie T12; Beisatz: Ein durch erforderlichen Gemeinderatsbeschluss nicht gedeckte Willenserklärung des Bürgermeisters bindet mangels der hiefür erforderlichen Vertretungsbefugnis grundsätzlich die Gemeinde nicht. (T19) TE OGH 1993-08-25 1 Ob 13/93 Vgl; nur T14; Veröff: SZ 66/98 TE OGH 1995-02-22 3 Ob 509/95 Auch; Beis wie T12; Beis wie T19 TE OGH 1997-06-24 1 Ob 31/97h Vgl; nur T18; Beis wie T19 TE OGH 1997-10-14 1 Ob 229/97a Auch; nur: Wer mit öffentlichen Hand einen Vertrag abschließt, muss die für ihre Willensbildung geltenden öffentlich - rechtlichen Beschränkungen beachten und auch dann gegen sich gelten lassen, wenn er sie nicht gekannt haben sollte. (T20) TE OGH 1998-03-10 7 Ob 57/98b Vgl auch; nur T20 TE OGH 1998-03-19 2 Ob 7/98p Auch; nur T20 TE OGH 1999-09-09 8 ObA 230/99b Ähnlich; nur T20; Beisatz: Hier: Beschränkung der Vertretungsmacht des Administrators einer kirchlichen juristischen Person. (T21) TE OGH 2001-08-09 2 Ob 182/01f Vgl auch; Beis wie T12; Beis wie T19 TE OGH 2002-11-05 4 Ob 6/02i Vgl auch; Beisatz: Hier: Die in Art XIII § 2 Satz 2 Konkordat 1933/34 normierte Zustimmung der "zuständigen Kirchenbehörden oder Ordensoberen" bei Veräußerung und Belastung von Kirchenvermögen ist auch im staatlichen Rechtsbereich Gültigkeitsvoraussetzung. (T22)Vgl auch; Beisatz: Hier: Die in Artikel römisch dreizehn, Paragraph 2, Satz 2 Konkordat 1933/34 normierte Zustimmung der "zuständigen Kirchenbehörden oder Ordensoberen" bei Veräußerung und Belastung von Kirchenvermögen ist auch im staatlichen Rechtsbereich Gültigkeitsvoraussetzung. (T22) Veröff: SZ 2002/145 TE OGH 2002-12-13 1 Ob 8/02m Vgl; Beisatz: Auch juristische Personen des öffentlichen Rechts können durch stillschweigende Erklärung (Duldung) Vertretungsmacht einräumen, doch muss dazu das vertretungsbefugte Organ - hier die Landesregierung - den erforderlichen Anschein erweckt haben. Das Verhalten des Scheinvertreters ist unerheblich. (T23) TE OGH 2003-07-01 1 Ob 137/03h Auch TE OGH 2005-01-10 6 Ob 286/04h Auch; Beis wie T19 TE OGH 2005-05-04 8 Ob 117/04w Auch; Beis ähnlich wie T17; Beisatz: Trotzdem ist es der subventionswerbenden Klägerin ungeachtet ihrer primär auf künstlerische Belange ausgerichteten Interessen zumutbar, zwischen zwei grundsätzlich verschiedenen Förderungsarten zu differenzieren, ohne dass dies darauf hinausliefe, dass die Klägerin sämtliche Grundsätze für die Willensbildung bei der beklagten Partei zu überprüfen und ihr Verhalten danach einzurichten gehabt hätte. (T24) TE OGH 2005-09-28 7 Ob 147/05a TE OGH 2007-11-22 8 Ob 111/07t Auch; Beisatz: Ein Vertrag mit der Gemeinde kann auch schlüssig abgeschlossen werden. (T25) Beisatz: Auch wenn eine Vertretungshandlung des Bürgermeisters wegen eingeschränkter Vertretungsmacht der Gemeinde gemäß § 867 ABGB nicht zuzurechnen ist, ist der Vertragspartner jedenfalls in seinem Vertrauen auf den äußeren Tatbestand zu schützen, wenn das zuständige Organ (der Gemeinderat) den Anschein erweckt hat, die Handlung sei durch seine Beschlussfassung gedeckt. (T26)Beisatz: Auch wenn eine Vertretungshandlung des Bürgermeisters wegen eingeschränkter Vertretungsmacht der Gemeinde gemäß Paragraph 867, ABGB nicht zuzurechnen ist, ist der Vertragspartner jedenfalls in seinem Vertrauen auf den äußeren Tatbestand zu schützen, wenn das zuständige Organ (der Gemeinderat) den Anschein erweckt hat, die Handlung sei durch seine Beschlussfassung gedeckt. (T26) TE OGH 2008-04-03 1 Ob 18/08s Vgl auch; nur T20; Beisatz: Welche Rechtsfolgen an die Außerachtlassung bloßer Formgebote geknüpft sind, ist mangels einer unmittelbaren Regelung im Einzelfall aus dem jeweiligen Sinn und Zweck des Formgebots zu entnehmen. (T27) Beisatz: Beurkundungsvorschriften sind in der Regel aber nicht als Gültigkeitsvoraussetzung für Handlungen nach außen zu verstehen, sondern als bloß im Innenverhältnis zu beachtende Ordnungsvorschriften. (T28) TE OGH 2008-06-05 6 Ob 71/07w Vgl; Beisatz: Hier: §§ 56, 58 Oö GemO
  5. (T29)Vgl; Beisatz: Hier: Paragraphen 56, 58, Oö GemO
  6. (T29) Beisatz: Der Abschluss eines Pachtvertrags - mit der Gemeinde als Pächterin - ist keine „Anschaffung" im Sinn des § 58 Abs 2 Z 4 Oö GemO 1990, weil es sich hiebei nicht um die Besorgung einer regelmäßig vorkommenden Verwaltungsaufgabe handelt. Unter den Begriff „Arbeiten" in § 58 Abs 2 Z 7 Oö GemO 1990 lassen sich zwanglos auch die Erbringung von Dienstleistungen - wie etwa die Tätigkeit eines Immobilienmaklers - einordnen. (T30)Beisatz: Der Abschluss eines Pachtvertrags - mit der Gemeinde als Pächterin - ist keine „Anschaffung" im Sinn des Paragraph 58, Absatz 2, Ziffer 4, Oö GemO 1990, weil es sich hiebei nicht um die Besorgung einer regelmäßig vorkommenden Verwaltungsaufgabe handelt. Unter den Begriff „Arbeiten" in Paragraph 58, Absatz 2, Ziffer 7, Oö GemO 1990 lassen sich zwanglos auch die Erbringung von Dienstleistungen - wie etwa die Tätigkeit eines Immobilienmaklers - einordnen. (T30) TE OGH 2009-06-02 9 ObA 9/09b Vgl aber; nur T20; Beisatz: Hier: Unwirksamkeit einer vom Bürgermeister entgegen § 43 Abs 1 stmk GdO ohne vorherige Beschlussfassung des Gemeinderats ausgesprochenen Entlassung eines Gemeindebediensteten. (T31)Vgl aber; nur T20; Beisatz: Hier: Unwirksamkeit einer vom Bürgermeister entgegen Paragraph 43, Absatz eins, stmk GdO ohne vorherige Beschlussfassung des Gemeinderats ausgesprochenen Entlassung eines Gemeindebediensteten. (T31) Bem: Darstellung der unterschiedlichen Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen die Gemeindeordnung bei einseitigen Willenserklärungen einerseits und bei Verträgen andererseits. (T32) TE OGH 2011-03-22 8 Ob 20/11s Vgl auch; Beisatz: Beschränkungen der Handlungsfähigkeit eines kirchlichen Organs durch das kanonische Recht. (T33) TE OGH 2011-07-18 6 Ob 129/10d Vgl; Beis wie T23; Beisatz: Um die Rechtsfolgen des § 1029 Abs 1 Satz 2 ABGB eintreten zu lassen, muss mit dem Anvertrauen der Verwaltung eine Vollmachtserteilung nicht ausdrücklich verbunden werden, die Betrauung der Verwaltung darf nur nicht erkennbar auf das Innenverhältnis beschränkt, also eine Bevollmächtigung irgendwelcher Art nicht ausgeschlossen sein. (T34)Vgl; Beis wie T23; Beisatz: Um die Rechtsfolgen des Paragraph 1029, Absatz eins, Satz 2 ABGB eintreten zu lassen, muss mit dem Anvertrauen der Verwaltung eine Vollmachtserteilung nicht ausdrücklich verbunden werden, die Betrauung der Verwaltung darf nur nicht erkennbar auf das Innenverhältnis beschränkt, also eine Bevollmächtigung irgendwelcher Art nicht ausgeschlossen sein. (T34) TE OGH 2011-11-09 5 Ob 52/11z Auch; nur T18; Beis ähnlich wie T12; Beis wie T19 TE OGH 2012-01-19 2 Ob 46/11w Vgl auch TE OGH 2012-12-20 2 Ob 94/12f Vgl; Vgl Beis wie T21; Vgl Beis wie T22; Vgl Beis wie T33 TE OGH 2013-01-24 2 Ob 129/12b Vgl; Auch Beis wie T22; Auch Beis wie T33; Vgl Beis wie T11 TE OGH 2013-05-29 2 Ob 173/12y nur: Auch einer Gemeinde gegenüber kann man sich auf das Prinzip des Vertrauens auf den äußeren Tatbestand berufen, sofern man sich auf ihn bei Anwendung gehöriger Aufmerksamkeit verlassen durfte. (T35) Beisatz: Auch die Kollektivzeichnungsbestimmungen sind als Vertrauensschutzregeln zu verstehen. (T36) Beisatz: Hier: Unterzeichnung durch den Vizebürgermeister trotz Anwesenheit des Bürgermeisters. (T37) TE OGH 2013-10-08 3 Ob 151/13x Vgl auch; Beisatz: Hier: NÖ Gemeindeordnung. (T38) Beisatz: Nach der auch für Gemeinden geltenden Regel des § 1016 ABGB kann das Rechtsgeschäft auch nachträglich genehmigt und geheilt werden. (T39)Beisatz: Nach der auch für Gemeinden geltenden Regel des Paragraph 1016, ABGB kann das Rechtsgeschäft auch nachträglich genehmigt und geheilt werden. (T39) Beisatz: Auch eine schlüssige Genehmigung des vollmachtslosen Handelns des Bürgermeisters durch den Gemeinderat ist möglich. (T40) TE OGH 2013-12-16 6 Ob 146/13h Vgl auch; Beisatz: Hier: Begriff der „laufenden Verwaltung“ nach § 71 Abs 4 K-AGO. (T41)Vgl auch; Beisatz: Hier: Begriff der „laufenden Verwaltung“ nach Paragraph 71, Absatz 4, K-AGO. (T41) TE OGH 2014-03-17 2 Ob 79/13a Vgl auch; Beisatz: Hier aber: Genehmigung der Aufsichtsbehörde aber konkret nicht erforderlich, weil keine „Übernahme sonstiger Haftungen“ iSd § 104 Abs 1 lit b K‑AGO. (T42)Vgl auch; Beisatz: Hier aber: Genehmigung der Aufsichtsbehörde aber konkret nicht erforderlich, weil keine „Übernahme sonstiger Haftungen“ iSd Paragraph 104, Absatz eins, Litera b, K‑AGO. (T42) TE OGH 2014-05-27 9 ObA 114/13z Vgl auch; Beisatz: Hier: Frage der Zurechnung von Erklärungen zur Verlängerung eines befristeten Dienstvertrags zur Stadt Wien (KAV). (T43) TE OGH 2014-11-18 5 Ob 126/14m Auch; Beis wie T11; Veröff: SZ 2014/106 TE OGH 2017-09-21 7 Ob 140/17i Auch TE OGH 2018-09-26 6 Ob 156/18m Auch; Beis wie T12; Beis wie T25; Beis wie T26; Beis wie T40 TE OGH 2019-10-24 4 Ob 175/19t Vgl; Beis wie T19; Beis wie T39; Beis wie T40 TE OGH 2019-10-23 1 Ob 179/19h Vgl; Beis wie T11; Beis wie T19; Beis wie T39; Beis wie T40 TE OGH 2021-06-25 8 Ob 103/20k Vgl; Beis wie T18; Beisatz: Die Funktion eines Genehmigungsvorbehalts als Mittel der präventiven Kontrolle von Rechtshandlungen von öffentlich-rechtlichen Körperschaften ist nur dann gewährleistet, wenn die Wirksamkeit des zu kontrollierenden Rechtsakts von der Erteilung der Genehmigung abhängt. Andernfalls bliebe eine Verletzung des Genehmigungsvorbehalts ohne Folgen, weil die Mittel der repressiven Verwaltungskontrolle im Fall privatrechtlicher Verträge nicht wirksam eingreifen. (T44) TE OGH 2022-08-18 10 Ob 18/21a Vgl; nur T18; Beis wie T19; nur T20; Beis wie T26; Beis wie T31; Beis wie T40; Beisatz: Hier zu § 78 Abs 1 Z 2 Statut für die Landeshauptstadt Linz. (T45)Vgl; nur T18; Beis wie T19; nur T20; Beis wie T26; Beis wie T31; Beis wie T40; Beisatz: Hier zu Paragraph 78, Absatz eins, Ziffer 2, Statut für die Landeshauptstadt Linz. (T45) TE OGH 2025-08-07 7 Ob 56/25y vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1958:RS0014699

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