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{'item': '2Ob163/58; 2Ob182/58; 6Ob110/59; 6Ob144/59; 6Ob101/60; 6Ob65/61; 2Ob507/60; 4Ob81/62; 1Ob157/66; 5Ob102/67; 1Ob149/67; 8Ob353/67; 8Ob39/68;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0039939 Entscheidungsdatum12.03.2026 Geschäftszahl2Ob163/58; 2Ob182/58; 6Ob110/59; 6Ob144/59; 6Ob101/60; 6Ob65/61; 2Ob507/60; 4Ob81/62; 1Ob157/66; 5Ob102/67; 1Ob149/67; 8Ob353/67; 8Ob39/68; 5Ob22/68; 8Ob127/68; 2Ob196/69; 1Ob197/69; 8Ob8/70; 1Ob288/71; 1Ob269/71; 1Ob11/72; 5Ob115/72; 4Ob319/73; 1Ob106/73; 1Ob195/74; 5Ob115/75; 7Ob187/75; 7Ob272/75; 7Ob278/75; 5Ob259/75; 7Ob5/76; 5Ob531/76; 5Ob697/76; 7Ob558/77; 1Ob680/77; 7Ob62/77; 5Ob765/78; 8Ob592/78 (8Ob593/78); 8Ob190/80; 5Ob769/80; 3Ob573/80; 5Ob305/81; 1Ob541/82; 5Ob717/82; 7Ob54/82; 5Ob729/82; 1Ob650/82; 1Ob766/82; 7Ob23/83; 8Ob36/83; 8Ob582/83 (8Ob583/83); 3Ob570/85; 1Ob645/86; 1Ob598/87; 7Ob30/86; 7Ob639/87; 2Ob630/87; 8Ob57/87; 9ObA158/88; 7Ob735/89; 7Ob721/89; 4Ob31/91; 7Ob7/91; 5Ob133/92; 4Ob124/93; 1Ob532/94; 5Ob134/94; 4Ob1638/95; 1Ob622/95; 8Ob2002/96m; 2Ob2394/96i; 4Ob2365/96i; 1Ob2297/96t; 9ObA7/98i; 4Ob125/98f; 9Ob175/98w; 1Ob315/98z; 4Ob280/98z; 6Ob57/99x; 7Ob119/00a; 2Ob296/00v; 7Ob134/01h; 4Ob112/01a; 7Ob128/02b; 7Ob111/02b; 7Ob256/01z; 1Ob134/02s; 1Ob290/02g; 10ObS109/03g; 7Ob311/04t; 7Ob26/05g; 8ObA100/06y; 2Ob21/07p; 2Ob262/07d; 3Ob254/08m; 8Ob44/09t; 10Ob21/08y; 4Ob64/09d; 6Ob44/09b; 2Ob119/09b; 6Ob23/10s; 6Ob43/10g; 8ObA26/09w; 3Ob106/10z; 10Ob44/10h; 6Ob198/10a; 1Ob104/11t; 10ObS42/11s; 10Ob85/11i; 6Ob130/12d; 3Ob126/13w; 3Ob125/13y; 4Ob126/14d; 1Ob17/15d; 1Ob69/16b; 10Ob80/15k; 1Ob14/17s; 6Ob215/16k; 4Ob156/17w; 6Ob234/17f; 9Ob8/18v; 7Ob210/17h; 7Ob97/18t; 8Ob28/18b; 6Ob37/18m; 6Ob97/18k; 7Ob186/17d; 8Ob166/18x; 3Ob15/19f; 4Ob175/20v; 9Ob6/21d; 5Ob231/21p; 6Ob108/22h; 6Ob78/22x; 7Ob210/22s; 8ObA90/22a; 5Ob228/23z; 8Ob58/23x; 4Ob119/24i; 4Ob49/24w; 2Ob127/25b; 7Ob111/25m; 5Ob100/25d NormZPO §266 B ZPO §503 Z4 E4c3 VersVG § 178fVersVG Paragraph 178 f RechtssatzDie Beweislastverteilung ist revisibel; ihre grundsätzliche Regel lässt sich auf die knappe Formel bringen, dass jede Partei die Voraussetzungen der ihr günstigen Norm zu behaupten und zu beweisen hat. Erfahrungssätze, die zur Feststellung des Tatbestandes herangezogen wurden, sind einer Anfechtung durch Revision entzogen. EntscheidungstexteTE OGH 1958-10-16 2 Ob 163/58 Veröff: EvBl 1959/38 S 73 = JBl 1959,135 TE OGH 1958-12-03 2 Ob 182/58 nur: Erfahrungssätze, die zur Feststellung des Tatbestandes herangezogen wurden, sind einer Anfechtung durch Revision entzogen. (T1) TE OGH 1959-04-22 6 Ob 110/59 nur T1; Beisatz: Ausreichen des Einkommens zur Beschaffung einer Ersatzwohnung. (T2) TE OGH 1959-06-10 6 Ob 144/59 nur T1 TE OGH 1960-04-06 6 Ob 101/60 nur T1 TE OGH 1961-03-15 6 Ob 65/61 nur T1 TE OGH 1961-08-30 2 Ob 507/60 nur: Die Beweislastverteilung ist revisibel; ihre grundsätzliche Regel lässt sich auf die knappe Formel bringen, dass jede Partei die Voraussetzungen der ihr günstigen Norm zu behaupten und zu beweisen hat. (T3) Veröff: JBl 1962,93 TE OGH 1962-07-24 4 Ob 81/62 TE OGH 1966-06-16 1 Ob 157/66 nur T3 TE OGH 1967-06-14 5 Ob 102/67 nur T3 TE OGH 1967-07-13 1 Ob 149/67 TE OGH 1968-01-09 8 Ob 353/67 nur T3 TE OGH 1968-02-20 8 Ob 39/68 nur T3; Veröff: MietSlg 20204 TE OGH 1968-02-28 5 Ob 22/68 nur T3 TE OGH 1968-05-21 8 Ob 127/68 nur T3 TE OGH 1969-09-11 2 Ob 196/69 TE OGH 1969-10-30 1 Ob 197/69 TE OGH 1970-02-17 8 Ob 8/70 nur T3 TE OGH 1971-10-28 1 Ob 288/71 nur T3; Beisatz: Derjenige, der ein Recht in Anspruch nimmt, muss die rechtsbegründenden und rechtsgestaltenden Tatsachen, derjenige aber, der sich auf den Nichteintritt oder auf die Beseitigung eines rechtserheblichen Tatbestandes beruft, die rechtshindernden bzw rechtsvernichtenden Tatsachen beweisen. (T4) TE OGH 1971-10-28 1 Ob 269/71 TE OGH 1972-02-02 1 Ob 11/72 nur T3; Veröff: JBl 1972,426 TE OGH 1972-07-11 5 Ob 115/72 nur T3 TE OGH 1973-06-19 4 Ob 319/73 nur T3; Beisatz: Hier: Beweislastverteilung im Provisorialverfahren (§§ 16, 76 UrhG). (T5)nur T3; Beisatz: Hier: Beweislastverteilung im Provisorialverfahren (Paragraphen 16, 76, UrhG). (T5) TE OGH 1973-07-04 1 Ob 106/73 nur T3 TE OGH 1975-01-15 1 Ob 195/74 Veröff: ZVR 1975/270 S 366 TE OGH 1975-09-16 5 Ob 115/75 nur T3; Veröff: SZ 48/92 = JBl 1976,261 = NZ 1977,88 TE OGH 1975-10-23 7 Ob 187/75 nur T3; Beis wie T4; Veröff: VersR 1977,99 TE OGH 1976-01-15 7 Ob 272/75 nur T3; Veröff: ZVR 1976/297 S 308 TE OGH 1976-01-30 7 Ob 278/75 Vgl; nur T3 TE OGH 1976-01-26 5 Ob 259/75 nur T3 TE OGH 1976-03-18 7 Ob 5/76 nur T3; Beis wie T4 TE OGH 1976-05-11 5 Ob 531/76 Auch; nur T3 TE OGH 1976-11-16 5 Ob 697/76 nur T3; Beis wie T4 TE OGH 1977-05-12 7 Ob 558/77 Auch; Beis wie T4 TE OGH 1977-09-21 1 Ob 680/77 nur T3; Beisatz: Derjenige, der ein Recht in Anspruch nimmt, hat die anspruchsbegründenden Tatsachen zu beweisen. (T6) TE OGH 1977-11-17 7 Ob 62/77 Auch; Beis wie T4 TE OGH 1979-01-09 5 Ob 765/78 nur T3 TE OGH 1979-05-10 8 Ob 592/78 nur T3; Beis wie T4 TE OGH 1980-12-04 8 Ob 190/80 nur: Ihre grundsätzliche Regel lässt sich auf die knappe Formel bringen, dass jede Partei die Voraussetzungen der ihr günstigen Norm zu behaupten und zu beweisen hat. (T7) Beis wie T6 TE OGH 1981-01-13 5 Ob 769/80 nur T3 TE OGH 1981-02-25 3 Ob 573/80 Auch; nur: Die Beweislastverteilung ist revisibel. (T8) TE OGH 1981-09-29 5 Ob 305/81 nur T8 TE OGH 1982-04-21 1 Ob 541/82 nur T3; Beisatz: Höhe des Kaufpreises. (T9) TE OGH 1982-10-05 5 Ob 717/82 nur T8; Beisatz: Hier: Privaturkunde (T10) TE OGH 1982-10-14 7 Ob 54/82 Auch; nur T3 TE OGH 1982-10-29 5 Ob 729/82 nur T3 TE OGH 1982-11-03 1 Ob 650/82 nur T3 TE OGH 1982-11-10 1 Ob 766/82 nur T3 TE OGH 1983-03-24 7 Ob 23/83 nur T8; Beisatz: Dies gilt auch für die Frage, ob und nach welchen Grundsätzen der sogenannte Anscheinsbeweis möglich ist. (T11) Veröff: EvBl 1983/120 S 445 TE OGH 1983-05-05 8 Ob 36/83 nur T7 TE OGH 1984-05-10 8 Ob 582/83 nur T3 TE OGH 1985-06-12 3 Ob 570/85 nur T3 TE OGH 1986-10-01 1 Ob 645/86 nur T7; Veröff: WBl 1987,12 TE OGH 1987-06-24 1 Ob 598/87 nur T7; Beis wie T6; Veröff: SZ 60/119 TE OGH 1987-06-04 7 Ob 30/86 nur T7; Veröff: VersRdSch 1989,25 TE OGH 1987-07-30 7 Ob 639/87 nur T8 TE OGH 1988-03-23 2 Ob 630/87 Auch; nur T7 TE OGH 1988-04-27 8 Ob 57/87 nur T3; Veröff: ZVR 1989/76 S 120 (Mitteilung NZV 1989,264) TE OGH 1988-08-31 9 ObA 158/88 nur T7 TE OGH 1990-01-25 7 Ob 735/89 nur T7 TE OGH 1990-01-25 7 Ob 721/89 nur T8; Veröff: ÖBA 1990,640 TE OGH 1991-04-09 4 Ob 31/91 Vgl auch; nur T7; Beisatz: Dieser Grundsatz gilt auch dann, wenn dem Kläger im Einzelfall der Nachweis schwierig oder sogar unmöglich ist. Auch die Grundsätze von Treu und Glauben können es nicht rechtfertigen, dem Kläger einen Anspruch zuzuerkennen, obgleich er die anspruchsbegründenden Tatsachen nicht beweisen konnte. (T12) Veröff: MR 1991,205 TE OGH 1991-04-18 7 Ob 7/91 nur T3; VersR 1992,728 TE OGH 1993-03-09 5 Ob 133/92 Auch; nur T7; Beisatz: Dies gilt aber nur, wenn keine Sonderregelung greift. Derartige Sonderregelungen können auf einer ausdrücklichen gesetzlichen Anordnung beruhen, häufig aber auch aus gesetzlichen Formulierungen erschlossen werden, aus denen die Entscheidung des Gesetzgebers erkennbar wird, eine bestimmte Tatsache als anspruchsbegründend oder anspruchshindernd zu behandeln. (T13) Veröff: SZ 66/29 = WoBl 1993,187 (Strobl) TE OGH 1993-10-12 4 Ob 124/93 nur T3; Beis wie T12 TE OGH 1994-01-25 1 Ob 532/94 Vgl auch; nur T8; Veröff: SZ 67/9 TE OGH 1994-11-29 5 Ob 134/94 Auch; nur T7; Beisatz: Hier: Ausnahmetatbestände des § 16 Abs 1 MRG sind von dem sich darauf berufenden Vermieter zu beweisen. (T14)Auch; nur T7; Beisatz: Hier: Ausnahmetatbestände des Paragraph 16, Absatz eins, MRG sind von dem sich darauf berufenden Vermieter zu beweisen. (T14) TE OGH 1995-10-10 4 Ob 1638/95 Nur T7; Beis wie T13 TE OGH 1996-06-25 1 Ob 622/95 nur T7 TE OGH 1996-09-12 8 Ob 2002/96m Auch; nur T3; Beisatz: Für den Umfang der erbrachten Leistungen sowie das hiefür zu zahlende Entgelt ist der Kläger beweispflichtig. (T15) TE OGH 1997-01-23 2 Ob 2394/96i nur T7; Beis wie T6 TE OGH 1996-12-17 4 Ob 2365/96i Auch; nur T7; Beisatz: Zu einer Verschiebung der Beweislast kommt es dann, wenn der Kläger mangels genauer Kenntnis der Tatumstände ganz besondere, unverhältnismäßige Beweisschwierigkeiten hat, wogegen dem Beklagten diese Kenntnisse zur Verfügung stehen und es ihm daher nicht nur leicht möglich, sondern nach Treu und Glauben auch ohne weiteres zumutbar ist, die erforderlichen Aufklärungen zu geben. Der mangelnden Kenntnis des Klägers muss die Unzumutbarkeit der Offenbarung von Kenntnissen gleichgehalten werden. (T16) Veröff: SZ 69/284 TE OGH 1997-10-28 1 Ob 2297/96t Auch; nur: Es ist Sache der Parteien, die für sie günstigen Tatsachen zu behaupten. (T17) TE OGH 1998-02-11 9 ObA 7/98i nur T7; Beis wie T12 nur: Dieser Grundsatz gilt auch dann, wenn dem Kläger im Einzelfall der Nachweis schwierig oder sogar unmöglich ist. (T18) Beisatz: Der Arbeitgeber hat das Vorliegen eines Ausnahmetatbestands nach § 38 Abs 3 VBG zu beweisen. (T19)Beisatz: Der Arbeitgeber hat das Vorliegen eines Ausnahmetatbestands nach Paragraph 38, Absatz 3, VBG zu beweisen. (T19) TE OGH 1998-05-05 4 Ob 125/98f Auch; nur T7; Beis wie T5 TE OGH 1998-09-02 9 Ob 175/98w nur T7 TE OGH 1998-12-15 1 Ob 315/98z Auch; nur T7; Beis wie T6 TE OGH 1998-11-10 4 Ob 280/98z Auch; nur T7; Beisatz: Gilt auch im Patentverletzungsprozess. (T20) TE OGH 1999-05-20 6 Ob 57/99x nur T7; Beis wie T4; Beisatz: Grundsätzlich ist nur das Bestehen von Tatsachen zu behaupten und zu beweisen, nicht aber das Nichtbestehen von Tatsachen, weil dies nur sehr schwer erweislich ist. (T21) TE OGH 2000-05-29 7 Ob 119/00a nur T3; Beisatz: Es liegt an der klagenden Partei, Behauptungen aufzustellen und zu beweisen, mangels welcher der in § 106 Abs 2 u. 3 KFG genannten Voraussetzungen die gegenständliche Personenbeförderung als rechtswidrig angesehen werden müsse, um den Nachweis der Obliegenheitsverletzung zu erbringen. (T22)nur T3; Beisatz: Es liegt an der klagenden Partei, Behauptungen aufzustellen und zu beweisen, mangels welcher der in Paragraph 106, Absatz 2, u. 3 KFG genannten Voraussetzungen die gegenständliche Personenbeförderung als rechtswidrig angesehen werden müsse, um den Nachweis der Obliegenheitsverletzung zu erbringen. (T22) TE OGH 2000-11-23 2 Ob 296/00v Beisatz: Diese Beweislastregeln verfolgen den Zweck, eine Sachentscheidung auch in jenen (nicht seltenen) Fällen zu ermöglichen, in denen ein für die Entscheidung maßgeblicher Sachverhalt nicht bewiesen werden kann; bei Vorliegen entsprechender (positiver) Sachverhaltsfeststellungen bedarf es somit nicht des Rückgriffes auf die Anwendung von Beweislastregeln, weil es dann keine Rolle mehr spielt, wen die Beweislast trifft, wenn die zu beweisende Tatsache ohnedies feststeht. (T23) TE OGH 2001-07-11 7 Ob 134/01h nur T8; Beis ähnlich wie T23 TE OGH 2001-05-14 4 Ob 112/01a Vgl auch; Beisatz: Die allgemeine Beweislastregel, dass jede Partei die Beweislast für das Vorliegen aller tatsächlichen Voraussetzungen der ihr günstigen Rechtsnorm trägt, gilt auch im (zweiseitig geführten) Provisorialverfahren, wo die Bescheinigungslast gleich zu verteilen ist wie die Beweislast im Hauptverfahren. (T24) TE OGH 2002-06-26 7 Ob 128/02b Auch; nur T8; Beisatz: Als Frage der rechtlichen Beurteilung. (T25) TE OGH 2002-06-12 7 Ob 111/02b Vgl; Beis wie T23 nur: Bei Vorliegen entsprechender (positiver) Sachverhaltsfeststellungen bedarf es somit nicht des Rückgriffes auf die Anwendung von Beweislastregeln, weil es dann keine Rolle mehr spielt, wen die Beweislast trifft, wenn die zu beweisende Tatsache ohnedies feststeht. (T26) Beisatz: Die Verletzung von Beweislastregeln, soweit sie dem materiellen Recht angehören, stellt stets eine revisible unrichtige rechtliche Beurteilung darstellt. (T27) TE OGH 2002-10-09 7 Ob 256/01z Vgl auch; Beis wie T25; Beis wie T26; Beis wie T27 TE OGH 2002-11-26 1 Ob 134/02s Auch; nur T7; Veröff: SZ 2002/156 TE OGH 2003-01-28 1 Ob 290/02g nur T7; Beisatz: Nur bestehende Tatsachen, nicht dagegen das Nichtbestehen von Tatsachen ist zu behaupten und zu beweisen. (T28) Veröff: SZ 2003/8 TE OGH 2003-04-08 10 ObS 109/03g Vgl; Beis wie T26; Beis wie T27; Beisatz: Die Frage der Beweislast stellt sich aber dann nicht mehr, wenn die Tatsacheninstanzen - wie hier - ohnehin Feststellungen getroffen haben. (T29) TE OGH 2005-03-16 7 Ob 311/04t nur T7 TE OGH 2005-03-02 7 Ob 26/05g nur T3; Beis wie T13; Beis wie T16; Beis wie T18 TE OGH 2007-01-31 8 ObA 100/06y Auch; Beis wie T28 TE OGH 2007-12-17 2 Ob 21/07p Auch; Beis wie T2; Beis wie T24 nur: Allgemeine Beweislastregel, dass jede Partei die Beweislast für das Vorliegen aller tatsächlichen Voraussetzungen der ihr günstigen Rechtsnorm trägt. (T30) Veröff: SZ 2007/199 TE OGH 2008-01-24 2 Ob 262/07d Auch; nur T7; Beis wie T16; Beisatz: Eine Verschiebung der Beweislast wird nicht allein dadurch gerechtfertigt, dass der Kläger wegen der besonderen Umstände des Einzelfalls in Beweisnotstand ist. (T31) TE OGH 2009-03-25 3 Ob 254/08m Auch; nur T3 TE OGH 2009-05-19 8 Ob 44/09t Vgl; nur T1 TE OGH 2009-05-12 10 Ob 21/08y Vgl auch; Beisatz: Eine Beweislastverschiebung ist nach ständiger Rechtsprechung auf Ausnahmefälle beschränkt, in denen die „Nähe zum Beweis" - im Einzelfall- den Ausschlag für die Zuteilung der Beweislast gibt; etwa dann, wenn Tatfragen zu klären sind, die „tief in die Sphäre einer Partei hineinführen". (T32) Beisatz: Zu einer Verschiebung der Beweislast kommt es also (nur) dann, wenn für die eine Partei mangels genauer Kenntnis der Tatumstände ganz besondere, unverhältnismäßige Beweisschwierigkeiten bestehen, während der anderen Partei diese Kenntnisse zur Verfügung stehen und es ihr daher nicht nur leicht möglich, sondern nach Treu und Glauben auch ohne weiteres zumutbar ist, die erforderlichen Aufklärungen zu geben; allein durch einen Beweisnotstand wegen der besonderen Umstände des Einzelfalls ist eine Verschiebung der Beweislast hingegen nicht gerechtfertigt. (T33) Veröff: SZ 2009/66 TE OGH 2009-04-21 4 Ob 64/09d Auch; Beisatz: Bei einem Urheberrechtseingriff hat daher nicht der Urheber zu behaupten und zu beweisen, dass dem Verletzer keine Werknutzungsrechte zustehen, sondern der Verletzer, dass ihm der Urheber - allenfalls mittelbar - (zumindest) eine Werknutzungsbewilligung eingeräumt habe. (T34) TE OGH 2009-03-26 6 Ob 44/09b Vgl; Beisatz: Beweisnähe ist grundsätzlich kein Sachgrund für eine Umkehrung der objektiven Beweislast. Es führt auch nicht grundsätzlich zur Beweislastumkehr, wenn mangels Kenntnis der Tatumstände unverhältnismäßige Beweisschwierigkeiten gegeben sind, dem Gegner hingegen diese Kenntnisse zur Verfügung stehen und es ihm daher nicht nur leicht möglich, sondern nach Treu und Glauben auch ohneweiteres zumutbar ist, die erforderlichen Aufklärungen zu geben. (T35) Bem: Ebenso nunmehr 9 Ob 12/05p SZ 2005/73 = JBl 2005, 738; 4 Ob 180/07k). (T36) TE OGH 2009-11-26 2 Ob 119/09b nur T7; Beis wie T30; Beisatz: Die Beweislastregel gelangt auch bei Schutznormverletzungen zur Anwendung. (T37) TE OGH 2010-02-18 6 Ob 23/10s Vgl auch; Beis wie T29 TE OGH 2010-03-19 6 Ob 43/10g Vgl; Beis wie T23; Beis wie T26; Beis wie T29 TE OGH 2010-04-22 8 ObA 26/09w Auch; Beis wie T6 TE OGH 2010-06-30 3 Ob 106/10z Vgl auch; Beis wie T33 TE OGH 2010-08-17 10 Ob 44/10h Auch; Beis wie T23; Beis wie T26; Beis wie T29 TE OGH 2010-10-11 6 Ob 198/10a Vgl; Beis wie T31; Beis wie T32; Beis wie T33 TE OGH 2011-06-21 1 Ob 104/11t Vgl auch; nur T8; Beis Vgl auch T25; Beis wie T29 TE OGH 2011-07-21 10 ObS 42/11s Auch TE OGH 2011-12-06 10 Ob 85/11i Vgl auch; Beis wie T23 TE OGH 2012-09-13 6 Ob 130/12d Vgl auch; Beis wie T29 TE OGH 2013-08-21 3 Ob 126/13w Auch; nur T7; Beisatz: Die Behauptungs‑ und Beweislast dafür, dass der ordre public verletzt wurde und dass sich daraus ein Anerkennungshindernis ergibt, trifft auch im Anwendungsbereich der EuInsVO denjenigen, der sich der Anerkennung widersetzt. (T38) TE OGH 2013-08-21 3 Ob 125/13y Beisatz: Die Behauptungs‑ und Beweislast dafür, dass der ordre public verletzt wurde und dass sich daraus ein Anerkennungshindernis ergibt, trifft auch im Anwendungsbereich der EuInsVO denjenigen, der sich der Anerkennung widersetzt. Im gegenständlichen Oppositionsstreit traf die Behauptungs‑ und Beweislast dafür, dass dem englischen Insolvenzverfahren eine die Anerkennung hindernde Gehörverletzung anhaftete, die beklagte Partei. Diesen Nachweis hat die beklagte Partei hier auf Tatsachenebene nicht erbracht. Es steht gerade nicht fest, dass ihr die Verständigung nach Art 40 EuInsVO nicht zugegangen ist. (T39)Beisatz: Die Behauptungs‑ und Beweislast dafür, dass der ordre public verletzt wurde und dass sich daraus ein Anerkennungshindernis ergibt, trifft auch im Anwendungsbereich der EuInsVO denjenigen, der sich der Anerkennung widersetzt. Im gegenständlichen Oppositionsstreit traf die Behauptungs‑ und Beweislast dafür, dass dem englischen Insolvenzverfahren eine die Anerkennung hindernde Gehörverletzung anhaftete, die beklagte Partei. Diesen Nachweis hat die beklagte Partei hier auf Tatsachenebene nicht erbracht. Es steht gerade nicht fest, dass ihr die Verständigung nach Artikel 40, EuInsVO nicht zugegangen ist. (T39) TE OGH 2014-09-17 4 Ob 126/14d Auch; Beis wie T31; Beis wie T32 TE OGH 2015-03-03 1 Ob 17/15d Vgl auch; Beis wie T25 TE OGH 2016-08-30 1 Ob 69/16b Vgl auch; nur T7; Beis wie T6 TE OGH 2016-09-13 10 Ob 80/15k Auch; Beisatz: Eine Partei hat diejenigen Umstände, die sie zur Ausübung ihres Preisgestaltungsrechts berechtigen, im Verfahren offenzulegen und nachzuweisen. (T40) Beisatz: Es kann sich nicht zum Nachteil der anderen Partei auswirken, dass eine Partei die Ausübung ihres Preisgestaltungsrechts von den – auch ihr nicht überprüfbaren – Vorgaben eines Dritten abhängig macht, sofern es sich nicht um objektive Marktfaktoren wie etwa allgemeine Indizes, handelt. (T41) Beisatz: Hier: Zinsenanpassung bei Kreditvertrag. (T42) TE OGH 2017-03-16 1 Ob 14/17s Beis wie T6; nur T7 TE OGH 2017-09-26 6 Ob 215/16k Auch; nur T7; Beisatz: Hier: Klage einer GmbH gegen eine Gesellschafterin wegen Verletzung ihrer Treuepflicht: Soweit die Klage darauf gestützt ist, dass die Beklagte geheime Informationen an die Öffentlichkeit trage, trägt die Klägerin die Beweislast dafür, dass die Informationen nicht schon öffentlich zugänglich bzw bekannt waren. (T43) TE OGH 2017-09-26 4 Ob 156/17w Auch; Beis wie T24 TE OGH 2018-02-28 6 Ob 234/17f Auch; nur T7; Beis wie T4 TE OGH 2018-04-25 9 Ob 8/18v Auch TE OGH 2018-03-21 7 Ob 210/17h Auch TE OGH 2018-05-24 7 Ob 97/18t Vgl; Beis wie T29 TE OGH 2018-05-29 8 Ob 28/18b Auch TE OGH 2018-05-24 6 Ob 37/18m Auch; nur T7 TE OGH 2018-06-28 6 Ob 97/18k Vgl auch; Beis ähnlich wie T14; Beis ähnlich wie T19 TE OGH 2018-05-24 7 Ob 186/17d Auch; nur T3; Veröff: SZ 2018/45 TE OGH 2019-02-26 8 Ob 166/18x Auch; Beis wie T23 TE OGH 2019-02-20 3 Ob 15/19f Vgl auch; Beis wie T23; Beis wie T26; Beis wie T29 TE OGH 2020-11-26 4 Ob 175/20v Beis wie T34 TE OGH 2021-02-24 9 Ob 6/21d Vgl; Beis wie T4 TE OGH 2022-03-31 5 Ob 231/21p Beis wie T27 TE OGH 2022-06-22 6 Ob 108/22h Vgl; Beisatz: Hier: Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit eines Abtretungsvertrags: Der Kläger trägt die Beweislast dafür, dass die Verlesung des Notariatsakts nicht (vollständig) bzw nicht in Anwesenheit aller beteiligten Parteien stattgefunden hat. (T44) TE OGH 2023-02-17 6 Ob 78/22x Vgl; Beis nur wie T26 TE OGH 2023-02-21 7 Ob 210/22s Beisatz: Die Beklagte hat diejenigen Umstände, die sie zur Ausübung des Gestaltungsrechts im konkreten Ausmaß berechtigen, offenzulegen und nachzuweisen. (T45) TE OGH 2023-06-27 8 ObA 90/22a vgl; Beisatz nur wie T23; Beisatz nur wie T26 TE OGH 2024-05-28 5 Ob 228/23z vgl; nur T31; nur T33 TE OGH 2024-06-26 8 Ob 58/23x vgl; nur T3; Beisatz wie T4; Beisatz wie T6; nur T7 TE OGH 2024-08-27 4 Ob 119/24i vgl; Beisatz nur wie T23 TE OGH 2025-02-25 4 Ob 49/24w vgl; Beisatz: Hier: Zur Verletzung des Ermessensspielraums im Rahmen einer Stellenbesetzung. (T46) TE OGH 2025-09-18 2 Ob 127/25b Beisatz wie T12; Beisatz wie T16; Beisatz wie T31; Beisatz wie T33 Beisatz: Hier: Zur Beweislastverteilung hinsichtlich der vom Finanzamt festgesetzten Steuerbelastung des Klägers bei Ansprüchen auf Ersatz des erlittenen Verdienstentgangs. (T47) TE OGH 2026-02-25 7 Ob 111/25m Beisatz wie T17 TE OGH 2026-03-12 5 Ob 100/25d nur T3 Beisatz: Hier: Den Verwender Allgemeiner Geschäftsbedingungen und Vertragsformblätter trifft die Behauptungs- und Beweislast, dass er zu einer Änderung der nach § 879 Abs 3 ABGB inkriminierten Klausel bereit gewesen wäre. (T48)Beisatz: Hier: Den Verwender Allgemeiner Geschäftsbedingungen und Vertragsformblätter trifft die Behauptungs- und Beweislast, dass er zu einer Änderung der nach Paragraph 879, Absatz 3, ABGB inkriminierten Klausel bereit gewesen wäre. (T48) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1958:RS0039939

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