RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0039522 Entscheidungsdatum25.11.1958 Geschäftszahl4Ob108/58; 4Ob130/58; 4Ob94/60; 4Ob16/53; 4Ob228/53; 4Ob162/54; 4Ob38/56; 4Ob154/57 (4Ob155/57); 4Ob51/59; 4Ob5/61; 4Ob5/62; 4Ob68/64; 4Ob126/64; 4Ob39/66; 4Ob10/70; 4Ob5/76; 4Ob45/76; 4Ob49/78; 4Ob73/82 (4Ob74/82); 4Ob95/82 (4Ob96/82); 4Ob103/85; 8ObA71/12t NormArbGerG §25 B; ASGG §63; ZPO §235 Abs1 A1 RechtssatzEine Klageänderung ist im arbeitsgerichtlichen Berufungsverfahren grundsätzlich zulässig. Es kommt dabei nur auf den Rahmen des § 235 ZPO und nicht darauf an, ob "das Verfahren vor dem Berufungsgericht auf ganz neue Grundlage, völlig losgelöst von jenen der ersten Instanz, gestellt wird" (ausdrückliche Ablehnung von Arb 5692 und 4 Ob 154, 155/57, Arb 6823).Eine Klageänderung ist im arbeitsgerichtlichen Berufungsverfahren grundsätzlich zulässig. Es kommt dabei nur auf den Rahmen des Paragraph 235, ZPO und nicht darauf an, ob "das Verfahren vor dem Berufungsgericht auf ganz neue Grundlage, völlig losgelöst von jenen der ersten Instanz, gestellt wird" (ausdrückliche Ablehnung von Arb 5692 und 4 Ob 154, 155/57, Arb 6823). EntscheidungstexteTE OGH 1958-11-25 4 Ob 108/58 Veröff: SZ 31/145 = SozM IVA,161 = Arb 6956 (dort falsch zitiert mit 4 Ob 103/58) = JBl 1959 H10-11,325 TE OGH 1959-01-13 4 Ob 130/58 nur: Eine Klageänderung ist im arbeitsgerichtlichen Berufungsverfahren grundsätzlich zulässig. (T1) Beisatz: Konformatsurteil unter 10000 S Berufungsgericht entscheidet über eine im Berufungsverfahren geltend gemachte Klagsänderung. (T2) TE OGH 1960-07-13 4 Ob 94/60 nur T1; Beisatz: Erwächst das Urteil des Berufungsgerichtes in Rechtskraft, so ist dem Rekurs gegen den vorausgegangenen Beschluß, eine Klagsänderung nicht, mangels Rechtsschutzinteresses nicht Folge zu geben. (T3) TE OGH 1953-04-24 4 Ob 16/53 Vgl; Veröff: Arb 5692 TE OGH 1953-12-22 4 Ob 228/53 Veröff: Arb 5886 TE OGH 1955-03-29 4 Ob 162/54 TE OGH 1956-05-08 4 Ob 38/56 Veröff: Arb 7033 TE OGH 1958-02-18 4 Ob 154/57 TE OGH 1959-05-05 4 Ob 51/59 TE OGH 1961-05-16 4 Ob 5/61 nur T1 TE OGH 1962-03-06 4 Ob 5/62 TE OGH 1964-07-13 4 Ob 68/64 TE OGH 1965-01-29 4 Ob 126/64 nur T1; Veröff: Arb 8049 TE OGH 1966-06-07 4 Ob 39/66 Beisatz: Bei der Entscheidung über eine Änderung der Klage oder über eine Ausdehnung der Klage vor dem Berufungsgericht handelt es sich um eine zur Neuverhandlung der Streitsache vor der zweiten Instanz (§ 25 Abs 1 Z 3 ArbGerG) gehörende Angelegenheit und nicht um eine Entscheidung im Zuge des berufungsgerichtlichen Überprüfungsverfahrens. (T4)Beisatz: Bei der Entscheidung über eine Änderung der Klage oder über eine Ausdehnung der Klage vor dem Berufungsgericht handelt es sich um eine zur Neuverhandlung der Streitsache vor der zweiten Instanz (Paragraph 25, Absatz eins, Ziffer 3, ArbGerG) gehörende Angelegenheit und nicht um eine Entscheidung im Zuge des berufungsgerichtlichen Überprüfungsverfahrens. (T4) TE OGH 1970-03-03 4 Ob 10/70 Veröff: SZ 43/56 = SozM IVA,355 = Arb 8737 TE OGH 1976-03-23 4 Ob 5/76 nur T1 TE OGH 1976-06-15 4 Ob 45/76 nur T1; Veröff: Arb 9472 = IndS 1976 H6,1014 TE OGH 1978-06-06 4 Ob 49/78 nur T1 TE OGH 1982-07-13 4 Ob 73/82 nur T1 TE OGH 1982-09-14 4 Ob 95/82 TE OGH 1985-10-01 4 Ob 103/85 nur T1 TE OGH 2013-05-28 8 ObA 71/12t Vgl auch; Beisatz: Die Geltendmachung neuer Ansprüche sowie das Vorbringen neuer Tatsachen und Beweismittel ist einer Partei, die im Verfahren erster Instanz nicht qualifiziert (iSd § 40 Abs 1 ASGG) vertreten war, nicht verwehrt. (T5)Vgl auch; Beisatz: Die Geltendmachung neuer Ansprüche sowie das Vorbringen neuer Tatsachen und Beweismittel ist einer Partei, die im Verfahren erster Instanz nicht qualifiziert (iSd Paragraph 40, Absatz eins, ASGG) vertreten war, nicht verwehrt. (T5) Bem: Siehe auch RS128789. (T6)
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.