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{'item': '5Ob27/58; 1Ob4/63 (1Ob5/63); 1Ob247/68; 5Ob269/69; 1Ob25/72; 1Ob129/72; 1Ob174/73; 1Ob129/74; 2Ob177/79; 2Ob153/82; 9ObA14/87; 2Ob570/88; 1O

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0041582 Entscheidungsdatum13.07.2023 Geschäftszahl5Ob27/58; 1Ob4/63 (1Ob5/63); 1Ob247/68; 5Ob269/69; 1Ob25/72; 1Ob129/72; 1Ob174/73; 1Ob129/74; 2Ob177/79; 2Ob153/82; 9ObA14/87; 2Ob570/88; 1Ob561/92; 1Ob12/93; 7Ob503/94; 3Ob502/95; 1Ob5/94; 3Ob125/95; 5Ob502/96; 9Ob290/97f; 5Ob240/00f; 6Ob273/01t; 1Ob33/02p; 1Ob201/02v; 2Ob71/07s; 1Ob5/10g; 5Ob17/10a; 7Ob116/11a; 5Ob220/10d; 5Ob47/17y; 10Ob27/18w; 6Ob3/19p; 5Ob179/21s; 5Ob103/23t NormZPO §411 Aa AußStrG 2005 §43 Abs1 RechtssatzWird derselbe Anspruch auf Grund eines anderen Sachvorbringens geltend gemacht als dem Gerichte im Vorprozess vorlag, dann steht die Rechtskraft des früheren Urteiles der neuerlichen Einklagung des Anspruches nicht entgegen. EntscheidungstexteTE OGH 1959-01-21 5 Ob 27/58 Veröff: ImmZ 1959,237 TE OGH 1963-03-06 1 Ob 4/63 Veröff: ImmZ 1963,287 TE OGH 1968-10-18 1 Ob 247/68 Beisatz: Nachtrag des Sachvorbringens, wegen dessen Fehlens die Klage im Vorprozess mangels Schlüssigkeit abgewiesen wurde. (T1) Veröff: RZ 1969,135 TE OGH 1969-10-29 5 Ob 269/69 TE OGH 1972-03-15 1 Ob 25/72 TE OGH 1972-06-21 1 Ob 129/72 TE OGH 1973-10-24 1 Ob 174/73 TE OGH 1974-10-23 1 Ob 129/74 TE OGH 1979-12-04 2 Ob 177/79 TE OGH 1982-12-14 2 Ob 153/82 Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 177/79 TE OGH 1987-10-21 9 ObA 14/87 Beisatz: § 48 ASGG (T2)Beisatz: Paragraph 48, ASGG (T2) TE OGH 1988-09-27 2 Ob 570/88 TE OGH 1992-07-14 1 Ob 561/92 Beisatz: Wenn mehrere rechtserhebliche Gründe zu einem klagsabweisenden Urteil führten, müssen zu allen diesen Gründen Sachverhaltsänderungen vorgetragen werden. (T3) TE OGH 1993-04-20 1 Ob 12/93 Auch; Beisatz: Von der materiellen Rechtskraft wird ein anderes Sachverhaltsvorbringen als es dem Gericht im Vorprozess vorlag, nicht erfasst. (T4) Veröff: RZ 1994/51 S 164 TE OGH 1995-01-27 7 Ob 503/94 Veröff: SZ 68/23 TE OGH 1995-01-25 3 Ob 502/95 Gegenteilig; Veröff: SZ 68/12 TE OGH 1994-07-14 1 Ob 5/94 Auch TE OGH 1996-03-13 3 Ob 125/95 Vgl auch TE OGH 1996-02-27 5 Ob 502/96 Vgl; Beisatz: Für die Beurteilung des von der Rechtskraftwirkung erfassten Streitgegenstandes sind jedoch nur jene Tatsachenbehauptungen maßgeblich, die die Begründung des erhobenen Sachantrages (Urteilsbegehrens) erforderte. Die Präklusionswirkung der materiellen Rechtskraft einer Vorentscheidung für den Folgeprozess erstreckt sich demnach auf das Vorbringen von Tatsachen, die zur Vervollständigung oder Entkräftung jenes rechtserzeugenden Sachverhalts dienten, aus dem das erste Urteilsbegehren abgeleitet wurde; die rechtskräftige Verneinung eines Anspruchs ist auf den vom Gericht zur Abweisung herangezogenen Sachverhalt - den "maßgeblichen" Sachverhalt - beschränkt. (T5) TE OGH 1997-10-22 9 Ob 290/97f TE OGH 2000-09-26 5 Ob 240/00f Vgl auch TE OGH 2001-11-29 6 Ob 273/01t Auch; Beis wie T5 TE OGH 2002-10-25 1 Ob 33/02p Vgl; Beisatz: Im Sinne des herrschenden zweigliedrigen Streitgegenstandsbegriffs wird der Entscheidungsgegenstand sowohl durch den Entscheidungsantrag (Sachantrag) als auch durch die zu seiner Begründung vorgetragenen Tatsachen, über die im Urteil entschieden wurde (Sachverhalt), bestimmt. (T6) TE OGH 2002-12-13 1 Ob 201/02v Auch; Beis wie T5; Beisatz: Die (Einmaligkeitswirkung der) Rechtskraft schließt nur die neuerliche Entscheidung über das gleiche Begehren auf Grund derselben Sachlage und auch die Geltendmachung des gleichen Begehrens auf Grund von Tatsachen, die bereits vor Schluss der mündlichen Verhandlung des Vorprozesses vorhanden und der verfahrensmäßigen Erledigung zugänglich waren, aber infolge Verletzung einer prozessualen Diligenzpflicht der Parteien nicht zum Gegenstand des Verfahrens gemacht wurden, aus. (T7) TE OGH 2008-03-27 2 Ob 71/07s Auch; Beis wie T5 nur: Die rechtskräftige Verneinung eines Anspruchs ist auf den vom Gericht zur Abweisung herangezogenen Sachverhalt - den "maßgeblichen" Sachverhalt - beschränkt. (T8); Beisatz: Nicht gehindert wird die Geltendmachung desselben Begehrens aus anderen rechtserzeugenden Tatsachen. (T9) TE OGH 2010-01-29 1 Ob 5/10g Ähnlich; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T9 TE OGH 2010-02-11 5 Ob 17/10a Vgl aber; Beisatz: Die materielle Rechtskraft hält nur nachträglichen Tatbestandsänderungen nicht stand. (T10); Beisatz: Tatsachen, die in dem für die Entscheidung maßgeblichen Zeitpunkt bereits entstanden waren, aber nicht ausgeführt wurden, durchbrechen die Rechtskraft nicht. (T11); Beisatz: Durch die Rechtskraft einer Entscheidung ist die Partei mit allem vor Schluss der mündlichen Verhandlung entstandenen Tatsachenvorbringen präkludiert. (T12); Bem: Hier: Wohnrechtliches Außerstreitverfahren. (T13) TE OGH 2011-07-06 7 Ob 116/11a Auch; Beis ähnlich wie T7 TE OGH 2011-08-25 5 Ob 220/10d Auch; Beis ähnlich wie T11 TE OGH 2017-08-29 5 Ob 47/17y Vgl aber; Beis ähnlich wie T12 TE OGH 2018-06-26 10 Ob 27/18w Auch; Beis wie T11 TE OGH 2019-01-24 6 Ob 3/19p Vgl; Beisatz: Die Rechtskraftwirkung ist stets zeitbezogen. Nachträgliche Änderungen sind von der Rechtskraft nicht erfasst. Allerdings ermöglicht nicht jede nachträgliche Sachverhaltsentwicklung eine Neubeurteilung, sondern nur eine solche, die bei Zugrundelegung der Rechtsansicht der ersten Entscheidung erheblich ist. (T14) TE OGH 2021-12-16 5 Ob 179/21s Vgl TE OGH 2023-07-13 5 Ob 103/23t Beisatz wie T10; Beisatz wie T14 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1959:RS0041582

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.