OGH Rechtssatz RS0039761 (2Ob130/59)
RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0039761 Entscheidungsdatum15.04.1959 Geschäftszahl2Ob130/59; 3Ob574/76; 8Ob590/84; 7Ob640/87; 6Ob166/08t; 1Ob193/14k; 2Ob237/22z NormZPO §230 Abs3; ZPO §237 Abs4 A; ZPO §240 Abs3 CII2c RechtssatzDie Zurücknahme der Klage unter Verzicht auf den Anspruch schafft eine prozesshindernde Einrede, die nach der sinngemäß anzuwendenden Bestimmung des § 240 Abs 3 ZPO zur formellen Zurückweisung der Klage führt.Die Zurücknahme der Klage unter Verzicht auf den Anspruch schafft eine prozesshindernde Einrede, die nach der sinngemäß anzuwendenden Bestimmung des Paragraph 240, Absatz 3, ZPO zur formellen Zurückweisung der Klage führt.
EntscheidungstexteTE OGH 1959-04-15 2 Ob 130/59 Veröff: JBl 1959,375 TE OGH 1977-03-29 3 Ob 574/76 TE OGH 1984-12-13 8 Ob 590/84 Veröff: SZ 57/204 = JBl 1985,752 TE OGH 1987-07-09 7 Ob 640/87 TE OGH 2008-10-01 6 Ob 166/08t Beisatz: Die Frage der Einmaligkeit ist im Folgeprozess - als Nichtigkeitsgrund - von Amts wegen und auch noch im Revisionsverfahren zu prüfen. Sie liegt jedoch nur bei Parteienidentität und identem Begehren im Vorprozess, in dem die Klage unter Anspruchsverzicht zurückgenommen worden ist, und im Folgeprozess vor. (T1) TE OGH 2014-10-22 1 Ob 193/14k Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Verneintes Prozesshindernis der Klagezurücknahme unter Anspruchsverzicht für eine auf denselben Anspruch gegründete Aufrechnungseinrede. (T2) TE OGH 2023-01-17 2 Ob 237/22z Vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1959:RS0039761