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{'item': ['9Os84/59', '9Os143/59', '9Os119/59', '9Os351/59', '9Os64/60', '11Os98/63', '9Os26/64', '11Os14/64', '11Os138/64', '11Os148/64', '11Os92/65'

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum02.06.1959 Geschäftszahl9Os84/59; 9Os143/59; 9Os119/59; 9Os351/59; 9Os64/60; 11Os98/63; 9Os26/64; 11Os14/64; 11Os138/64; 11Os148/64; 11Os92/65; 11Os240/65; 11Os29/66; 11Os92/66; 11Os130/66; 11Os166/66; 11Os146/66; 11Os164/66; 11Os57/68; 11Os82/69; 11Os42/72; 11Os131/72; 11Os121/72 NormStGB §81 Z1 A1; RechtssatzDaß eine Fahrlässigkeit unter besonders gefährlichen Verhältnissen begangen wurde, ist nur dann anzunehmen, wenn sie unter Umständen erfolgte, unter denen nach allgemeiner Erfahrung der Eintritt eines besonders umfangreichen und schweren, zunächst gar nicht überblickbaren Schadens zu erwarten ist, oder wenn die Wahrscheinlichkeit, daß ein solcher Schaden eintritt, deshalb eine besonders große ist und der Lenker - obwohl ihm die eine solche Verschärfung der Verkehrssituation bedingenden Umstände bewußt waren oder bei gehöriger Aufmerksamkeit bewußt sein konnten (vgl 5 Os 534/57) - sich auf diese höheren Gefahrenmomente dennoch eingelassen hat (vgl ZVR 1956/106, 25,107, RZ 1957,54 ua).Daß eine Fahrlässigkeit unter besonders gefährlichen Verhältnissen begangen wurde, ist nur dann anzunehmen, wenn sie unter Umständen erfolgte, unter denen nach allgemeiner Erfahrung der Eintritt eines besonders umfangreichen und schweren, zunächst gar nicht überblickbaren Schadens zu erwarten ist, oder wenn die Wahrscheinlichkeit, daß ein solcher Schaden eintritt, deshalb eine besonders große ist und der Lenker - obwohl ihm die eine solche Verschärfung der Verkehrssituation bedingenden Umstände bewußt waren oder bei gehöriger Aufmerksamkeit bewußt sein konnten vergleiche 5 Os 534/57) - sich auf diese höheren Gefahrenmomente dennoch eingelassen hat vergleiche ZVR 1956/106, 25,107, RZ 1957,54 ua). EntscheidungstexteTE OGH 1959/06/02 9 Os 84/59 TE OGH 1959/07/02 9 Os 143/59 TE OGH 1959/09/15 9 Os 119/59 TE OGH 1960/03/10 9 Os 351/59 Veröff: ZVR 1960/279 S 188 TE OGH 1960/05/03 9 Os 64/60 TE OGH 1963/11/07 11 Os 98/63 TE OGH 1964/06/18 9 Os 26/64 TE OGH 1964/04/02 11 Os 14/64 Beisatz: Zusammentreffen mehrerer gefahrenerhöhender Umstände. (T1) Veröff: ZVR 1965/15 S 22 TE OGH 1964/07/14 11 Os 138/64 Veröff: ZVR 1965/44 S 51 TE OGH 1964/10/08 11 Os 148/64 Veröff: ZVR 1965/118 S 129 TE OGH 1965/06/15 11 Os 92/65 Veröff: ZVR 1966/14 S 23 TE OGH 1966/02/01 11 Os 240/65 Veröff: ZVR 1967/51 S 51 TE OGH 1966/05/05 11 Os 29/66 TE OGH 1966/09/22 11 Os 92/66 Beisatz: Überholversuch auf rutschgefährdeter stark frequentierter Bundesstraße bei durch Bodennebel beschränkter Sicht. (T2) Veröff: EvBl 1967/44 S 52 = ZVR 1967/203 S 249 TE OGH 1966/09/15 11 Os 130/66 Veröff: ZVR 1967/181 S 222 TE OGH 1966/12/01 11 Os 166/66 Veröff: ZVR 1967/220 S 270 TE OGH 1966/10/27 11 Os 146/66 Veröff: ZVR 1967/240 S 300 TE OGH 1966/12/06 11 Os 164/66 Veröff: EvBl 1967/315 S 442 = ZVR 1967/223 S 274 TE OGH 1968/06/27 11 Os 57/68 Veröff: KJ 1968,84 = KJ 1969,28 TE OGH 1970/01/22 11 Os 82/69 Veröff: ZVR 1970/212 S 275 TE OGH 1972/04/26 11 Os 42/72 Beisatz: Hier: Unsymmetrische Bestückung eines Lastkraftwagenzuges mit teilweise nicht mehr verkehrssicheren Reifen, kurvenreiche, naßschlüpfrige Fahrbahn ua. (T3) Veröff: ZVR 1973/184 S 246 TE OGH 1972/11/08 11 Os 131/72 Vgl auch TE OGH 1972/11/08 11 Os 121/72 Vgl auch RechtssatznummerRS0092442

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.