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{'item': '5Ob387/59; 5Ob8/62; 7Ob266/64; 5Ob240/64; 5Ob341/64; 5Ob98/65; 8Ob267/65; 6Ob322/66; 6Ob263/67; 8Ob161/68; 6Ob276/68; 8Ob90/69; 8Ob220/69; 1

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0017530 Entscheidungsdatum11.02.2025 Geschäftszahl5Ob387/59; 5Ob8/62; 7Ob266/64; 5Ob240/64; 5Ob341/64; 5Ob98/65; 8Ob267/65; 6Ob322/66; 6Ob263/67; 8Ob161/68; 6Ob276/68; 8Ob90/69; 8Ob220/69; 1Ob24/70; 1Ob123/70; 8Ob202/70; 8Ob230/70; 7Ob207/70; 1Ob299/70; 6Ob92/71; 1Ob158/71; 4Ob618/71; 1Ob28/72; 8Ob72/72; 7Ob201/73; 3Ob45/74; 1Ob180/74; 3Ob172/75; 1Ob566/76; 4Ob102/76 (4Ob103/76-4Ob105/76); 7Ob802/76 (7Ob803/76-7Ob807/76); 4Ob580/76; 1Ob764/77; 1Ob596/78; 5Ob553/79; 8Ob515/79; 4Ob543/79; 1Ob624/80; 7Ob570/81; 6Ob701/81; 2Ob505/85; 8Ob46/89; 6Ob1592/92; 7Ob1661/92; 1Ob2342/96k; 9Ob194/98i; 7Ob355/98a; 9Ob293/99z; 9Ob169/00v; 9Ob42/04y; 7Ob229/13x; 6Ob68/15s; 6Ob46/16g; 8Ob64/24f; 10Ob26/24g NormABGB §901 II2 RechtssatzZur Frage des "Wegfalles einer typischen Vertragsvoraussetzung". EntscheidungstexteTE OGH 1959-09-23 5 Ob 387/59 Veröff: JBl 1960,187 (mit Glosse von Gschnitzer) TE OGH 1962-01-18 5 Ob 8/62 Veröff: SZ 35/7 = JBl 1962,606 TE OGH 1964-10-14 7 Ob 266/64 Veröff: MietSlg 16017 TE OGH 1964-11-26 5 Ob 240/64 Veröff: RZ 1965,83 TE OGH 1965-01-21 5 Ob 341/64 TE OGH 1965-07-14 5 Ob 98/65 TE OGH 1965-09-21 8 Ob 267/65 TE OGH 1966-11-09 6 Ob 322/66 TE OGH 1967-10-04 6 Ob 263/67 Beisatz: Änderung der Gesetze oder der Rechtsprechung; hier: Auflösung eines Pachtvertrages über eine Kinokonzession bei späterer Erlangung einer eigenen Konzession. (T1) Veröff: RZ 1968,94 = MietSlg 19094 TE OGH 1968-06-18 8 Ob 161/68 Beisatz: Kreditfinanzierung. (T2) TE OGH 1968-11-27 6 Ob 276/68 TE OGH 1969-05-20 8 Ob 90/69 TE OGH 1969-11-11 8 Ob 220/69 Beisatz: Übergabsvertrag (T3) TE OGH 1970-02-12 1 Ob 24/70 Beisatz: Änderung der Gesetze (hier Mietrechtsänderungsgesetz) bedeutet für sich allein noch keine Änderung der Geschäftsgrundlage. (T4) Veröff: EvBl 1970/203 S 348 = ImmZ 1970,134 = MietSlg 22508

(9)TE OGH 1970-06-04 1 Ob 123/70 Beisatz: "Ruinenrecht" nach dem WWG. (T5) Veröff: MietSlg 22543 TE OGH 1970-10-06 8 Ob 202/70 Beisatz: Mit zahlreichen Belegstellen. (T6) TE OGH 1970-10-20 8 Ob 230/70 TE OGH 1970-11-18 7 Ob 207/70 Beisatz: Bürgschaftsübernahme durch Ehefrau des Schuldners: Fortdauer der Ehe keine typische Vertragsvoraussetzung. (T7) Veröff: JBl 1971,257 TE OGH 1971-01-14 1 Ob 299/70 Beisatz: Der Lehre von der Bedeutung des Wegfalles einer typischen Vertragsvoraussetzung liegt der Gedanke zugrunde, dass von den Vertragschließenden nicht erwartet werden kann, Selbstverständliches ausdrücklich im Vertrag zu erwähnen, solches vielmehr auch ohne ausdrückliche Parteienvereinbarung als Vertragsinhalt angesehen werden kann. (T8) Veröff: MietSlg 23076 TE OGH 1971-06-11 6 Ob 92/71 Beis wie T8; Beisatz: Hier: Sukzessivlieferungsvertrag über Lieferung von 600 Kilogramm Kaffee an gepachteten Gastwirtschaftsbetrieb - Nichterteilung der Gewerbeberechtigung an die Pächterin. (T9) Veröff: MietSlg 23076 = MietSlg 23077 TE OGH 1971-06-24 1 Ob 158/71 Veröff: MietSlg 23549
(16)TE OGH 1972-01-11 4 Ob 618/71 TE OGH 1972-03-15 1 Ob 28/72 Beis wie T8 TE OGH 1972-04-18 8 Ob 72/72 Beis wie T8 TE OGH 1973-10-17 7 Ob 201/73 Beisatz: Vermietung einer Tankstelle - Versagung der gewerbebehördlichen Genehmigung zum Betrieb der Tankstelle. (T10) Veröff: RZ 1974/59 S 101 = MietSlg 25078 TE OGH 1974-08-30 3 Ob 45/74 Beis wie T8; Veröff: EvBl 1975/31 S 67 = JBl 1975,203 TE OGH 1974-12-04 1 Ob 180/74 Beisatz: Hier: Wegfall der Geschäftsgrundlage eines Generalunternehmervertrages infolge Aufhebung des Wohnhauswiederaufbaugesetzes. (T11) Veröff: MietSlg 26066 TE OGH 1975-09-16 3 Ob 172/75 Beis wie T8 TE OGH 1976-09-21 1 Ob 566/76 Beis wie T8; Veröff: EvBl 1977/68 S 155 TE OGH 1976-09-21 4 Ob 102/76 Beis wie T8; Beisatz: Bei den Erfahrungen mit der Entwicklung des Sozialrechtes und Arbeitsrechtes ist geradezu eine Änderung im Sinne einer Besserstellung der Dienstnehmer zu erwarten (hier EFZG). (T12) Veröff: Ind 1977 5,1056 = Arb 9520 TE OGH 1976-12-02 7 Ob 802/76 Veröff: NZ 1980,37 TE OGH 1976-12-14 4 Ob 580/76 Beis wie T8; Beisatz: Hier: § 1168a ABGB (T13)Beis wie T8; Beisatz: Hier: Paragraph 1168 a, ABGB (T13) TE OGH 1978-01-11 1 Ob 764/77 Veröff: EvBl 1978/137 S 435 TE OGH 1978-04-26 1 Ob 596/78 TE OGH 1979-05-22 5 Ob 553/79 Beisatz: Die Parteien können bei dem Abschluss eines Vertrages mit Selbstverständlichkeit vom Bestehen, Fortbestehen oder vom Eintritt bestimmter Umstände ausgehen und sie nur deswegen nicht zur Bedingung des Geschäftes (§ 901 ABGB) machen, weil niemand an die Notwendigkeit einer ausdrücklichen Regelung denkt. (T14)Beisatz: Die Parteien können bei dem Abschluss eines Vertrages mit Selbstverständlichkeit vom Bestehen, Fortbestehen oder vom Eintritt bestimmter Umstände ausgehen und sie nur deswegen nicht zur Bedingung des Geschäftes (Paragraph 901, ABGB) machen, weil niemand an die Notwendigkeit einer ausdrücklichen Regelung denkt. (T14) TE OGH 1979-09-27 8 Ob 515/79 Beisatz: Versagung der eisenbahnrechtlichen Konzession. (T15) TE OGH 1980-03-25 4 Ob 543/79 Beisatz: Müllabfuhrvertrag (T16) TE OGH 1980-08-27 1 Ob 624/80 TE OGH 1981-03-26 7 Ob 570/81 TE OGH 1982-04-21 6 Ob 701/81 Auch; Beisatz: Nur der Wegfall der typischen Grundlage, das heißt jener, die jedermann mit einem solchen Geschäft verbindet und bei deren Wegfall der im Vertragsinhalt zum Ausdruck gelangte, von beiden Teilen anerkannte wesentliche Vertragszweck nicht nur zeitweilig unerreichbar geworden ist, kann unter Umständen zur Vertragsauflösung führen. (T17) TE OGH 1985-06-11 2 Ob 505/85 Beis wie T14 TE OGH 1991-04-11 8 Ob 46/89 Auch; Beis wie T10; Veröff: WBl 1991,243 = ÖBA 1991,759 TE OGH 1992-07-09 6 Ob 1592/92 Auch; Beis wie T17 TE OGH 1992-11-26 7 Ob 1661/92 Auch; Beisatz: Bei beiderseitiger Kenntnis vom Ausstehen der behördlichen Genehmigung wird "gemeinsam zugrundegelegtes Risiko" angenommen. Dies führt wegen Wegfalls der Geschäftsgrundlage zur Vertragsaufhebung. Auch eine ergänzende Vertragsauslegung führte zum gleichen Ergebnis. (T18) TE OGH 1997-12-15 1 Ob 2342/96k Beis wie T3; Beisatz: Fortbestand der Wohngemeinschaft keine typische Vertragsvoraussetzung. (T19) TE OGH 1998-08-19 9 Ob 194/98i Beisatz: Eine steuerrechtlich begünstigte Behandlung des Verkaufserlöses ist keine typische Voraussetzung für den Abschluss eines Kaufvertrages. (T20) TE OGH 1999-05-28 7 Ob 355/98a Auch; Beis wie T8 TE OGH 2000-01-12 9 Ob 293/99z Vgl auch; Beisatz: Nicht einmal der Fortbestand einer Ehe, die ihrer Natur nach auf Dauerhaftigkeit gerichtet ist, oder der Bestand einer Wohngemeinschaft sind nach der Rechtsprechung typische Geschäftsgrundlagen, daher schon gar nicht das Motiv der absoluten Dauerhaftigkeit einer Lebensgemeinschaft. (T21) Beisatz: Gerade bei Vorliegen entgeltlicher Verträge, bei denen Leistung durch Gegenleistung bedingt ist und bei denen mangels Unentgeltlichkeit das Motiv, soferne es nicht vereinbart ist, grundsätzlich unbeachtlich ist, ist das über die Leistung und Gegenleistung hinausgehende Motiv nicht als selbstverständlich anzusehen. (T22) TE OGH 2000-09-06 9 Ob 169/00v Beisatz: Hier: Erteilung der für die Weiterführung des Betriebs erforderlichen gewerberechtlichen Bewilligungen; der Wegfall der (für Geschäfte derartigen Inhalts typischer) Geschäftsgrundlage ermöglicht die Anfechtung des Vertrages mit Wirkung ex tunc. (T23) TE OGH 2004-09-15 9 Ob 42/04y TE OGH 2013-12-11 7 Ob 229/13x Auch; Beis wie T17; Beisatz: Es muss also ein geschäftstypischer Umstand sein, der stets und von jedermann mit dem Geschäft verbunden wird. Nur unter dieser Voraussetzung kommt dem Umstand als Geschäftsgrundlage rechtliche Bedeutung zu. (T24) Beis wie T22 TE OGH 2015-06-29 6 Ob 68/15s Auch TE OGH 2016-03-30 6 Ob 46/16g Auch; Beis wie T8; Beis wie T17; Beisatz: Hier: Im Allgemeinen kann es nicht als Voraussetzung der Gewährung einer Förderung angesehen werden, dass der geförderte Verein seine Satzung nicht ändert. (T25) TE OGH 2024-06-26 8 Ob 64/24f vgl; Beisatz wie T18 Beisatz: Dass die Vermittlung bzw die Besorgung der Eintrittskarten durch das Ticketservice aufgrund der erfolgten Absage der Veranstaltung für den Kunden letztlich wertlos wurde, reicht nicht für eine Bejahung des Rechtsinstituts des Wegfalls der Geschäftsgrundlage. (T26) TE OGH 2025-02-11 10 Ob 26/24g vgl; Beisatz wie T18; Beisatz wie T26 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1959:RS0017530

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.