RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum15.09.1960 Geschäftszahl5Ob280/60; 5Ob412/61 (5Ob413/61); 5Ob54/65; 5Ob28/65; 5Ob101/68; 5Ob169/69; 1Ob240/69; 1Ob2/71; 5Ob145/71; 7Ob226/71; 1Ob99/73; 1Ob83/74; 3Ob135/74; 8Ob38/75; 3Ob522/77; 7Ob635/77; 6Ob731/78; 4Ob18/79; 1Ob730/79; 6Ob770/79; 8Ob507/80; 5Ob525/81; 2Ob506/81; 3Ob604/81; 5Ob588/82; 4Ob525/84; 5Ob226/05d; 5Ob174/09p NormABGB §1175 F RechtssatzÜber die Voraussetzungen des schlüssigen Zustandekommens eines Gesellschaftsvertrages zwischen Ehegatten. EntscheidungstexteTE OGH 1960/09/15 5 Ob 280/60 TE OGH 1961/12/22 5 Ob 412/61 TE OGH 1964/03/18 5 Ob 54/65 Beisatz: Lebensgefährten (T1) TE OGH 1965/06/22 5 Ob 28/65 Veröff: EFSlg 4636 TE OGH 1968/06/19 5 Ob 101/68 TE OGH 1969/08/27 5 Ob 169/69 Veröff: MietSlg 21245 TE OGH 1969/12/11 1 Ob 240/69 Veröff: EFSlg 11699 = EFSlg 11702 TE OGH 1971/04/15 1 Ob 2/71 Beisatz: Zustandekommen eines Gesellschaftsvertrages gem § 863 ABGB, ist zu verneinen, wenn ein Ehegatte in den irgendwie wesentlichen Fragen kein Mitspracherecht hat. (T2) Beisatz: Zustandekommen eines Gesellschaftsvertrages gem Paragraph 863, ABGB, ist zu verneinen, wenn ein Ehegatte in den irgendwie wesentlichen Fragen kein Mitspracherecht hat. (T2) TE OGH 1971/07/07 5 Ob 145/71 Veröff: GesRZ 1972,47 TE OGH 1972/01/19 7 Ob 226/71 TE OGH 1973/06/06 1 Ob 99/73 Veröff: SZ 46/62 = EvBl 1973/317 S 660 = JBl 1974,430 = MietSlg 25166 TE OGH 1974/05/22 1 Ob 83/74 TE OGH 1974/07/09 3 Ob 135/74 TE OGH 1975/05/14 8 Ob 38/75 Beisatz: Mit ausführlicher Begründung. (T3) Veröff: JBl 1975,659 = RZ 1976/4 S 16 = SZ 48/59 TE OGH 1977/04/19 3 Ob 522/77 Vgl auch; Veröff: MietSlg 29197 TE OGH 1977/09/15 7 Ob 635/77 Veröff: MietSlg 29194 TE OGH 1978/11/23 6 Ob 731/78 TE OGH 1979/03/13 4 Ob 18/79 Beisatz: Zurverfügungstellen der Konzession allein zu wenig. (T4) TE OGH 1979/12/14 1 Ob 730/79 Auch; Veröff: EFSlg 33723 TE OGH 1980/02/06 6 Ob 770/79 Beis wie T2; Beisatz: Bäckereibetrieb (T5) TE OGH 1980/09/11 8 Ob 507/80 TE OGH 1981/02/24 5 Ob 525/81 Beisatz: Es muss eine - wenn auch lose - Gemeinschaftsorganisation vereinbart sein, die jedem Partner gewisse Einwirkungsrechte oder Mitwirkungsrechte gibt; Beurteilung nach den Umständen des einzelnen Falles; Auch die Annahme der Mitarbeit des einen Ehegatten durch den anderen für sich allein spricht nicht eindeutig dafür, dass letztere seinen mitarbeitenden Gatten als Gesellschafter in das Unternehmen aufnehmen wolle. (T6) TE OGH 1981/05/26 2 Ob 506/81 Beis wie T6; Veröff: MietSlg 33213 VwGH 11.02.1980, 3132/78; Veröff: AnwBl 1981,122 TE OGH 1981/11/18 3 Ob 604/81 Beis wie T6 nur: Es muss eine - wenn auch lose - Gemeinschaftsorganisation vereinbart sein, die jedem Partner gewisse Einwirkungsrechte oder Mitwirkungsrechte gibt. (T7) TE OGH 1983/05/03 5 Ob 588/82 Beis wie T7 TE OGH 1984/12/18 4 Ob 525/84 Beis wie T2 TE OGH 2005/10/18 5 Ob 226/05d Beis wie T2; Beis wie T7 TE OGH 2009/12/15 5 Ob 174/09p Beis wie T7; Beisatz: Ehegatten, aber auch Lebensgefährten können durch gemeinsamen Erwerb, Errichtung oder den Ausbau eines Hauses unter bestimmten Voraussetzungen eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts begründen. Voraussetzung dafür ist aber ein ausdrücklich oder schlüssig zustande gekommener Gesellschaftsvertrag. Das gemeinsame Wirtschaften und Wohnen der Lebensgefährten allein reicht dazu nicht aus. (T8); Beisatz: Für die Annahme des schlüssigen Zustandekommens einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts genügt die Aussicht, später Mitbewohner eines zu erwerbenden oder zu schaffenden Hauses zu werden, nicht. (T9) RechtssatznummerRS0022445
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.