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{'item': '6Ob147/60; 6Ob183/67; 6Ob18/68; 6Ob253/68; 7Ob10/73; 1Ob108/73; 1Ob20/75; 7Ob677/76; 1Ob537/77; 2Ob78/78; 1Ob687/82; 5Ob549/82; 14ObA17/87;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0016451 Entscheidungsdatum26.05.2025 Geschäftszahl6Ob147/60; 6Ob183/67; 6Ob18/68; 6Ob253/68; 7Ob10/73; 1Ob108/73; 1Ob20/75; 7Ob677/76; 1Ob537/77; 2Ob78/78; 1Ob687/82; 5Ob549/82; 14ObA17/87; 1Ob12/87; 7Ob618/89; 9ObA182/92; 1Ob318/99t; 8ObS273/00f; 6Ob287/01a; 8ObA69/11x; 8Ob75/25z NormABGB §879 AIb ZPO §182 RechtssatzEs würde den Grundsätzen unseres Zivilprozesses geradezu widersprechen, eine Partei zur Geltendmachung von Umständen, die die Sittenwidrigkeit einer Vereinbarung begründen könnten, aufzufordern. Es muss vielmehr der Partei selbst überlassen bleiben, ob sie solche Umstände geltend machen und ob sie die Vereinbarung deshalb überhaupt anfechten will. EntscheidungstexteTE OGH 1960-11-23 6 Ob 147/60 Veröff: EvBl 1961/95 S 151 TE OGH 1967-07-12 6 Ob 183/67 Vgl auch TE OGH 1968-02-28 6 Ob 18/68 Vgl auch TE OGH 1968-10-09 6 Ob 253/68 Auch TE OGH 1973-01-31 7 Ob 10/73 Beisatz: Hier: Geltendmachung eines Verstoßes gg Treu und Glauben. (T1) Veröff: VersR 1973,877 TE OGH 1973-07-04 1 Ob 108/73 Auch; Veröff: SZ 46/69 TE OGH 1975-03-05 1 Ob 20/75 Vgl auch TE OGH 1977-04-28 7 Ob 677/76 Auch TE OGH 1977-04-27 1 Ob 537/77 TE OGH 1978-06-08 2 Ob 78/78 TE OGH 1982-11-03 1 Ob 687/82 Auch; nur: Es muss vielmehr der Partei selbst überlassen bleiben, ob sie solche Umstände geltend machen und ob sie die Vereinbarung deshalb überhaupt anfechten will. (T2) TE OGH 1983-04-26 5 Ob 549/82 Auch; Beisatz: Der erst mit der Berufung geltend gemachte Wuchereinwand ist unbeachtlich (SZ 10/148, zuletzt wieder 1 Ob 302/71); das gleiche gilt auch für die behauptete Sittenwidrigkeit. (T3) TE OGH 1987-02-17 14 ObA 17/87 Auch; Beisatz: Die Sittenwidrigkeit einer Vereinbarung ist nur auf Einrede wahrzunehmen. (T4) Veröff: Arb 10624 TE OGH 1987-04-27 1 Ob 12/87 Auch; Beisatz: Nach st Rechtsprechung erfolgt die Prüfung einer Vereinbarung auf ihre Sittenwidrigkeit nur dann, wenn sich der andere Teil darauf beruft, eine ausdrückliche Berufung auf die Sittenwidrigkeit ist aber nicht erforderlich. (T5) TE OGH 1989-07-06 7 Ob 618/89 nur T2; Beis wie T5; Beisatz: Es müssen aber jene Tatumstände vorgebracht werden, die die Sittenwidrigkeit begründen können. (T6) TE OGH 1992-10-21 9 ObA 182/92 Vgl auch; nur T2; Beisatz: § 48 ASGG (T7)Vgl auch; nur T2; Beisatz: Paragraph 48, ASGG (T7) TE OGH 2000-05-25 1 Ob 318/99t Auch; Beisatz: Die Sittenwidrigkeit eines Vertrags (oder einzelner seiner Bestimmungen) kann sowohl nach § 879 Abs 1 ABGB als auch nach § 879 Abs 3 ABGB nur dann vom Gericht beachtet und geprüft werden, wenn sie geltend gemacht wurde. Dem verletzten Vertragspartner steht es nämlich frei, ungeachtet des Vorliegens von Sittenwidrigkeit das Geschäft als gültig zu behandeln. (T8); Veröff: SZ 73/86Auch; Beisatz: Die Sittenwidrigkeit eines Vertrags (oder einzelner seiner Bestimmungen) kann sowohl nach Paragraph 879, Absatz eins, ABGB als auch nach Paragraph 879, Absatz 3, ABGB nur dann vom Gericht beachtet und geprüft werden, wenn sie geltend gemacht wurde. Dem verletzten Vertragspartner steht es nämlich frei, ungeachtet des Vorliegens von Sittenwidrigkeit das Geschäft als gültig zu behandeln. (T8); Veröff: SZ 73/86 TE OGH 2001-06-11 8 ObS 273/00f Auch; Beis wie T6; Veröff: SZ 74/106 TE OGH 2002-07-11 6 Ob 287/01a Auch; Beis wie T3; Beis wie T5 TE OGH 2011-10-24 8 ObA 69/11x Vgl auch; nur T2; Beis wie T6 TE OGH 2025-05-26 8 Ob 75/25z vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1960:RS0016451

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.