OGH Rechtssatz RS0037674 (5Ob436/60)
RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0037674 Entscheidungsdatum25.01.1961 Geschäftszahl5Ob436/60; 9ObA208/01f; 17Ob18/08h; 4Ob101/09w; 2Ob41/15s; 5Ob14/17w NormZPO §226 V; ZPO §410ZPO §226 römisch fünf; ZPO §410 RechtssatzIn der Entscheidung kommt implicite die Ansicht zum Ausdruck, dass das Revisionsgericht sogleich über das Eventualbegehren entscheiden kann, wenn es in Abänderung des Berufungsurteils das Hauptbegehren abweist. - Hiezu Stellungnahme im Akt unter Berufung auf Rosenberg S 460, 461 und die Rechtsprechung des RG und BGH insbesonders RGZ 77,120 und BGH NJW 1952,184.
EntscheidungstexteTE OGH 1961-01-25 5 Ob 436/60 TE OGH 2001-09-19 9 ObA 208/01f Auch; Beisatz: Der Oberste Gerichtshof, der bei fehlender Entscheidungsreife des Eventualbegehrens dieses zur Verhandlung und Entscheidung an die Vorinstanzen verweisen müsste, kann bei Spruchreife selbst entscheiden. (T1) TE OGH 2008-08-26 17 Ob 18/08h Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2008/119 TE OGH 2009-07-14 4 Ob 101/09w Vgl TE OGH 2016-01-19 2 Ob 41/15s Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2016/1 TE OGH 2017-05-04 5 Ob 14/17w Auch; Beis wie T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1961:RS0037674