RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum10.10.1961 Geschäftszahl7Os133/61; 11Os90/65; 11Os157/70; 9Os63/69; 9Os182/70; 10Os193/71; 12Os233/71; 12Os205/72; 13Os109/72; 11Os99/76; 10Os6/79; 12Os72/80; 9Os183/80; 13Os155/82; 11Os33/85; 9Os6/86; 11Os201/85; 11Os51/87; 12Os32/89; 11Os134/89; 11Os75/89 (11Os76/89); 13Os88/93; 11Os75/94; 14Os79/03 NormStPO §262 A; RechtssatzAus § 262 StPO ergibt sich die Verpflichtung des Gerichtes, den Sachverhalt auch dahin zu prüfen, ob dieser Sachverhalt nicht etwa einen anderen strafbaren Tatbestand, als er von der Anklagebehörde angenommen wurde, verwirklicht.Aus Paragraph 262, StPO ergibt sich die Verpflichtung des Gerichtes, den Sachverhalt auch dahin zu prüfen, ob dieser Sachverhalt nicht etwa einen anderen strafbaren Tatbestand, als er von der Anklagebehörde angenommen wurde, verwirklicht. EntscheidungstexteTE OGH 1961/10/10 7 Os 133/61 Veröff: EvBl 1962/54 S 51 = RZ 1961,197 TE OGH 1965/06/01 11 Os 90/65 Beisatz: Keine Einschränkung durch die in der Nichtigkeitsbeschwerde der Staatsanwaltschaft vertretene Rechtsmeinung. (T1) Veröff: RZ 1965,160 TE OGH 1970/11/26 11 Os 157/70 Beisatz: Prüfung, ob Sachverhalt auch noch einen anderen Tatbestand erfüllt. (T2) Veröff: RZ 1971,174 TE OGH 1971/02/25 9 Os 63/69 TE OGH 1971/04/28 9 Os 182/70 Veröff: EvBl 1971/352 S 669 TE OGH 1971/11/30 10 Os 193/71 Beisatz: Anklage wegen § 197 StG - Prüfung in Richtung § 486 StG. (T3) Beisatz: Anklage wegen Paragraph 197, StG - Prüfung in Richtung Paragraph 486, StG. (T3) TE OGH 1972/03/16 12 Os 233/71 Beisatz: Hier: Annahme des Gewohnheitsdiebstahls durch das Gericht, ohne daß Anklage darauf lautet. (T4) TE OGH 1973/03/20 12 Os 205/72 Beisatz: Falls bei Idealkonkurrenz entgegen § 57 StPO ein gesondertes Verfahren eingeleitet wurde, sind die Verfahren vor der Urteilsfällung zu vereinigen. (T5) Beisatz: Falls bei Idealkonkurrenz entgegen Paragraph 57, StPO ein gesondertes Verfahren eingeleitet wurde, sind die Verfahren vor der Urteilsfällung zu vereinigen. (T5) TE OGH 1973/04/12 13 Os 109/72 Veröff: EvBl 1973/287 S 582 TE OGH 1976/09/10 11 Os 99/76 Vgl; Beisatz: Gilt sinngemäß auch für das Rechtsmittelgericht bei Überprüfung des festgestellten Sachverhaltes anläßlich einer auf § 281 Abs 1 Z 9 lit a StPO gestützten Nichtigkeitsbeschwerde. (T6) Veröff: JBl 1977,327 (Anmerkung von Liebscher) Vgl; Beisatz: Gilt sinngemäß auch für das Rechtsmittelgericht bei Überprüfung des festgestellten Sachverhaltes anläßlich einer auf Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 9, Litera a, StPO gestützten Nichtigkeitsbeschwerde. (T6) Veröff: JBl 1977,327 (Anmerkung von Liebscher) TE OGH 1979/03/14 10 Os 6/79 Beis wie T2; Beisatz: Hier: Eine nach § 6 SGG strafbare Suchtgifteinfuhr hat auch §§ 35 ff FinStrG erfüllt. (T7) Beis wie T2; Beisatz: Hier: Eine nach Paragraph 6, SGG strafbare Suchtgifteinfuhr hat auch Paragraphen 35, ff FinStrG erfüllt. (T7) TE OGH 1980/07/03 12 Os 72/80 Vgl; Beis ausdrücklich gegen T6; Veröff: SSt 51/35 = EvBl 1981/88 S 273 = RZ 1980/54 S 226 = ZVR 1981/144 S 177 (mit kritischer Anmerkung von Liebscher) TE OGH 1981/02/03 9 Os 183/80 Vgl auch; Beisatz: Beurteilung des sich aus der Anklage ergebenden Gesamtverhaltens des Angeklagten. (T8) TE OGH 1982/10/14 13 Os 155/82 Ähnlich TE OGH 1985/04/30 11 Os 33/85 Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Beurteilung eines Diebstahls (Einbruchsdiebstahls) von Paracodin auch als Vergehen nach § 16 Abs 1 Z 2 SGG. (T9) Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Beurteilung eines Diebstahls (Einbruchsdiebstahls) von Paracodin auch als Vergehen nach Paragraph 16, Absatz eins, Ziffer 2, SGG. (T9) TE OGH 1986/01/22 9 Os 6/86 Vgl auch; Beisatz: Grundsatz der Erforschung der materiellen Wahrheit (§§ 3, 232, 254 StPO). (T10). Vgl auch; Beisatz: Grundsatz der Erforschung der materiellen Wahrheit (Paragraphen 3, 232, 254, StPO). (T10). TE OGH 1986/02/25 11 Os 201/85 Vgl; Beis ausdrücklich gegen T6 TE OGH 1987/10/20 11 Os 51/87 Vgl auch; Veröff: JBl 1988,732 TE OGH 1989/06/29 12 Os 32/89 Vgl auch TE OGH 1990/01/26 11 Os 134/89 TE OGH 1990/06/01 11 Os 75/89 TE OGH 1993/08/25 13 Os 88/93 Vgl auch; Beis wie T8 TE OGH 1994/06/28 11 Os 75/94 Vgl auch TE OGH 2003/09/30 14 Os 79/03 Vgl auch; Beisatz: Der unter Anklage gestellte Lebenssachverhalt ist vom Gericht nach allen Richtungen unter den rechtlich maßgeblichen Umständen zu erforschen und jenem Gesetz zu unterstellen, das bei richtiger Auslegung darauf anzuwenden ist. Eine Tat im prozessualen Sinn (ein angeklagter historischer Sachverhalt) kann ohne weiteres mehreren selbständigen Taten iS des materiellen Rechtes entsprechen, deren Verwirklichung der Ankläger alternativ oder nebeneinander als begangen ansieht. (T11) RechtssatznummerRS0098851
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.