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{'item': '9Os238/61; 9Os201/60; 2Ob323/61; 11Os276/62; 11Os36/66; 2Ob88/67; 2Ob236/67; 2Ob19/68; 2Ob331/70; 2Ob430/70; 8Ob110/72; 8Ob95/74; 2Ob188/74;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0073624 Entscheidungsdatum21.02.2023 Geschäftszahl9Os238/61; 9Os201/60; 2Ob323/61; 11Os276/62; 11Os36/66; 2Ob88/67; 2Ob236/67; 2Ob19/68; 2Ob331/70; 2Ob430/70; 8Ob110/72; 8Ob95/74; 2Ob188/74; 8Ob59/78; 2Ob145/78; 2Ob28/79; 8Ob65/79; 8Ob204/79; 2Ob103/80; 2Ob48/81; 8Ob62/81; 2Ob122/81; 8Ob109/82; 8Ob122/82; 8Ob22/83; 2Ob148/83; 2Ob22/84; 8Ob25/85 (8Ob1015/85); 2Ob2030/96k; 2Ob2153/96y; 2Ob111/20t; 2Ob151/20z; 2Ob231/22t NormStVO §10 Abs1 RechtssatzEin Ausweichversuch nach links, vor allem unter Benützung der linken Fahrbahnhälfte, darf nur im äußersten Notfall und nur dann unternommen werden, wenn eine andere Möglichkeit, eine Kollision zu vermeiden, nicht gegeben ist, und wenn aus triftigen Gründen mit dem Gelingen eines solchen Versuches gerechnet werden kann. EntscheidungstexteTE OGH 1961-10-10 9 Os 238/61 Veröff: ZVR 1962/142 S 133 TE OGH 1960-10-25 9 Os 201/60 Veröff: ZVR 1961/68 S 59 TE OGH 1961-09-28 2 Ob 323/61 Veröff: ZVR 1962/40 S 40 = ZVR 1962/55 S 43 TE OGH 1963-01-10 11 Os 276/62 Veröff: ZVR 1963/161 S 178 TE OGH 1966-06-07 11 Os 36/66 TE OGH 1967-03-30 2 Ob 88/67 TE OGH 1967-09-21 2 Ob 236/67 TE OGH 1968-02-16 2 Ob 19/68 TE OGH 1970-10-15 2 Ob 331/70 Veröff: ZVR 1971/115 S 152 TE OGH 1972-03-14 2 Ob 430/70 TE OGH 1972-06-20 8 Ob 110/72 Veröff: ZVR 1973/144 S 205 TE OGH 1974-05-28 8 Ob 95/74 TE OGH 1974-06-20 2 Ob 188/74 TE OGH 1978-05-17 8 Ob 59/78 TE OGH 1978-10-12 2 Ob 145/78 Veröff: ZVR 1979/296 S 359 TE OGH 1979-04-03 2 Ob 28/79 TE OGH 1979-05-25 8 Ob 65/79 Zweiter Rechtsgang zu 8 Ob 59/78 TE OGH 1979-11-08 8 Ob 204/79 TE OGH 1980-09-16 2 Ob 103/80 TE OGH 1981-04-28 2 Ob 48/81 TE OGH 1981-06-04 8 Ob 62/81 TE OGH 1981-10-06 2 Ob 122/81 Auch; Beisatz: Anders, wenn ein Lenker, der seine Fahrbahn durch ein noch in Bewegung befindliches Fahrzeug versperrt sah, ohne weiters die Möglichkeit gehabt hätte, noch vor diesem Hindernis anzuhalten (Mitverschulden 1/3). (T1) TE OGH 1982-06-17 8 Ob 109/82 Veröff: ZVR 1983/231 S 278 TE OGH 1982-10-14 8 Ob 122/82 TE OGH 1983-06-09 8 Ob 22/83 Veröff: ZVR 1984/199 S 214 TE OGH 1983-06-28 2 Ob 148/83 Auch; Beisatz: Bei offenbarer Linkseinbiegeabsicht des Lenkers eines entgegenkommenden, zum Teil bereits über der Fahrbahnmitte befindlichen Fahrzeuges kann ein Linksausweichversuch zwei Sekunden vor dem Zusammenstoß nicht zum Vorwurf gemacht werden. (T2) Veröff: ZVR 1984/193 S 211 TE OGH 1984-06-26 2 Ob 22/84 Auch; Veröff: ZVR 1985/39 S 79 TE OGH 1985-06-19 8 Ob 25/85 Beisatz: Nur dann, wenn der entgegenkommende Fahrzeuglenker auf seiner falschen Fahrweise beharrt und dem vorschriftsmäßig rechts fahrenden Lenker ein Ausweichen nach rechts unmöglich ist, weil hiezu kein Raum vorhanden ist und ein Zusammenstoß auch durch Anhalten nicht verhindert werden kann. (T3) Veröff: ZVR 1986/20 S 83 TE OGH 1996-05-30 2 Ob 2030/96k Auch; Beisatz: Einem Verkehrsteilnehmer, der sich bei einer plötzlich auftretenden Gefahr zum schnellen Handeln gezwungen sieht und unter dem Eindruck dieser Gefahr - rückschauend betrachtet - nicht zweckmäßige Abwehrmaßnahmen trifft, ist kein Verschulden anzulasten (hier: Ausweichmanöver auf die linke Fahrbahnseite). (T4) TE OGH 1996-06-04 2 Ob 2153/96y Auch TE OGH 2021-03-25 2 Ob 111/20t Vgl TE OGH 2021-08-05 2 Ob 151/20z TE OGH 2023-02-21 2 Ob 231/22t vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1961:RS0073624

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.