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{'item': ['7Os194/61', '10Os85/70', '11Os212/70', '1Ob3/72', '11Os29/72', '13Os83/72', '13Os126/78', '12Os106/81', '13Os28/84', '12Os173/84', '13Os108

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum03.11.1961 Geschäftszahl7Os194/61; 10Os85/70; 11Os212/70; 1Ob3/72; 11Os29/72; 13Os83/72; 13Os126/78; 12Os106/81; 13Os28/84; 12Os173/84; 13Os108/85; 13Os168/85; 10Os124/86; 13Os23/87; 13Os163/86; 13Os159/87; 15Os27/89 NormStGB §3 A1; RechtssatzEs ist unentscheidend, ob der Täter von vornherein einem Angriff des Gegners hätte ausweichen können, weil niemand verpflichtet werden kann, vor einem Gewalttäter zu fliehen oder ihm auch nur aus dem Wege zu gehen. EntscheidungstexteTE OGH 1961/11/03 7 Os 194/61 TE OGH 1970/07/03 10 Os 85/70 Veröff: EvBl 1971/81 S 128 TE OGH 1971/01/28 11 Os 212/70 TE OGH 1972/01/19 1 Ob 3/72 Veröff: EvBl 1972/219 S 433 TE OGH 1972/04/14 11 Os 29/72 TE OGH 1972/11/23 13 Os 83/72 Vgl aber; Beisatz: Bei der Beurteilung der Berechtigung einer Notwehrhandlung ist nicht von einer Art übergesetzlichem Ehrenkodex, der Flucht verbietet, auszugehen. Ein Ausweichen vor einem rechtswidrigen Angriff ist insbesondere auch bei Betrunkenen geboten und zwar ohne Rücksicht darauf, ob die Trunkenheit verschuldet ist. (T1) Veröff: EvBl 1973/137 S 298 = JBl 1973,273 (kritisch Liebscher) = RZ 1973/78 S 53 TE OGH 1978/11/30 13 Os 126/78 Vgl aber; Beisatz: Mögliches und zumutbares Ausweichen hat Vorrang. (T2) TE OGH 1981/10/29 12 Os 106/81 Vgl; Beisatz: Gegen eine Pflicht zum Ausweichen vor Angriffen Betrunkener oder Volltrunkener. (T3) Veröff: ÖJZ-LSK 1982/20 TE OGH 1984/03/22 13 Os 28/84 Vgl; Beisatz: Zum Ausweichen vor Angriffen Betrunkener. (T4) TE OGH 1985/04/18 12 Os 173/84 Vgl auch; Veröff: EvBl 1986/15 S 51 = SSt 56/28 = ÖJZ-LSK 1985/57 TE OGH 1985/09/12 13 Os 108/85 Vgl; Beis wie T3; Beisatz: Gegenüber Angriffen Betrunkener besteht das Interesse der Rechtsbewährung in vollem Umfang; Betrunkene genießen grundsätzlich nicht den besonderen Schutz des Gesetzes (anders als Kinder, Unreife oder Geisteskranke). (T5) Veröff: EvBl 1986/42 S 147 TE OGH 1985/11/28 13 Os 168/85 Vgl auch; Beisatz: Daß der Notwehrparagraph den Angegriffenen verpflichte, dem rechtswidrigen Angriff auszuweichen und sich solcherart dem Unrecht zu beugen, ist eine überholte Rechtsansicht (ÖJZ-LSK 1982/20, 1985/57, 13 Os 108/85, 13 Os 114/85 ua). Ausnahme: § 3 Abs 1, zweiter Satz, StGB. (T6) Vgl auch; Beisatz: Daß der Notwehrparagraph den Angegriffenen verpflichte, dem rechtswidrigen Angriff auszuweichen und sich solcherart dem Unrecht zu beugen, ist eine überholte Rechtsansicht (ÖJZ-LSK 1982/20, 1985/57, 13 Os 108/85, 13 Os 114/85 ua). Ausnahme: Paragraph 3, Absatz eins,, zweiter Satz, StGB. (T6) TE OGH 1986/09/30 10 Os 124/86 Vgl; Beis wie T3; Veröff: RZ 1989/57 S 141 (Kienapfel) TE OGH 1987/03/19 13 Os 23/87 Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6; Beisatz: Nach der herrschenden Judikatur braucht das Recht dem Unrecht nicht zu weichen, weshalb der rechtswidrig Angegriffene dem Angriff nicht ausweichen oder gar flüchten muß. (T7) Veröff: EvBl 1987/158 S 562 = SSt 58/15 TE OGH 1987/05/07 13 Os 163/86 Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T5 TE OGH 1987/11/19 13 Os 159/87 Vgl auch; Beis wie T7 TE OGH 1989/04/18 15 Os 27/89 Vgl auch; Veröff: JBl 1990,388 = SSt 60/28 RechtssatznummerRS0088975

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.