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{'item': '1Ob248/62; 1Ob205/64; 8Ob368/65; 5Ob76/65; 4Ob10/66; 1Ob131/70; 7Ob44/74; 1Ob82/74; 1Ob178/74; 6Ob142/75; 4Ob510/76; 5Ob894/76; 1Ob547/80; 6

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0020973 Entscheidungsdatum29.04.2025 Geschäftszahl1Ob248/62; 1Ob205/64; 8Ob368/65; 5Ob76/65; 4Ob10/66; 1Ob131/70; 7Ob44/74; 1Ob82/74; 1Ob178/74; 6Ob142/75; 4Ob510/76; 5Ob894/76; 1Ob547/80; 6Ob807/80; 3Ob660/80; 3Ob596/80; 5Ob746/81 (5Ob509/81); 5Ob598/82 (5Ob599/82); 6Ob632/82; 8Ob1610/90; 1Ob618/91; 1Ob9/97y; 5Ob104/01g; 8Ob55/02z; 5Ob179/03i; 3Ob79/04w; 2Ob126/13p; 7Ob139/15i; 8Ob8/21s; 1Ob31/25b NormABGB §1052 B2 ZPO §405 RechtssatzVoraussetzung einer Verurteilung zu einer Zug - um - Zug - Leistung ist das Anbieten der Gegenleistung durch den Kläger. EntscheidungstexteTE OGH 1962-11-29 1 Ob 248/62 Veröff: SZ 35/126 = RZ 1963,51 = EvBl 1963/151 S 217 TE OGH 1965-02-03 1 Ob 205/64 Veröff: JBl 1965,366 = JBl 1965,367 TE OGH 1966-01-18 8 Ob 368/65 Beisatz: Es genügt, daß sich aus dem Vorbringen des Klägers in erster Instanz die Bereitwilligkeit zur Gegenleistung ergibt. (T1) TE OGH 1965-09-09 5 Ob 76/65 TE OGH 1966-03-22 4 Ob 10/66 TE OGH 1970-06-18 1 Ob 131/70 Beisatz: Teilweise Abänderung des angefochtenen Urteils durch Aufnahme der Zug - um - Zug - Verpflichtung des Klägers in den Urteilsspruch (JBl 1065,366, Fasching Komm III S 651). (T2)Beisatz: Teilweise Abänderung des angefochtenen Urteils durch Aufnahme der Zug - um - Zug - Verpflichtung des Klägers in den Urteilsspruch (JBl 1065,366, Fasching Komm römisch drei S 651). (T2) TE OGH 1974-03-21 7 Ob 44/74 Beisatz: Es genügt, wenn nach den Prozeßergebnissen seine Bereitwilligkeit zur Gegenleistung anzunehmen ist. (T3) TE OGH 1974-07-09 1 Ob 82/74 TE OGH 1974-11-20 1 Ob 178/74 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1975-12-18 6 Ob 142/75 Veröff: EvBl 1976/140 S 268 = SZ 48/140 TE OGH 1976-03-23 4 Ob 510/76 Beisatz: Ablehnung der abweichenden Ansichten Wahles in Klang

  1. Auflage IV/2, 9 und Faschings, Komm III, § 405 ZPO Anmerkung
  2. (T4)Beisatz: Ablehnung der abweichenden Ansichten Wahles in Klang
  3. Auflage IV/2, 9 und Faschings, Komm römisch drei, Paragraph 405, ZPO Anmerkung
  4. (T4) TE OGH 1977-01-25 5 Ob 894/76 Beisatz: Es genügt, wenn der Kläger die Gegenleistung nicht geradezu ausdrücklich verweigert. (T5) TE OGH 1980-04-30 1 Ob 547/80 Beis wie T1 TE OGH 1981-02-18 6 Ob 807/80 Vgl auch; Beisatz: Die Verurteilung zur Zug - um - Zug - Leistung an Stelle der von den Klägern angestrebten unbedingten Leistungsverpflichtung ist jedenfalls dann zulässig, wenn die Kläger ihre Bereitschaft zur Gegenleistung erklären und der Beklagt den Einwand des nicht erfüllten Vertrages erhebt. (T6) TE OGH 1981-03-11 3 Ob 660/80 Vgl; Beisatz: Wird die Verpflichtung zu einer Gegenleistung bestritten, ist die Klage abzuweisen hier: Nebenverpflichtung die gekauften Küchenmöbel zu montieren. (T7) TE OGH 1981-03-25 3 Ob 596/80 Beis wie T1; Beis wie T3 TE OGH 1981-12-15 5 Ob 746/81 Vgl; Beis wie T1 TE OGH 1982-05-18 5 Ob 598/82 Vgl; Beis wie T5 TE OGH 1983-05-19 6 Ob 632/82 Beis wie T5 TE OGH 1991-02-21 8 Ob 1610/90 Vgl; Beisatz: Die Aufnahme der Zug - um - Zug - Verpflichtung in den Urteilsspruch erfordert ein ausdrücklich darauf gerichtetes Begehren. (T8) TE OGH 1991-11-20 1 Ob 618/91 Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Die Einfügung einer Zug - um - Zug Verpflichtung des Klägers durch das Gericht ist nur dann nicht zulässig, wenn dieser sie bestreitet. (T9) Veröff: WoBl 1992,121 (Call) TE OGH 1997-04-29 1 Ob 9/97y Beis wie T1 TE OGH 2001-05-15 5 Ob 104/01g Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2002-08-08 8 Ob 55/02z Vgl; Beisatz: Die Einfügung einer Zug um Zug - Verpflichtung der klagenden Partei durch das Gericht ist nur dann unzulässig, wenn die klagende Partei die Erbringung der Gegenleistung endgültig verweigert hat. Die Bestreitung der von der Beklagten behaupteten Forderung ist aber nicht als endgültige Weigerung der Klägerin anzusehen, einen zu Recht bestehenden Teil der bestrittenen Forderung zu zahlen. (T10) TE OGH 2003-10-07 5 Ob 179/03i Vgl; Beisatz: Die Fragen, wie die endgültige Verweigerung der Gegenleistung beschaffen sein muss, um eine Zug-um-Zug-Verurteilung unzulässig zu machen, bzw ob nicht schon das Bestehen einer materiellrechtlichen Gegenleistungsverpflichtung genügt, um eine Zug-um-Zug-Verurteilung zu erzwingen, betreffen typischer Weise das Leistungsverweigerungsrecht nach § 1052 ABGB sowie das Zurückbehaltungsrecht nach §471 ABGB. (T11); Beisatz: Hier: §469 ABGB. (T12)Vgl; Beisatz: Die Fragen, wie die endgültige Verweigerung der Gegenleistung beschaffen sein muss, um eine Zug-um-Zug-Verurteilung unzulässig zu machen, bzw ob nicht schon das Bestehen einer materiellrechtlichen Gegenleistungsverpflichtung genügt, um eine Zug-um-Zug-Verurteilung zu erzwingen, betreffen typischer Weise das Leistungsverweigerungsrecht nach Paragraph 1052, ABGB sowie das Zurückbehaltungsrecht nach §471 ABGB. (T11); Beisatz: Hier: §469 ABGB. (T12) TE OGH 2004-04-28 3 Ob 79/04w Vgl auch TE OGH 2013-11-14 2 Ob 126/13p Auch; Beis wie T9; Beis wie T10 nur: Die Einfügung einer Zug um Zug - Verpflichtung der klagenden Partei durch das Gericht ist nur dann unzulässig, wenn die klagende Partei die Erbringung der Gegenleistung endgültig verweigert hat. (T13) TE OGH 2015-12-16 7 Ob 139/15i Beis wie T13; Beis wie T10 TE OGH 2022-03-30 8 Ob 8/21s Vgl; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Bestreitung der Unwirksamkeit der Abtretung der Zug-um-Zug-Forderung an die Löschungsbeklagte. (T14) TE OGH 2025-04-29 1 Ob 31/25b vgl; Beisatz nur wie T13 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1962:RS0020973

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