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{'item': ['7Ob125/63', '6Ob68/65', '5Ob42/69', '5Ob253/71', '1Ob518/85 (1Ob519/85)', '6Ob617/88', '1Ob582/90', '8Ob29/94', '8Ob117/97g', '8Ob388/97k',

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0032050 Entscheidungsdatum24.04.1963 Geschäftszahl7Ob125/63; 6Ob68/65; 5Ob42/69; 5Ob253/71; 1Ob518/85 (1Ob519/85); 6Ob617/88; 1Ob582/90; 8Ob29/94; 8Ob117/97g;

§1346

Abs2 A;

§1346

Abs2 E;

§1353

ABGB §914 römisch eins;

§1346

Abs2 A;

§1346

Abs2 E;

§1353Rechtssatz

Die Bürgschaftserklärung muss nicht den vollen Inhalt der Bürgschaftshaftung angeben. Es genügt, wenn aus der Urkunde die wesentlichen Merkmale der Bürgschaftsverpflichtung hervorgehen. EntscheidungstexteTE OGH 1963-04-24 7 Ob 125/63 Veröff: RZ 1963,156 TE OGH 1965-03-17 6 Ob 68/65 TE OGH 1969-03-05 5 Ob 42/69 Veröff: SZ 42/36 = EvBl 1969/257 S 393 = Arb 8606 TE OGH 1971-11-03 5 Ob 253/71 TE OGH 1985-02-27 1 Ob 518/85 Veröff: JBl 1985,681 TE OGH 1988-07-14 6 Ob 617/88 Veröff: RdW 1988,449 = WBl 1989,19 (Wilhelm) = ÖBA 1989,176 (Iro) TE OGH 1990-06-20 1 Ob 582/90 Vgl aber; Veröff: ÖBA 1990,947 = RdW 1990,442 TE OGH 1994-10-27 8 Ob 29/94 TE OGH 1998-02-26 8 Ob 117/97g Vgl auch; Beisatz: Hier: Wechselbürgschaft - wenn der Unterzeichnende erkennt, dass er mit der Unterschrift eine auch schon mündlich ausgehandelte Bürgschaft übernehmen soll. (T1) TE OGH 1999-10-07 8 Ob 388/97k Beisatz: In diesem Sinne ist bei formbedürftigen Rechtsgeschäften der Inhalt der Erklärung nach den allgemeinen Regeln der Auslegung zu ermitteln, also auch unter Berücksichtigung außerhalb der schriftlichen Erklärung liegender Umstände; in einem zweiten Schritt ist sodann zu prüfen, ob dieser gewonnene Inhalt dem Formerfordernis entspricht, was nur dann zutrifft, wenn sich für den durch Auslegung ermittelten Willen ein zureichender Anhaltspunkt in der Urkunde findet, der Inhalt der Bürgschaftsverpflichtung also dort irgendwie seinen Ausdruck gefunden hat. (T2) TE OGH 2000-10-24 1 Ob 163/00b Auch; Beis wie T2; Beisatz: Dies ist auch auf den Garantievertrag anzuwenden. (T3); Beisatz: Für die Erfüllung des Formerfordernisses des § 1346 Abs 2

reicht es aus, wenn sich für den durch Auslegung ermittelten Parteiwillen ein zureichender Anhaltspunkt in der Urkunde findet, der Inhalt der Verpflichtung also dort irgendwie zum Ausdruck kommt. Die Wendung im § 1353

"ausdrücklich erklärt" ist keine Formvorschrift, sondern bedeutet nur, dass der Wille hinreichend deutlich zum Ausdruck gelangen muss. (T4)Auch; Beis wie T2; Beisatz: Dies ist auch auf den Garantievertrag anzuwenden. (T3); Beisatz: Für die Erfüllung des Formerfordernisses des Paragraph 1346, Absatz 2,

reicht es aus, wenn sich für den durch Auslegung ermittelten Parteiwillen ein zureichender Anhaltspunkt in der Urkunde findet, der Inhalt der Verpflichtung also dort irgendwie zum Ausdruck kommt. Die Wendung im Paragraph 1353,

"ausdrücklich erklärt" ist keine Formvorschrift, sondern bedeutet nur, dass der Wille hinreichend deutlich zum Ausdruck gelangen muss. (T4) TE OGH 2003-12-16 1 Ob 213/03k Beis wie T4; Veröff: SZ 2003/165 TE OGH 2010-01-14 6 Ob 114/09x TE OGH 2010-12-17 6 Ob 142/10s Auch; Beis wie T4 TE OGH 2016-04-13 10 Ob 9/16w Vgl auch European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1963:RS0032050

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.