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{'item': '8Ob134/63; 8Ob100/64; 8Ob280/65; 7Ob152/66; 7Ob218/69; 1Ob93/70; 1Ob155/72; 7Ob211/73; 7Ob49/74; 1Ob518/76; 3Ob13/76; 3Ob628/78; 7Ob523/83;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0011643 Entscheidungsdatum23.09.2024 Geschäftszahl8Ob134/63; 8Ob100/64; 8Ob280/65; 7Ob152/66; 7Ob218/69; 1Ob93/70; 1Ob155/72; 7Ob211/73; 7Ob49/74; 1Ob518/76; 3Ob13/76; 3Ob628/78; 7Ob523/83; 6Ob773/82; 1Ob1/84; 6Ob554/86; 1Ob515/90; 3Ob564/91; 1Ob2419/96h; 1Ob58/97d; 1Ob292/98t; 10Ob68/98t; 2Ob200/00a; 1Ob83/03t (1Ob84/03i); 6Ob212/05b; 4Ob219/06v; 9Ob92/06d; 5Ob273/07v; 2Ob108/13s; 5Ob27/14b; 6Ob12/15f; 3Ob214/14p; 7Ob186/15a; 1Ob218/15p; 2Ob74/16w; 7Ob71/18v; 1Ob220/20i; 2Ob156/20k; 5Ob30/23g; 1Ob171/23p; 7Ob120/24h NormABGB §481 ABGB §1500 RechtssatzStillschweigende Dienstbarkeitsbestellung bei Auseinanderfallen des bisher gleichen Eigentumes an zwei Liegenschaften, wobei der Erwerber der dienenden Liegenschaft die bisher faktisch bestehende Dienstbarkeit derselben kannte oder im Hinblick auf offenkundige Verhältnisse kennen musste. EntscheidungstexteTE OGH 1963-06-25 8 Ob 134/63 Veröff: SZ 36/92 TE OGH 1964-04-21 8 Ob 100/64 TE OGH 1965-11-10 8 Ob 280/65 TE OGH 1966-09-14 7 Ob 152/66 Veröff: SZ 39/146 TE OGH 1969-12-17 7 Ob 218/69 TE OGH 1970-04-30 1 Ob 93/70 TE OGH 1972-08-30 1 Ob 155/72 TE OGH 1973-10-31 7 Ob 211/73 Beisatz: Hier: Dienstbarkeit einer Abwasserzuleitung in eine Sammelkläranlage. (T1) TE OGH 1974-04-04 7 Ob 49/74 Beisatz: Dienstbarkeit entsteht unmittelbar durch den Übertragungsakt. (T2) TE OGH 1976-02-25 1 Ob 518/76 TE OGH 1976-03-02 3 Ob 13/76 Veröff: SZ 49/31 = EvBl 1976/211 S 431 TE OGH 1979-06-20 3 Ob 628/78 TE OGH 1983-06-23 7 Ob 523/83 Auch; Veröff: SZ 56/105 TE OGH 1983-10-20 6 Ob 773/82 Beis wie T2 TE OGH 1984-02-22 1 Ob 1/84 Auch; Veröff: SZ 57/38 = NZ 1987,22 (Hofmeister) TE OGH 1986-03-20 6 Ob 554/86 Auch; Beis wie T2 TE OGH 1990-05-02 1 Ob 515/90 Vgl auch; Veröff: SZ 63/73 = EvBl 1990/141 S 738 = JBl 1991,446 (Hoyer/Pfermann) TE OGH 1991-10-23 3 Ob 564/91 Auch TE OGH 1997-04-29 1 Ob 2419/96h Auch; Beisatz: Eine Dienstbarkeit entsteht jedoch ohne Verbücherung etwa auch dann, wenn ein bestimmtes Grundstück offenkundig einem anderen Grundstück desselben Eigentümers dient und das dienende Grundstück veräußert wird. (T3) TE OGH 1997-05-15 1 Ob 58/97d TE OGH 1998-10-27 1 Ob 292/98t Auch; Beisatz: Die Vertragsparteien können aber auch ausdrücklich oder schlüssig das Entstehen einer Dienstbarkeit ungeachtet des Bestehens von Anlagen, die das zurückbehaltene Grundstück als ein dem veräußerten dienendes oder umgekehrt erkennen lassen, durch Vereinbarung ausschließen. (T4) TE OGH 1998-12-15 10 Ob 68/98t Auch; Veröff: SZ 71/212 TE OGH 2000-09-08 2 Ob 200/00a Auch; Beisatz: Es kommt auf die durch Anlagen offenkundigen Verhältnisse nur für das Kennenmüssen des Erwerbers an. Hatte der Erwerber hingegen ohnehin positive Kenntnis von der faktisch bestehenden Dienstbarkeit, ist das Vorhandensein von Anlagen im Übereignungszeitpunkt nicht von Bedeutung, weil der Erwerber dann eines solchen Hinweises gar nicht bedurfte. (T5) TE OGH 2003-04-29 1 Ob 83/03t Vgl auch; Beisatz: Hier: Offenkundigkeit eines Wasserbezugsrechts. (T6) TE OGH 2006-12-21 6 Ob 212/05b Auch; Beis wie T2; Beis wie T4 TE OGH 2006-12-19 4 Ob 219/06v Beis wie T2; Beis wie T4 TE OGH 2007-03-02 9 Ob 92/06d TE OGH 2008-02-19 5 Ob 273/07v Vgl; Beisatz: Mit Darstellung des abweichenden Begründungsansatzes der „ruhenden Eigentümerservitut" laut RS0011618. (T7) Beisatz: Ist Offenkundigkeit des dienenden Zwecks zu bejahen, kommt es bei beiden Begründungsansätzen (Begründung der „ruhenden" Servitut oder vertraglich durch Stillschweigen begründete Servitut) auf die - fahrlässige - Unkenntnis der Erwerber nicht an. (T8) Beisatz: Mangels Offenkundigkeit bleibt die tatsächliche Kenntnis der Erwerber von der faktischen Nutzung zu prüfen. (T9) Beisatz: Maßgeblicher Zeitpunkt ist der Zeitpunkt sowohl des Vertragsabschlusses als auch des Einverleibungsgesuchs der Erwerber. Die nachträgliche Kenntnis ist hingegen für die Frage der Gutgläubigkeit nicht relevant. (T10) TE OGH 2014-03-28 2 Ob 108/13s Vgl; Beisatz: Hier aber: Bei Auseinanderfallen des bisher gleichen Eigentums erst durch die Versteigerung ist ein vorrangiger Rechtserwerb keinesfalls möglich. Die behauptete offenkundige Dienstbarkeit hätte daher nur in Anrechnung auf das Meistbot übernommen werden müssen. (T11) TE OGH 2014-09-04 5 Ob 27/14b Vgl auch; Beisatz: Auf diese Weise kann die Servitut nicht nur für den Erwerber, sondern auch für den Veräußerer eines Grundstücks begründet werden. (T12) TE OGH 2015-02-19 6 Ob 12/15f Vgl auch; Beisatz: Für die Erkennbarkeit genügt, dass „vom dienenden Grundstück aus“ bei einiger Aufmerksamkeit Einrichtungen oder Vorgänge wahrgenommen werden konnten, die das Bestehen einer Dienstbarkeit vermuten lassen. (T13) TE OGH 2015-02-18 3 Ob 214/14p Vgl TE OGH 2015-11-19 7 Ob 186/15a TE OGH 2016-05-24 1 Ob 218/15p Auch; Beis wie T2 TE OGH 2016-08-05 2 Ob 74/16w Vgl; Beis wie T3; Beis wie T4 TE OGH 2018-06-20 7 Ob 71/18v Beis wie T5 TE OGH 2020-12-21 1 Ob 220/20i Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beisatz: Das gilt auch für den Fall der Teilung eines bisher einheitlichen Grundstücks und Übertragung eines (dann herrschenden oder dienenden) Grundstücksteils an einen Dritten. (T14) TE OGH 2021-10-21 2 Ob 156/20k Vgl; Beis wie T5 TE OGH 2023-04-18 5 Ob 30/23g Beisatz nur wie T4 TE OGH 2023-12-20 1 Ob 171/23p vgl; Beisatz wie T4; Beisatz wie T5 TE OGH 2024-09-23 7 Ob 120/24h vgl; Beisatz nur wie T4 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1963:RS0011643

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.