RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0092399 Entscheidungsdatum30.03.1977 Geschäftszahl11Os201/63; 11Os273/64; 11Os63/65; 11Os241/65; 11Os95/66; 11Os166/66; 11Os168/68; 11Os251/68; 11Os57/68; 11Os257/68; 11Os236/71; 11Os36/72; 11Os41/73; 11Os49/73; 11Os131/73; 10Os7/74; 10Os158/74; 13Os20/77 NormStGB §81 Z1 A1 StGB §81 Z1 A3 RechtssatzDie Qualifikation nach dem § 337 lit a StG ist durch das Moment der Unabsehbarkeit und Unbestimmtheit der vom Täter herbeigeführten Gefahr - den sogenannten unbestimmten Gefahrenradius - gekennzeichnet (vgl SSt 28/78). In subjektiver Richtung ist das Bewußtsein des Täters erforderlich, die Verkehrslage in der aufgezeigten Weise verschärft zu haben (vgl SSt 29/13, RZ 1960,151; ZVR 1962/29).Die Qualifikation nach dem Paragraph 337, Litera a, StG ist durch das Moment der Unabsehbarkeit und Unbestimmtheit der vom Täter herbeigeführten Gefahr - den sogenannten unbestimmten Gefahrenradius - gekennzeichnet vergleiche SSt 28/78). In subjektiver Richtung ist das Bewußtsein des Täters erforderlich, die Verkehrslage in der aufgezeigten Weise verschärft zu haben vergleiche SSt 29/13, RZ 1960,151; ZVR 1962/29). EntscheidungstexteTE OGH 1963-11-19 11 Os 201/63 Veröff: EvBl 1964/195 S 278 = ZVR 1964/109 S 135 TE OGH 1965-03-04 11 Os 273/64 Veröff: EvBl 1965/281 S 412 TE OGH 1965-06-01 11 Os 63/65 Veröff: ZVR 1966/39 S 49 TE OGH 1966-01-20 11 Os 241/65 Veröff: KJ 1966,90 TE OGH 1966-10-06 11 Os 95/66 Veröff: ZVR 1967/176 S 193 TE OGH 1966-12-01 11 Os 166/66 Veröff: ZVR 1967/220 S 270 TE OGH 1968-10-25 11 Os 168/68 Veröff: ZVR 1969/277 S 247 TE OGH 1969-02-20 11 Os 251/68 nur: Die Qualifikation nach dem § 337 lit a StG ist durch das Moment der Unabsehbarkeit und Unbestimmtheit der vom Täter herbeigeführten Gefahr - den sogenannten unbestimmten Gefahrenradius - gekennzeichnet (vgl SSt 28/78). (T1) Beisatz: Unbegrenzter Gefahrenradius. (T2) Veröff: ZVR 1969/276 S 247nur: Die Qualifikation nach dem Paragraph 337, Litera a, StG ist durch das Moment der Unabsehbarkeit und Unbestimmtheit der vom Täter herbeigeführten Gefahr - den sogenannten unbestimmten Gefahrenradius - gekennzeichnet vergleiche SSt 28/78). (T1) Beisatz: Unbegrenzter Gefahrenradius. (T2) Veröff: ZVR 1969/276 S 247 TE OGH 1968-06-27 11 Os 57/68 Veröff: KJ 1969,28 TE OGH 1969-03-27 11 Os 257/68 nur T1; Beisatz: Auch im Falle der Gefährdung eines zahlenmäßig bestimmbaren Personenkreises kann die Annahme besonders gefährlicher Verhältnisses in Betracht kommen (so schon RZ 1956,58 ua). (T3) Veröff: JBl 1970,44 = EvBl 1970/32 S 46 = ZVR 1970/13 S 20 TE OGH 1972-01-12 11 Os 236/71 Beis wie T3; Veröff: ZVR 1973/17 S 19 TE OGH 1972-04-26 11 Os 36/72 nur T1; Veröff: ZVR 1973/117 S 153 TE OGH 1973-08-31 11 Os 41/73 TE OGH 1973-10-19 11 Os 49/73 Beisatz: Kriterium ist der geradezu übersteigerte Gefahrenradius, der aus der Fahrlässigkeit entspringt. (T4) Veröff: ZVR 1974/198 S 282 TE OGH 1974-02-28 11 Os 131/73 Beisatz: Bloße Einzelgefahr genügt nicht. (T5) TE OGH 1974-03-12 10 Os 7/74 Veröff: EvBl 1974/263 S 572 = ZVR 1975/71 S 109 TE OGH 1975-02-19 10 Os 158/74 nur T1 TE OGH 1977-03-30 13 Os 20/77 Vgl; Beisatz: Es genügt eine qualitativ verschärfte Gefahrenlage einer Person. (T6) Veröff: SSt 48/24 = EvBl 1977/210 S 463 = ZVR 1977/178 S 214 = RZ 1977/91 S 176 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1963:RS0092399
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