← Österreich

{'item': ['2Ob89/64', '2Ob46/65', '1Ob243/68', '1Ob103/72', '4Ob61/72', '1Ob20/74', '6Ob507/78', '4Ob525/78', '4Ob11/79', '8Ob531/79 (8Ob532/79)', '2O

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0014120 Entscheidungsdatum16.04.1964 Geschäftszahl2Ob89/64; 2Ob46/65; 1Ob243/68; 1Ob103/72; 4Ob61/72; 1Ob20/74; 6Ob507/78; 4Ob525/78; 4Ob11/79; 8Ob531/79 (8Ob532/79); 2Ob517/80; 6Ob547/80; 1Ob531/81; 5Ob740/81; 1Ob508/82; 1Ob657/82; 5Ob523/83; 1Ob520/84 (1Ob521/84, 1Ob522/84); 6Ob604/83; 1Ob660/84; 3Ob524/84; 7Ob600/89; 3Ob103/20y NormABGB §863 B RechtssatzBei der Beurteilung des verpflichtenden Stillschweigens ist zwar Zurückhaltung geboten, doch ist seine Deutung als Annahme namentlich dann gerechtfertigt, wenn die Ablehnung durch erkennbar wichtige Interessen des Vorschlagenden, namentlich innerhalb bereits bestehender Rechtsverhältnisse, geboten und ohne ernstliche Behelligung des schweigenden Partners möglich war, wenn ferner die Gegenseite auf die Beantwortung rechnen und bei Ausbleiben der Antwort Grund zur Annahme haben konnte, daß man mit dem Vorschlage einverstanden sei und alles in Ordnung gehe. EntscheidungstexteTE OGH 1964-04-16 2 Ob 89/64 Veröff: SZ 37/59 TE OGH 1965-04-01 2 Ob 46/65 Auch TE OGH 1968-10-18 1 Ob 243/68 Beisatz: Stillschweigende Bevollmächtigung eines Rechtsanwaltes. (T1) Veröff: NZ 1969,157 TE OGH 1972-06-07 1 Ob 103/72 Beisatz: Schweigen durch 1 1/4 Jahre zur Abänderung einer Benützungsregelung. (T2) Veröff: MietSlg 24080 TE OGH 1972-10-20 4 Ob 61/72 Veröff: ZAS 1974,137 ( zust Rummel ) = SozM IA/e,1093 TE OGH 1974-03-29 1 Ob 20/74 TE OGH 1978-04-06 6 Ob 507/78 Beisatz: Saldo-Anerkennung (T3) TE OGH 1978-09-05 4 Ob 525/78 TE OGH 1979-03-27 4 Ob 11/79 Veröff: Arb 9776 = ZAS 1980,58 ( mit Anm von Buchsbaum )Veröff: Arb 9776 = ZAS 1980,58 ( mit Anmerkung von Buchsbaum ) TE OGH 1980-04-24 8 Ob 531/79 nur: Bei der Beurteilung des verpflichtenden Stillschweigens ist Zurückhaltung geboten. (T4) Beisatz: Die Annahme einer Vertragsänderung wird in der Regel nur dann gerechtfertigt sein, wenn nicht nur lange Übung, sondern auch sonstige Umstände für eine solche sprechen. (T5) TE OGH 1980-05-06 2 Ob 517/80 TE OGH 1980-06-23 6 Ob 547/80 TE OGH 1981-07-15 1 Ob 531/81 nur: Deutung als Annahme namentlich dann gerechtfertigt, wenn die Ablehnung durch erkennbar wichtige Interessen des Vorschlagenden, namentlich innerhalb bereits bestehender Rechtsverhältnisse, geboten und ohne ernstliche Behelligung des schweigenden Partners möglich war, wenn ferner die Gegenseite auf die Beantwortung rechnen und bei Ausbleiben der Antwort Grund zur Annahme haben konnte, daß man mit dem Vorschlage einverstanden sei und alles in Ordnung gehe. (T6) Veröff: MietSlg 33140 TE OGH 1981-12-01 5 Ob 740/81 nur T6 TE OGH 1982-02-17 1 Ob 508/82 nur T6 TE OGH 1982-09-15 1 Ob 657/82 nur T4 TE OGH 1983-03-01 5 Ob 523/83 Auch; nur T6 TE OGH 1984-05-02 1 Ob 520/84 nur T6 TE OGH 1984-05-25 6 Ob 604/83 Auch; nur T6 TE OGH 1984-09-19 1 Ob 660/84 nur T4; Veröff: SZ 57/142 TE OGH 1984-10-03 3 Ob 524/84 TE OGH 1989-06-15 7 Ob 600/89 nur T6 TE OGH 2020-09-23 3 Ob 103/20y nur T6; Beisatz: Hier: Angebot, das Honorar für erbrachte (Rechtsanwalts-)Leistungen vorerst nicht abzurechenen (fällig zu stellen). (T7) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1964:RS0014120

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.