RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0084869 Entscheidungsdatum16.04.1964 Geschäftszahl2Ob102/64; 2Ob234/70; 2Ob129/71; 7Ob593/76; 8Ob271/80 (8Ob66/81); 2Ob69/84; 2Ob53/88; 2Ob136/88; 2Ob2380/96f; 10ObS29/97f; 2Ob180/97b; 2Ob216/97x; 8Ob259/98s; 2Ob141/99w; 2Ob61/02p; 6Ob260/03h; 2Ob35/05v; 2Ob256/06w; 2Ob190/07s; 2Ob149/09i; 2Ob10/12b; 9ObA49/19z; 2Ob219/19y; 5Ob202/20x NormASVG §332 F RechtssatzDie Legalzession zugunsten des Sozialversicherungsträgers und dessen Quotenvorrecht (nach der nunmehr einheitlichen Berechnungsmethode) können im Direktprozesse des Geschädigten gegen den Ersatzpflichtigen nur dann berücksichtigt werden, wenn in dieser Hinsicht eine Einwendung des Beklagten im erstinstanzlichen Verfahren erhoben worden ist. Der etwaige Mangel der diesbezüglichen Aktivlegitimation des Geschädigten darf nicht schon auf Grund seiner Angaben über Bezüge aus der Sozialversicherung angenommen werden, es wäre denn, dass er - über die allgemeine Vorteilsausgleichung hinaus - in seinem Prozessvorbringen selbst das Quotenvorrecht des Sozialversicherungsträgers zugestanden hat. EntscheidungstexteTE OGH 1964-04-16 2 Ob 102/64 Veröff: ZVR 1965/6 S 13 TE OGH 1970-09-03 2 Ob 234/70 nur: Die Legalzession zugunsten des Sozialversicherungsträgers und dessen Quotenvorrecht (nach der nunmehr einheitlichen Berechnungsmethode) können im Direktprozesse des Geschädigten gegen den Ersatzpflichtigen nur dann berücksichtigt werden, wenn in dieser Hinsicht eine Einwendung des Beklagten im erstinstanzlichen Verfahren erhoben worden ist. (T1) TE OGH 1972-03-02 2 Ob 129/71 Vgl aber; Beisatz: Es müssen nur die Tatsachen vorgebracht werden, aus denen sich in rechtlicher Beurteilung der Mangel der Sachlegitimation ergibt. (T2) TE OGH 1976-06-03 7 Ob 593/76 Ähnlich; nur T1 TE OGH 1981-03-12 8 Ob 271/80 Auch; Beisatz: Legalzession zugunsten des Sozialversicherungsträgers hinsichtlich der Forderung an Mehraufwand für die Naturalwohnung. (T3) TE OGH 1985-01-15 2 Ob 69/84 nur T1; Beis wie T2 TE OGH 1988-11-08 2 Ob 53/88 nur T1; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1989/129 S 216 TE OGH 1989-04-12 2 Ob 136/88 nur T1; Beis wie T2 TE OGH 1997-01-23 2 Ob 2380/96f Vgl aber; Beis wie T2 TE OGH 1997-03-18 10 ObS 29/97f Vgl; nur T1; Beisatz: Auch bei der Legalzession des § 13 Abs 2 BPGG ist das Fehlen der aktiven Klagslegitimation des Pflegebedürftigen als Frage des materiellen Rechts grundsätzlich nicht von Amts wegen, sondern nur über Einwendung zu prüfen. (T4)Vgl; nur T1; Beisatz: Auch bei der Legalzession des Paragraph 13, Absatz 2, BPGG ist das Fehlen der aktiven Klagslegitimation des Pflegebedürftigen als Frage des materiellen Rechts grundsätzlich nicht von Amts wegen, sondern nur über Einwendung zu prüfen. (T4) TE OGH 1997-06-26 2 Ob 180/97b Vgl auch TE OGH 1997-05-26 2 Ob 216/97x Auch; nur T1 TE OGH 1999-01-21 8 Ob 259/98s Vgl auch TE OGH 1999-07-01 2 Ob 141/99w Vgl auch TE OGH 2002-10-24 2 Ob 61/02p nur T1 TE OGH 2004-04-29 6 Ob 260/03h Auch; Beis wie T2 TE OGH 2006-06-29 2 Ob 35/05v Auch; nur T1; Beis wie T2 TE OGH 2007-09-27 2 Ob 256/06w Auch; nur T1; Beis wie T2 nur: Es müssen die Tatsachen vorgebracht werden, aus denen sich in rechtlicher Beurteilung der Mangel der Sachlegitimation ergibt. (T5); Veröff: SZ 2007/147 TE OGH 2007-11-15 2 Ob 190/07s Auch; nur T1; Beis wie T4; Veröff: SZ 2007/178 TE OGH 2010-06-17 2 Ob 149/09i Vgl; Veröff: SZ 2010/68 TE OGH 2012-04-24 2 Ob 10/12b Vgl auch TE OGH 2019-10-30 9 ObA 49/19z Beis wie T2; Beisatz: Hier: Ausreichendes Tatsachenvorbringen des Klägers. (T6) TE OGH 2020-11-27 2 Ob 219/19y Beisatz: Hier: Pflegegeld. (T7) TE OGH 2021-03-18 5 Ob 202/20x Vgl; Beis wie T4 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1964:RS0084869
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