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{'item': '7Ob87/64; 8Ob277/65; 8Ob308/65; 6Ob303/65; 8Ob180/66; 8Ob190/67; 8Ob152/68; 1Ob104/69; 5Ob139/69; 8Ob67/70; 1Ob248/72; 4Ob557/74; 4Ob549/76;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0026349 Entscheidungsdatum16.12.2025 Geschäftszahl7Ob87/64; 8Ob277/65; 8Ob308/65; 6Ob303/65; 8Ob180/66; 8Ob190/67; 8Ob152/68; 1Ob104/69; 5Ob139/69; 8Ob67/70; 1Ob248/72; 4Ob557/74; 4Ob549/76; 5Ob538/80 (5Ob539/80); 7Ob531/81; 5Ob584/81; 3Ob550/82; 6Ob505/84; 3Ob541/85; 7Ob568/86; 6Ob693/87; 7Ob583/88; 2Ob532/88; 5Ob581/89; 5Ob620/89; 1Ob523/90; 4Ob1629/95; 3Ob233/97d; 1Ob262/98f; 4Ob184/01i; 5Ob214/01h; 7Ob302/03t; 10Ob47/05t; 7Ob23/06t; 3Ob232/05x; 9Ob30/07p; 5Ob31/08g; 6Ob260/08s; 7Ob104/10k; 8Ob108/11g; 9Ob16/12m; 3Ob159/12x; 7Ob189/12p; 9Ob11/17h; 4Ob244/18p; 3Ob189/20w; 1Ob160/23w; 4Ob131/24d; 9Ob121/24w; 4Ob111/25i NormABGB §1299 D NO §5 Abs3 RechtssatzDie Sorgfaltspflicht eines Urkundenverfassers (Notars) darf nicht überspannt werden (Nachforschungen, ob die Kaufliegenschaft seinerzeit arisiert worden ist). EntscheidungstexteTE OGH 1964-05-27 7 Ob 87/64 TE OGH 1965-10-19 8 Ob 277/65 nur: Die Sorgfaltspflicht eines Urkundenverfassers (Notars) darf nicht überspannt werden. (T1); Beisatz: Es ist dem Notar nicht vorgeschrieben, bei der Abfassung von Privaturkunden die persönliche Anwesenheit der Parteien zu verlangen. (T2) Veröff: SZ 38/165 TE OGH 1965-11-10 8 Ob 308/65 nur T1; Beisatz: Notar; Unzureichende Sicherstellung des kreditierten Kaufpreises. (T3) Veröff: JBl 1966,524 = RZ 1966,101 TE OGH 1965-11-24 6 Ob 303/65 Beisatz: Zur Haftung eines Notars als Vertragsverfasser wegen mangelnder Wahrung der Interessen des einen Vertragspartners auch. (T4) TE OGH 1966-10-04 8 Ob 180/66 Zweiter Rechtsgang zu 8 Ob 308/65; Beisatz: Der Urkundenverfasser ist nicht verpflichtet, außervertragliche Sicherungsvorschläge zu machen, die allenfalls ihm oder einem Vertragsteil Vertragspflichten über die Erfüllung seines Auftrages zur Vertragserrichtung hinaus auferlegt hätten. (T5) TE OGH 1967-10-03 8 Ob 190/67 nur T1; Veröff: NZ 1968,199 TE OGH 1968-06-11 8 Ob 152/68 Veröff: NZ 1969,43 TE OGH 1969-05-29 1 Ob 104/69 nur T1; Veröff: AnwBl 1970,82 = NZ 1970,74 TE OGH 1969-06-11 5 Ob 139/69 nur T1; Veröff: AnwBl 1970,83 = NZ 1970,104 TE OGH 1970-04-07 8 Ob 67/70 Veröff: JBl 1970,621 = NZ 1971,76 TE OGH 1972-12-06 1 Ob 248/72 nur T1; Beisatz: Doch müssen jedenfalls die Vertragspartner darauf vertrauen können, dass der von ihnen beauftragte Rechtsanwalt oder Notar im besonderen Maße darauf bedacht sein werde, sie vor Nachteilen zu schützen und für ihre rechtliche und tatsächliche Sicherheit zu sorgen. (T6) Veröff: NZ 1973,120 TE OGH 1974-09-10 4 Ob 557/74 nur T1 TE OGH 1976-06-15 4 Ob 549/76 nur T1; Beis wie T6 TE OGH 1980-07-08 5 Ob 538/80 nur T1; Beis wie T6 TE OGH 1981-03-05 7 Ob 531/81 nur T1; Beis wie T6 TE OGH 1981-11-10 5 Ob 584/81 Vgl; Beis wie T6; Veröff: MietSlg 33225 TE OGH 1982-06-23 3 Ob 550/82 nur T1; Beis wie T6 TE OGH 1984-03-01 6 Ob 505/84 nur T1; Beisatz: War ein Vertragspartner unterrichtet, dass Betriebsverbindlichkeiten vorhanden sind, deren Höhe jedoch nicht feststand, und die er dennoch übernehmen sollte und wollte er trotzdem den Vertrag abschließen, hat der Notar für die Folgen dieser Handlungsweise nicht mehr einzustehen, wenn er diesem Vertragspartner über die Auswirkungen belehrt und vor den damit verbundenen Risken gewarnt hatte. (T7) TE OGH 1985-11-13 3 Ob 541/85 Vgl; Veröff: SZ 58/176 TE OGH 1986-06-19 7 Ob 568/86 Auch; nur T1; Veröff: SZ 59/106 = NZ 1987,129 TE OGH 1987-07-23 6 Ob 693/87 nur T1; Beisatz: Keine Verpflichtung des Notars auf eine Abänderung des außerhalb seiner Kanzlei errichteten Vertrages hinzuwirken. (T8) TE OGH 1988-06-16 7 Ob 583/88 nur T1; Beis wie T8; Beis wie T5; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Rechtsanwalt (T9) TE OGH 1988-10-25 2 Ob 532/88 nur T1 TE OGH 1989-06-27 5 Ob 581/89 nur T1; Veröff: NZ 1990,230 TE OGH 1989-10-31 5 Ob 620/89 nur T1; Veröff: EvBl 1990/21 S 116 = JBl 1990,179 = NZ 1990,124 = ÖA 1990,134 TE OGH 1990-06-20 1 Ob 523/90 nur T1; Beis wie T6 TE OGH 1995-10-10 4 Ob 1629/95 nur T1; Beis wie T6; Beisatz: Die Belehrungspflicht und Beratungspflicht der Notare darf nicht überspannt werden. (T10) TE OGH 1998-01-28 3 Ob 233/97d nur T1; Veröff: SZ 71/12 TE OGH 1998-09-29 1 Ob 262/98f Auch; nur: Die Sorgfaltspflicht eines Urkundenverfassers (Notars) darf nicht überspannt werden. (T11); Beisatz: Die Belehrungs- und Beratungspflicht darf nicht überspannt werden; sie besteht nur im Rahmen des bei objektiver und gewissenhafter Beurteilung Möglichen und Zumutbaren. So ist eine Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage der Vertragspartner, insbesondere deren allfällige ungünstige Entwicklung, nur im Rahmen des objektiv Möglichen und Zumutbaren zu verlangen. Erscheinen Sicherungsmaßnahmen aufgrund der gegebenen Umstände nicht nötig, so ist es auch nicht geboten, solche Sicherungsmaßnahmen - grundbücherliche Sicherstellung - zu treffen und dem Vertragserrichter die Pflicht aufzuerlegen, die Vertragsparteien mit allen möglichen und denkbaren Sicherungsmaßnahmen zu konfrontieren. Sie sind nur über jene Umstände aufzuklären, von denen der Vertragserrichter annehmen muss, dass sie den Vertragsparteien unbekannt seien. (T12); Beisatz: Hier: Vertragserrichtung durch einen Bekannten (Grundbuchsrechtspfleger). (T13) TE OGH 2001-09-25 4 Ob 184/01i Auch; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Ein als Vertragserrichter und Vertrauensperson mehrerer Vertragspartner einschreitender Rechtsanwalt. (T14) TE OGH 2001-12-11 5 Ob 214/01h Vgl auch; nur T1; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Aufgrund der ausdrücklichen Zusage des Bestands eines Zufahrtsrechts durch den Verkäufer gab es keinerlei Anhaltspunkte, vor Vertragsabschluss Einsicht ins Grundbuch zu nehmen. (T15) TE OGH 2004-02-24 7 Ob 302/03t Auch; Beis ähnlich T10; Beis wie T9 TE OGH 2005-06-13 10 Ob 47/05t Vgl auch; nur T1; Beis wie T14 TE OGH 2006-05-31 7 Ob 23/06t nur T1 TE OGH 2006-07-26 3 Ob 232/05x Auch; nur T1 TE OGH 2008-03-03 9 Ob 30/07p nur T1 TE OGH 2008-07-14 5 Ob 31/08g Ähnlich; Beisatz: Das Ausmaß der Belehrung richtet sich dabei unter anderem nach den offenbaren Kenntnissen der Parteien sowie einer allfälligen rechtskundigen Vertretung und hängt demnach von den jeweiligen Umständen des Einzelfalls ab, weshalb insoweit in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage vorliegt. (T16) TE OGH 2008-12-17 6 Ob 260/08s Vgl; Beisatz: Bei der Beurteilung der einen Vertragserrichter treffenden Sorgfaltspflichten sind der konkrete Auftrag und die sonstigen Umstände des Einzelfalls maßgeblich, sodass hier regelmäßig keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung vorliegt. (T17) TE OGH 2010-06-30 7 Ob 104/10k Auch TE OGH 2011-11-22 8 Ob 108/11g TE OGH 2012-04-30 9 Ob 16/12m Auch; Beis wie T12 nur: Die Belehrungs- und Beratungspflicht darf nicht überspannt werden; sie besteht nur im Rahmen des bei objektiver und gewissenhafter Beurteilung Möglichen und Zumutbaren. (T18); Beis ähnlich wie T16; Beis ähnlich wie T17 TE OGH 2012-12-19 3 Ob 159/12x Auch; Beis wie T6 TE OGH 2013-01-23 7 Ob 189/12p Vgl auch; Veröff: SZ 2013/4 TE OGH 2017-04-20 9 Ob 11/17h Auch; nur T1, Beis wie T6; Beis wie T9 TE OGH 2019-01-29 4 Ob 244/18p Beis wie T17; Beisatz: Auch zum Schutz bzw zur Verfolgung der Interessen des Vertretenen ist der Vertragserrichter nicht verpflichtet, gesetzwidrige Klauseln vorzusehen. (T19); Beisatz: Hier: Vorwurf, keine dem MRG widersprechende Kündigungsklausel in den Vertrag aufgenommen zu haben. (T20) TE OGH 2021-01-20 3 Ob 189/20w nur T1 TE OGH 2024-01-30 1 Ob 160/23w vgl; Beisatz: Hier: Behauptung, die Rechtsanwälte hätten zu einer Überweisung nicht auf ein Konto des Investitionsfonds, sondern auf ein Konto des Submanagers veranlasst und darüber nicht aufgeklärt. Ob eine (spätere hypothetische) Überweisung auf ein nicht dem Fonds gehöriges Konto vertragskonform gewesen wäre oder nicht, sagt nichts darüber aus, ob die Beklagten die Klägerin vor der Überweisung über den Inhaber des Kontos aufklären hätten müssen. (T21) TE OGH 2024-09-10 4 Ob 131/24d Beisatz wie T17 TE OGH 2025-02-13 9 Ob 121/24w Beisatz: Keine Haftung des Notars und Vertragserrichters wegen unterlassener Aufklärung der Liegenschaftskäuferin über den Umfang einer zugunsten der Kaufliegenschaft auf der Nachbarliegenschaft eingetragenen ungemessenen Servitut (T22) TE OGH 2025-12-16 4 Ob 111/25i vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1964:RS0026349

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