RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0039417 Entscheidungsdatum26.05.1965 Geschäftszahl6Ob154/65; 8Ob6/72; 5Ob92/72; 5Ob75/75 (5Ob76/75); 4Ob398/78; 1Ob516/79; 1Ob32/80; 4Ob382/81; 5Ob780/81; 8Ob40/83 (8Ob41/83); 1Ob523/85; 6Ob506/87; 7Ob655/90; 3Ob94/92; 7Ob617/93; 3Ob175/01h; 6Ob234/04m; 2Ob143/10h; 9ObA9/12g; 9Ob42/13m; 10Ob36/13m; 7Ob144/17b; 5Ob99/19y NormZPO §235 C RechtssatzEine Änderung des Vorbringens der rechtserzeugenden Tatsachen ist eine Klagsänderung (vgl JBl 1951,381 Satz 2).Eine Änderung des Vorbringens der rechtserzeugenden Tatsachen ist eine Klagsänderung vergleiche JBl 1951,381 Satz 2). EntscheidungstexteTE OGH 1965-05-26 6 Ob 154/65 TE OGH 1972-01-18 8 Ob 6/72 TE OGH 1972-04-18 5 Ob 92/72 TE OGH 1975-05-20 5 Ob 75/75 Auch; Veröff: JBl 1975,549 TE OGH 1978-12-19 4 Ob 398/78 Auch; Beisatz: Unterlassungsanspruch wird nicht mehr auf die in der Klage geltend gemachten Fakten, sondern ausschließlich auf einen neuen, selbständigen Vorfall gestützt. (T1) TE OGH 1979-04-18 1 Ob 516/79 Veröff: SZ 52/60 TE OGH 1981-01-14 1 Ob 32/80 Beisatz: Abändern, Ergänzen oder Ersetzen rechtserzeugender Tatsachen. (T2) TE OGH 1981-09-29 4 Ob 382/81 Beis wie T2 TE OGH 1982-06-29 5 Ob 780/81 Auch TE OGH 1984-01-19 8 Ob 40/83 TE OGH 1985-04-17 1 Ob 523/85 Beis wie T2 TE OGH 1987-01-29 6 Ob 506/87 Auch TE OGH 1990-09-27 7 Ob 655/90 Beis wie T2 TE OGH 1993-03-31 3 Ob 94/92 TE OGH 1993-11-24 7 Ob 617/93 Auch TE OGH 2002-09-19 3 Ob 175/01h Vgl auch; Beisatz: Eine Klageänderung liegt vor, wenn bei Änderung des Klagegrundes, somit der vorgebrachten, anspruchsbegründenden Tatsachen ein anderer gesetzlicher Tatbestand anzuwenden ist. (T3) Veröff: SZ 2002/119 TE OGH 2004-12-15 6 Ob 234/04m TE OGH 2011-07-14 2 Ob 143/10h Auch; Beisatz: Eine Klagsänderung liegt auch dann vor, wenn andere rechtserzeugende Tatsachen behauptet werden. (T4) Beisatz: Die Frage, ob von einer für die Verjährungsunterbrechung maßgeblichen bloßen Sachverhaltsergänzung, Änderung der rechtlichen Qualifikation eines Vorbringens oder doch von einer Klagsänderung auszugehen ist, kann nur nach den Umständen des Einzelfalls beurteilt werden (vgl 6 Ob 234/04m) und begründet daher im Regelfall keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO. (T5)Beisatz: Die Frage, ob von einer für die Verjährungsunterbrechung maßgeblichen bloßen Sachverhaltsergänzung, Änderung der rechtlichen Qualifikation eines Vorbringens oder doch von einer Klagsänderung auszugehen ist, kann nur nach den Umständen des Einzelfalls beurteilt werden vergleiche 6 Ob 234/04m) und begründet daher im Regelfall keine erhebliche Rechtsfrage iSd Paragraph 502, Absatz eins, ZPO. (T5) TE OGH 2012-02-27 9 ObA 9/12g Vgl auch; Beis wie T5 TE OGH 2013-06-25 9 Ob 42/13m Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Erweiterung der das Scheidungsbegehren begründenden Tatsachen begründet keine Heranziehung eines anderen gesetzlichen Tatbestands. (T6) TE OGH 2013-09-12 10 Ob 36/13m Auch; Beis wie T4; Beis wie T5 TE OGH 2018-02-21 7 Ob 144/17b Beisatz: Hier: Unfallversicherung: Es stellt eine Klagsänderung dar, wenn statt der Neubemessung des Invaliditätsgrads die Bekämpfung der Erstbemessung desselben begehrt wird. (T7) Beis wie T2 TE OGH 2019-07-31 5 Ob 99/19y Auch; Beis wie T5 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1965:RS0039417
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