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{'item': '7Ob244/65; 1Ob60/67; 4Ob577/71 (4Ob578/71-4Ob583/71); 4Ob630/71; 1Ob205/72; 1Ob70/75; 5Ob510/76; 5Ob542/76; 7Ob638/78; 1Ob775/78; 1Ob527/80;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0011695 Entscheidungsdatum24.05.2023 Geschäftszahl7Ob244/65; 1Ob60/67; 4Ob577/71 (4Ob578/71-4Ob583/71); 4Ob630/71; 1Ob205/72; 1Ob70/75; 5Ob510/76; 5Ob542/76; 7Ob638/78; 1Ob775/78; 1Ob527/80; 1Ob5/82; 1Ob726/82; 6Ob663/82; 5Ob507/83 (5Ob508/83); 8Ob570/85; 1Ob684/87; 7Ob693/89; 6Ob716/89; 8Ob644/93; 9Ob1583/95; 1Ob622/95; 3Ob50/97t; 7Ob337/97b; 1Ob183/99i; 2Ob287/01x; 3Ob101/01a; 4Ob104/06g; 1Ob48/07a; 1Ob144/07v; 1Ob25/09x; 1Ob142/10d; 3Ob110/12s; 7Ob49/13a; 5Ob74/15s; 1Ob89/17w; 3Ob26/17w; 2Ob7/17v; 2Ob156/20k; 8Ob26/23s NormABGB §484 RechtssatzAus § 484 ABGB folgt, dass der Belastete berechtigt ist, den über sein Grundstück führenden Weg auch ohne Zustimmung des Berechtigten auf eine andere Stelle zu verlegen, wenn der neue Weg dem Zweck der Dienstbarkeit vollkommen entspricht. Das Recht zur Verlegung ergibt sich aus der Pflicht zur tunlichsten Schonung der Sache und daraus, dass sich der Berechtigte alle Maßnahmen des Verpflichteten gefallen lassen muss, welche die Ausübung nicht ernstlich erschweren oder gefährden (vgl Klang

  1. Auflage zu § 484, Ehrenzweig I S 341; GlU 1634 und 15720, GlUNF 4636).Aus Paragraph 484, ABGB folgt, dass der Belastete berechtigt ist, den über sein Grundstück führenden Weg auch ohne Zustimmung des Berechtigten auf eine andere Stelle zu verlegen, wenn der neue Weg dem Zweck der Dienstbarkeit vollkommen entspricht. Das Recht zur Verlegung ergibt sich aus der Pflicht zur tunlichsten Schonung der Sache und daraus, dass sich der Berechtigte alle Maßnahmen des Verpflichteten gefallen lassen muss, welche die Ausübung nicht ernstlich erschweren oder gefährden vergleiche Klang
  2. Auflage zu Paragraph 484,, Ehrenzweig römisch eins S 341; GlU 1634 und 15720, GlUNF 4636). EntscheidungstexteTE OGH 1965-10-13 7 Ob 244/65 Veröff: SZ 38/162 TE OGH 1967-04-13 1 Ob 60/67 Beisatz: Durch die Verlegung tritt kein Erlöschen der Dienstbarkeit und keine Unterbrechung der Ersitzung ein (vgl GlUNF 4636 u.a.). (T1)Beisatz: Durch die Verlegung tritt kein Erlöschen der Dienstbarkeit und keine Unterbrechung der Ersitzung ein vergleiche GlUNF 4636 u.a.). (T1) TE OGH 1971-07-13 4 Ob 577/71 TE OGH 1972-01-25 4 Ob 630/71 TE OGH 1972-10-25 1 Ob 205/72 TE OGH 1975-07-02 1 Ob 70/75 TE OGH 1976-03-02 5 Ob 510/76 Veröff: SZ 49/33 TE OGH 1976-04-06 5 Ob 542/76 TE OGH 1978-07-27 7 Ob 638/78 Auch; Beisatz: Holzbringung. (T2) TE OGH 1979-01-10 1 Ob 775/78 Veröff: EvBl 1979/166 S 459 TE OGH 1980-03-19 1 Ob 527/80 TE OGH 1982-03-31 1 Ob 5/82 Beisatz: Wasserleitung (T3) TE OGH 1982-09-01 1 Ob 726/82 auch; Beisatz: Solange eine Verlegung des Weges vom Belasteten nicht vorgenommen wurde, kann er sich nicht darauf berufen, dass eine Durchfahrt auf einem anderen als dem ausdrücklich vereinbarten Grundstücksteil möglich ist. (T4) TE OGH 1982-11-17 6 Ob 663/82 Beisatz: Eine Interessenabwägung hat stattzufinden, wobei die der Dienstbarkeitsbestellung zugrundegelegte Verkehrsträgerfunktion des Weges jedenfalls gewahrt bleiben muss. (T5) Veröff: MietSlg 34057 TE OGH 1983-02-22 5 Ob 507/83 nur: Aus § 484 ABGB folgt, dass der Belastete berechtigt ist, den über sein Grundstück führenden Weg auch ohne Zustimmung des Berechtigten auf eine andere Stelle zu verlegen, wenn der neue Weg dem Zweck der Dienstbarkeit vollkommen entspricht. (T6)nur: Aus Paragraph 484, ABGB folgt, dass der Belastete berechtigt ist, den über sein Grundstück führenden Weg auch ohne Zustimmung des Berechtigten auf eine andere Stelle zu verlegen, wenn der neue Weg dem Zweck der Dienstbarkeit vollkommen entspricht. (T6) TE OGH 1985-11-21 8 Ob 570/85 Auch; nur T6 TE OGH 1987-10-21 1 Ob 684/87 nur T6; Beisatz: Fernmeldekabel. (T7) TE OGH 1989-11-30 7 Ob 693/89 Beis wie T5 TE OGH 1989-12-21 6 Ob 716/89 nur T6; Beisatz: Der Berechtigte hat keinen Anspruch darauf, dass der Weg an eine andere Stelle verlegt wird. (T8) TE OGH 1994-04-28 8 Ob 644/93 nur T6 TE OGH 1996-01-31 9 Ob 1583/95 TE OGH 1996-06-25 1 Ob 622/95 nur T6 TE OGH 1997-05-21 3 Ob 50/97t Beis wie T5 TE OGH 1997-12-17 7 Ob 337/97b Auch; nur T6 TE OGH 1999-08-05 1 Ob 183/99i Auch TE OGH 2001-11-29 2 Ob 287/01x Auch; nur T6; Beisatz: Ob der angebotene Ersatzweg dem Servitutszweck zumindest im Wesentlichen entspricht, hängt von den besonderen Umständen des Einzelfalles ab. (T9) TE OGH 2002-08-30 3 Ob 101/01a Auch; Beisatz: Eine Verlegung des Servitutswegs ist nur zulässig, wenn der neue Weg dem Zweck der Dienstbarkeit vollkommen entspricht und die Ausübung der Dienstbarkeit nicht erschwert. (T10) Veröff: SZ 2002/111 TE OGH 2006-06-20 4 Ob 104/06g Auch; Beisatz: Der Servitutsberechtigte muss eine Verlegung des Dienstbarkeitsweges nur unter bestimmten, eng umschriebenen Voraussetzungen hinnehmen. (T11) TE OGH 2007-03-27 1 Ob 48/07a Vgl auch; Beisatz: Der Servitutsberechtigte ist grundsätzlich nicht befugt, den Verlauf des Servitutsweges auf dem dienenden Gut eigenmächtig zu verändern. (T12) TE OGH 2007-10-22 1 Ob 144/07v Auch; nur T6; Beisatz: Ergibt sich etwa eine erhöhte Belastung des dienenden Grundstücks daraus, dass ein ursprünglich selten und nur mit Fuhrwerken befahrener Weg entsprechend der fortschreitenden technischen Entwicklung später-zulässigerweise-häufiger und mit Kraftfahrzeugen befahren wird, ist eine „Verschiebung" der Wegtrasse durch den Verpflichteten etwa dann nicht ausgeschlossen, wenn er damit berechtigte eigene Interessen verfolgt und andererseits der Servitutszweck, nämlich die Möglichkeit in bestimmtem Umfang zur herrschenden Liegenschaft zuzufahren, nicht beeinträchtigt wird. (T13) TE OGH 2009-09-08 1 Ob 25/09x TE OGH 2010-09-14 1 Ob 142/10d Ähnlich; nur T6; Beisatz: Hier: Dachtraufe. (T14) TE OGH 2012-09-19 3 Ob 110/12s Auch TE OGH 2013-04-17 7 Ob 49/13a TE OGH 2015-06-19 5 Ob 74/15s Auch; Beis wie T1; Beis ähnlich wie T9 TE OGH 2017-05-24 1 Ob 89/17w Auch TE OGH 2017-06-07 3 Ob 26/17w Vgl TE OGH 2017-09-28 2 Ob 7/17v Beis wie T1 TE OGH 2021-10-21 2 Ob 156/20k Vgl; Beis nur wie T8; Beis nur wie T12 TE OGH 2023-05-24 8 Ob 26/23s Beisatz wie T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1965:RS0011695

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.