RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0081501 Entscheidungsdatum26.08.2024 Geschäftszahl4Ob142/65; 4Ob5/66; 4Ob3/66; 4Ob38/66; 4Ob78/66; 4Ob57/69; 4Ob76/73; 4Ob40/74; 4Ob43/74; 4Ob42/75; 4Ob58/81; 4Ob49/81; 14ObA42/87; 9ObA16/90; 9ObA234/92; 9ObA66/01y; 8ObA128/04p; 8ObA20/09p; 8ObA60/10x; 8ObA91/11g; 8ObA96/11t; 8ObA72/11p; 9ObA55/15a; 9ObA102/15p; 9ObA88/17g; 9ObA138/17k; 9ObA69/23x; 9ObA42/24b; 8ObA23/24a NormVBG §10 VBG §13 RechtssatzDer Grundsatz, wonach sich die Einstufung eines Vertragsbediensteten nach den tatsächlich geleisteten Diensten und nicht nach dem Inhalt des Dienstvertrages richtet, kann nur dort gelten, wo der rechtliche Inhalt der im Entlohnungsschema für die einzelnen Entlohnungsgruppen verwendeten Bezeichnungen im Gesetze nicht näher bestimmt ist und außerdem genaue Bestimmungen über die Einstufungsvoraussetzungen fehlen, wie zB bei den Entlohnungsgruppen des Schemas I. Er gilt dagegen nicht, wo das Gesetz für eine bestimmte Entlohnungsgruppe ganz bestimmte Einstufungserfordernisse vorsieht (hier: Einstufung in p 3; "gelernter Arbeiter"; vgl auch § 13 Abs 2 VBG).Der Grundsatz, wonach sich die Einstufung eines Vertragsbediensteten nach den tatsächlich geleisteten Diensten und nicht nach dem Inhalt des Dienstvertrages richtet, kann nur dort gelten, wo der rechtliche Inhalt der im Entlohnungsschema für die einzelnen Entlohnungsgruppen verwendeten Bezeichnungen im Gesetze nicht näher bestimmt ist und außerdem genaue Bestimmungen über die Einstufungsvoraussetzungen fehlen, wie zB bei den Entlohnungsgruppen des Schemas römisch eins. Er gilt dagegen nicht, wo das Gesetz für eine bestimmte Entlohnungsgruppe ganz bestimmte Einstufungserfordernisse vorsieht (hier: Einstufung in p 3; "gelernter Arbeiter"; vergleiche auch Paragraph 13, Absatz 2, VBG). EntscheidungstexteTE OGH 1966-01-11 4 Ob 142/65 Veröff: EvBl 1966/196 S 241 = SozM ID,534 = Arb 8185 TE OGH 1966-01-25 4 Ob 5/66 Veröff: SozM ID,527 = Arb 8189 TE OGH 1966-02-08 4 Ob 3/66 Ähnlich TE OGH 1966-06-07 4 Ob 38/66 Beisatz: Zur Einstufung eines Kanzleiförsters der österreichischen Bundesforste (Verwendungsgruppe B oder C). (T1) Veröff: EvBl 1967/58 S 70 = Arb 8252 = SozM ID,605 TE OGH 1966-11-29 4 Ob 78/66 Veröff: EvBl 1967/255 S 330 = SozM I/d,616 TE OGH 1969-07-15 4 Ob 57/69 Beisatz: Hier: § 8 Abs 2 DO.A (T2) Beisatz: Hier: Paragraph 8, Absatz 2, DO.A (T2) Veröff: Arb 8646 TE OGH 1973-10-30 4 Ob 76/73 Beisatz: Einstufung eines Gerichtsvollziehers. (T3) Veröff: Arb 9162 TE OGH 1974-07-09 4 Ob 40/74 Beisatz: Laborantin an Hochschulinstitut. (T4) Veröff: Arb 9240 TE OGH 1974-09-24 4 Ob 43/74 Beisatz: nö GdVBG (T5) TE OGH 1975-10-07 4 Ob 42/75 Veröff: SozM ID,981 = Arb 9401 TE OGH 1981-06-23 4 Ob 58/81 Beisatz: Lehrer ohne entsprechende Lehrbefähigung. (T6) TE OGH 1981-09-29 4 Ob 49/81 Veröff: Arb 10040 TE OGH 1987-09-02 14 ObA 42/87 Veröff: JBl 1988,192 TE OGH 1990-01-31 9 ObA 16/90 nur: Der Grundsatz, wonach sich die Einstufung eines Vertragsbediensteten nach den tatsächlich geleisteten Diensten und nicht nach dem Inhalt des Dienstvertrages richtet, kann nur dort gelten, wo der rechtliche Inhalt der im Entlohnungsschema für die einzelnen Entlohnungsgruppen verwendeten Bezeichnungen im Gesetze nicht näher bestimmt ist. (T7) TE OGH 1992-12-16 9 ObA 234/92 Vgl auch; nur T7; Beisatz: § 48 ASGG (T8)Vgl auch; nur T7; Beisatz: Paragraph 48, ASGG (T8) TE OGH 2001-09-05 9 ObA 66/01y Auch; nur T7; Beisatz: Hier: Vertragslehrer, der weder über eine abgeschlossene Hochschulbildung noch über die Lehramtsprüfung für höhere Schulen oder andere Voraussetzungen laut Art X Abs 2 Z 1 lit a bis c BG BGBl 1982/350 verfügt - eigene Einstufungsregelung in Art X BG BGBl 1982/
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