RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0046443 Entscheidungsdatum24.06.2025 Geschäftszahl6Nd39/66; 4Nd505/74; 4Nd509/83; 3Nd502/92; 7Nd508/93; 4Ob32/97b; 3Nd508/99; 2Nd515/99; 3Nd6/99; 3Nd509/99; 7Nd504/00; 10Nd505/00; 8Nd503/01; 7Nd514/01; 6Nd501/02; 6Nd505/02; 7Nd506/02; 3Nc15/03s; 7Nc74/03x; 7Nc29/04f; 3Nc40/04v; 6Nc3/06b; 8Ob2/07p; 3Nc40/09a; 3Nc20/10m; 5Nc29/10z; 7Nc11/11v; 3Nc32/12d; 3Nc5/13k; 7Ob11/13p; 10Nc13/13p; 4Nc10/14d; 7Nc9/14d; 5Nc14/14z; 7Nc8/14g; 10Nc20/14v; 5Nc24/14w; 6Nc6/19p; 9Nc8/19d; 8Nc4/19h; 4Nc6/19y; 6Nc25/18f; 2Nc35/19y; 10Nc17/20m; 7Nc21/21d; 6Nc18/23h; 4Nc11/25t NormJN §28 RechtssatzSolange keine die Zuständigkeit des angerufenen Gerichtes verneinende rechtskräftige Entscheidung vorliegt, besteht für den OGH weder ein Anlass noch eine Möglichkeit zu einem Vorgehen nach § 28 JN.Solange keine die Zuständigkeit des angerufenen Gerichtes verneinende rechtskräftige Entscheidung vorliegt, besteht für den OGH weder ein Anlass noch eine Möglichkeit zu einem Vorgehen nach Paragraph 28, JN. EntscheidungstexteTE OGH 1966-03-16 6 Nd 39/66 TE OGH 1974-03-26 4 Nd 505/74 TE OGH 1983-08-24 4 Nd 509/83 Auch TE OGH 1992-07-07 3 Nd 502/92 TE OGH 1993-07-09 7 Nd 508/93 TE OGH 1997-02-11 4 Ob 32/97b TE OGH 1999-10-20 3 Nd 508/99 TE OGH 2000-01-11 2 Nd 515/99 TE OGH 2000-02-03 3 Nd 6/99 Beisatz: Gemäß § 28 JN kann ein Gericht für eine Rechtssache nur dann als örtlich zuständig bestimmt werden, wenn für diese Rechtssache die Voraussetzungen für die örtliche Zuständigkeit eines inländischen Gerichtes im Sinn der ZPO oder einer anderen Rechtsvorschrift nicht gegeben oder nicht zu ermitteln sind. (T1)Beisatz: Gemäß Paragraph 28, JN kann ein Gericht für eine Rechtssache nur dann als örtlich zuständig bestimmt werden, wenn für diese Rechtssache die Voraussetzungen für die örtliche Zuständigkeit eines inländischen Gerichtes im Sinn der ZPO oder einer anderen Rechtsvorschrift nicht gegeben oder nicht zu ermitteln sind. (T1) TE OGH 2000-02-03 3 Nd 509/99 TE OGH 2000-04-05 7 Nd 504/00 Beis wie T1 TE OGH 2000-07-06 10 Nd 505/00 Auch TE OGH 2001-04-26 8 Nd 503/01 Beis wie T1 TE OGH 2001-10-18 7 Nd 514/01 Auch TE OGH 2002-01-31 6 Nd 501/02 TE OGH 2002-04-24 6 Nd 505/02 TE OGH 2002-06-19 7 Nd 506/02 Auch; Beisatz: Ein Ordinationsantrag kann erst nach endgültigem Feststehen des Fehlens eines örtlichen Zuständigkeitsanknüpfungspunktes wirksam gestellt werden. (T2) TE OGH 2003-05-23 3 Nc 15/03s Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2003-12-04 7 Nc 74/03x Auch; Beis wie T2; Beisatz: Und hierüber vom Obersten Gerichtshof entschieden werden. (T3) TE OGH 2004-07-28 7 Nc 29/04f Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2005-03-03 3 Nc 40/04v Beisatz: Dieser Grundsatz gilt auch für Exekutionsverfahren, somit nach § 83 Abs 2 EO auch im Verfahren zur Vollstreckbarerklärung ausländischer Exekutionstitel. (T4)Beisatz: Dieser Grundsatz gilt auch für Exekutionsverfahren, somit nach Paragraph 83, Absatz 2, EO auch im Verfahren zur Vollstreckbarerklärung ausländischer Exekutionstitel. (T4) TE OGH 2006-03-20 6 Nc 3/06b Vgl auch; Beisatz: Hier: Für die von der Einschreiterin und ihrer deutschen Alleingesellschafterin beabsichtigte Verschmelzung auf die Alleingesellschafterin (aus österreichischer Sicht also eine Hinaus-Verschmelzung), ist - soweit es die übertragende österreichische Einschreiterin betrifft - das Firmenbuchgericht, in dem die Einschreiterin ihren Sitz hat, gemäß § 120 Abs 1 Z 1 und Abs 2 Satz 1 JN zur Prüfung der Verschmelzung und deren Eintragung zuständig. (T5)Vgl auch; Beisatz: Hier: Für die von der Einschreiterin und ihrer deutschen Alleingesellschafterin beabsichtigte Verschmelzung auf die Alleingesellschafterin (aus österreichischer Sicht also eine Hinaus-Verschmelzung), ist - soweit es die übertragende österreichische Einschreiterin betrifft - das Firmenbuchgericht, in dem die Einschreiterin ihren Sitz hat, gemäß Paragraph 120, Absatz eins, Ziffer eins und Absatz 2, Satz 1 JN zur Prüfung der Verschmelzung und deren Eintragung zuständig. (T5) TE OGH 2007-04-18 8 Ob 2/07p Beisatz: Ist bereits ein inländisches Gericht angerufen, so sind die Voraussetzungen für die Bestimmung eines örtlich zuständigen Gerichtes so lange nicht gegeben, als dieses seine Zuständigkeit nicht rechtskräftig verneint hat. (T6) TE OGH 2009-12-09 3 Nc 40/09a Auch; Beis wie T6 TE OGH 2010-08-25 3 Nc 20/10m TE OGH 2011-01-17 5 Nc 29/10z Beis wie T6 TE OGH 2011-08-09 7 Nc 11/11v Auch TE OGH 2013-01-08 3 Nc 32/12d TE OGH 2013-03-04 3 Nc 5/13k TE OGH 2013-03-27 7 Ob 11/13p TE OGH 2013-10-15 10 Nc 13/13p Auch; Beis wie T1; Beis wie T6 TE OGH 2014-04-29 4 Nc 10/14d Vgl auch; Beisatz: Hier: Ordination aufgrund analoger Anwendung des § 28 Abs 1 Z 1 und Z 3 JN bei Wegfall eines örtlich zuständigen Gerichts nach Aufhebung einer Verordnungsbestimmung durch den VfGH (T7)Vgl auch; Beisatz: Hier: Ordination aufgrund analoger Anwendung des Paragraph 28, Absatz eins, Ziffer eins und Ziffer 3, JN bei Wegfall eines örtlich zuständigen Gerichts nach Aufhebung einer Verordnungsbestimmung durch den VfGH (T7) TE OGH 2014-05-07 7 Nc 9/14d Vgl auch; Beis ähnlich wie T7 TE OGH 2014-05-26 5 Nc 14/14z Vgl auch; Beis wie T7 TE OGH 2014-06-04 7 Nc 8/14g Vgl auch; Beis ähnlich wie T7 TE OGH 2014-09-09 10 Nc 20/14v Auch; Beisatz: Hier: Keine Bestimmung der Zuständigkeit durch den Obersten Gerichtshof nach Aufhebung eines Teils der Bezirksgerichte-Verordnung Oberösterreich 2012 durch den Verfassungsgerichtshof ohne Antrag einer Partei in einer streitigen Rechtssache. (T8) TE OGH 2014-10-15 5 Nc 24/14w TE OGH 2019-04-03 6 Nc 6/19p TE OGH 2019-04-04 9 Nc 8/19d Beis wie T6 TE OGH 2019-03-08 8 Nc 4/19h Auch TE OGH 2019-03-06 4 Nc 6/19y TE OGH 2019-02-14 6 Nc 25/18f Beis wie T6 TE OGH 2019-10-21 2 Nc 35/19y Beis wie T6 TE OGH 2020-11-18 10 Nc 17/20m TE OGH 2021-09-13 7 Nc 21/21d TE OGH 2023-08-08 6 Nc 18/23h vgl; Beisatz: Ein bereits vor rechtskräftiger Entscheidung vorgelegter Ordinationsantrag kann vom Obersten Gerichtshof abgewiesen werden, wenn die formellen und/oder materiellen Voraussetzungen einer Ordination keinesfalls gegeben sind. (T9) TE OGH 2025-06-24 4 Nc 11/25t Beisatz: Eine Ordination nach § 28 Abs 1 Z 2 JN kommt - anders als nach Z 1 leg cit - auch dann in Betracht, wenn die internationale Zuständigkeit Österreichs rechtskräftig verneint wurde. (T10)Beisatz: Eine Ordination nach Paragraph 28, Absatz eins, Ziffer 2, JN kommt - anders als nach Ziffer eins, leg cit - auch dann in Betracht, wenn die internationale Zuständigkeit Österreichs rechtskräftig verneint wurde. (T10) Anm: So bereits 7 Nc 21/21dAnmerkung, So bereits 7 Nc 21/21d European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1966:RS0046443
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