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{'item': ['12Os7/67', '11Os31/76', '10Os183/76', '10Os42/78', '12Os88/78', '13Os102/81', '13Os166/82 (13Os167/82)', '12Os23/84', '12Os128/84', '9Os80/

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0100233 Entscheidungsdatum10.03.1967 Geschäftszahl12Os7/67; 11Os31/76; 10Os183/76; 10Os42/78; 12Os88/78; 13Os102/81; 13Os166/82 (13Os167/82); 12Os23/84; 12Os128/84; 9Os80/86; 14Os129/88; 13Os24/90; 12Os42/95; 14Os45/96; 13Os142/96; 14Os71/96 (14Os78/96); 12Os63/15d; 15Os135/16s NormStPO §288 Abs2 Z3 RechtssatzKann eine für einen Schuldspruch unabdingbare Tatsachenfeststellung nach den bisherigen Verfahrensergebnissen gar nicht getroffen werden, so verweist der OGH nicht die Sache wegen Feststellungsmängel an das Erstgericht zurück (§ 288 Abs 2 Z 3 letzter Satz StPO), sondern erkennt in der Sache selbst (§ 288 Abs 2 Z 3 erster Satz StPO) im Sinne eines Freispruches.Kann eine für einen Schuldspruch unabdingbare Tatsachenfeststellung nach den bisherigen Verfahrensergebnissen gar nicht getroffen werden, so verweist der OGH nicht die Sache wegen Feststellungsmängel an das Erstgericht zurück (Paragraph 288, Absatz 2, Ziffer 3, letzter Satz StPO), sondern erkennt in der Sache selbst (Paragraph 288, Absatz 2, Ziffer 3, erster Satz StPO) im Sinne eines Freispruches. EntscheidungstexteTE OGH 1967-03-10 12 Os 7/67 Veröff: SSt 38/20 TE OGH 1976-05-28 11 Os 31/76 TE OGH 1977-02-16 10 Os 183/76 TE OGH 1978-05-24 10 Os 42/78 Beisatz: Hier: Feststellung der Vollendung einer Tat erscheint unmöglich - sofortige Anwendung des § 15 StGB durch den OGH. (T1)Beisatz: Hier: Feststellung der Vollendung einer Tat erscheint unmöglich - sofortige Anwendung des Paragraph 15, StGB durch den OGH. (T1) TE OGH 1978-08-03 12 Os 88/78 TE OGH 1981-11-05 13 Os 102/81 TE OGH 1982-12-23 13 Os 166/82 TE OGH 1984-04-12 12 Os 23/84 Vgl auch TE OGH 1984-10-18 12 Os 128/84 Vgl auch TE OGH 1986-06-27 9 Os 80/86 Vgl auch TE OGH 1988-10-12 14 Os 129/88 Vgl auch TE OGH 1990-07-03 13 Os 24/90 Vgl auch; Beisatz: Verurteilung wegen (einfachen) Diebstahls, wenn auf Grund des Geschehensablaufs und der Aktenlage keiner der im § 141 StGB genannten privilegierenden Umstände (zu denen das Erstgericht wegen unrichtiger Annahme einer Qualifikation nach § 129 StGB nicht Stellung bezogen hatte) in einem neuen Rechtsgang nachträglich festgestellt werden könnte. (T2)Vgl auch; Beisatz: Verurteilung wegen (einfachen) Diebstahls, wenn auf Grund des Geschehensablaufs und der Aktenlage keiner der im Paragraph 141, StGB genannten privilegierenden Umstände (zu denen das Erstgericht wegen unrichtiger Annahme einer Qualifikation nach Paragraph 129, StGB nicht Stellung bezogen hatte) in einem neuen Rechtsgang nachträglich festgestellt werden könnte. (T2) TE OGH 1995-04-27 12 Os 42/95 Vgl auch; Beisatz: Ausschaltung einer Qualifikation (in Verbindung mit § 292 letzter Satz StPO). (T3)Vgl auch; Beisatz: Ausschaltung einer Qualifikation (in Verbindung mit Paragraph 292, letzter Satz StPO). (T3) TE OGH 1996-05-07 14 Os 45/96 Vgl auch TE OGH 1996-11-06 13 Os 142/96 Ähnlich; Beisatz: Ausschaltung einer Qualifikation. (T4) TE OGH 1996-12-10 14 Os 71/96 Vgl auch TE OGH 2015-09-22 12 Os 63/15d Auch; Beisatz: Die Staatsanwaltschaft trifft keine Obliegenheit zum Hinweis auf Indizien für die Feststellung der fehlenden Sachverhaltselemente. (T5) TE OGH 2017-01-18 15 Os 135/16s European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1967:RS0100233

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