RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0031300 Entscheidungsdatum23.10.2024 Geschäftszahl5Ob55/67; 2Ob181/68; 2Ob127/70; 2Ob110/73; 2Ob269/76; 8Ob61/77; 8Ob136/77; 6Ob684/79; 8Ob218/80; 8Ob61/86; 1Ob555/88 (1Ob556/88); 2Ob162/88; 2Ob75/89; 1Ob661/89; 1Ob56/97k; 2Ob369/97x; 5Ob242/03d; 2Ob150/06g; 2Ob233/06p; 6Ob185/09p; 3Ob241/10b; 3Ob128/11m; 2Ob240/10y; 2Ob70/11z; 5Ob41/19v; 9Ob62/24v NormABGB §1325 E3 RechtssatzAuch künftig zu erwartende Schmerzen können bei der Bemessung des Schmerzengeldes berücksichtigt werden (so schon GlUNF 5224, JBl 1956,153). EntscheidungstexteTE OGH 1967-03-22 5 Ob 55/67 TE OGH 1968-06-25 2 Ob 181/68 Veröff: SZ 41/79 TE OGH 1970-04-30 2 Ob 127/70 TE OGH 1973-07-12 2 Ob 110/73 TE OGH 1977-01-27 2 Ob 269/76 TE OGH 1977-05-25 8 Ob 61/77 TE OGH 1977-10-19 8 Ob 136/77 TE OGH 1979-11-14 6 Ob 684/79 TE OGH 1981-01-15 8 Ob 218/80 TE OGH 1986-12-04 8 Ob 61/86 Vgl; Beisatz: Hier: Künftige, nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge zu erwartende körperliche und seelische Schmerzen müssen einbezogen werden. Ausgenommen bleiben solche künftige Verletzungsfolgen und Schmerzen, deren Eintritt noch nicht vorhersehbar ist oder deren Ausmaß auch nicht so weit abgeschätzt werden kann, dass eine Globalbemessung möglich ist. (T1) TE OGH 1988-05-18 1 Ob 555/88 Beis wie T1 nur: Künftige, nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge zu erwartende körperliche und seelische Schmerzen müssen einbezogen werden. (T2) TE OGH 1989-01-24 2 Ob 162/88 Beis wie T1 TE OGH 1989-06-20 2 Ob 75/89 Beis wie T1; Veröff: ZVR 1991/158 S 377 TE OGH 1989-11-15 1 Ob 661/89 Beis wie T1; Veröff: RZ 1992/41 S 99 TE OGH 1997-02-25 1 Ob 56/97k Auch TE OGH 1997-11-20 2 Ob 369/97x Vgl; Beisatz: Stehen künftige, zeitlebens zu erduldende Schmerzen des Verletzten im Grunde fest, können sie jedoch nach ihrer Dauer und Intensität der einzelnen Schmerzattacken nicht "eingegrenzt" (= festgestellt) werden, weil solche Schmerzen von nicht vorauszusehenden willkürlichen und unwillkürlichen Bewegungen des Verletzten abhängen, dann sind diese Schmerzen einer unter Anwendung des § 273 ZPO dennoch einer Globalbemessung zu unterziehen. (T3)Vgl; Beisatz: Stehen künftige, zeitlebens zu erduldende Schmerzen des Verletzten im Grunde fest, können sie jedoch nach ihrer Dauer und Intensität der einzelnen Schmerzattacken nicht "eingegrenzt" (= festgestellt) werden, weil solche Schmerzen von nicht vorauszusehenden willkürlichen und unwillkürlichen Bewegungen des Verletzten abhängen, dann sind diese Schmerzen einer unter Anwendung des Paragraph 273, ZPO dennoch einer Globalbemessung zu unterziehen. (T3) TE OGH 2004-01-13 5 Ob 242/03d Auch; Beis wie T2 TE OGH 2007-02-22 2 Ob 150/06g Auch; Beis wie T1 TE OGH 2007-03-23 2 Ob 233/06p Auch; Beis wie T1 TE OGH 2009-10-16 6 Ob 185/09p Vgl auch; Beis wie T2; Bem: Hier: Zulässigkeit einer Schmerzengeldnachforderung verneint. (T4) TE OGH 2011-01-19 3 Ob 241/10b Auch TE OGH 2011-08-24 3 Ob 128/11m Auch TE OGH 2011-08-30 2 Ob 240/10y Auch; Beis wie T2 TE OGH 2011-09-16 2 Ob 70/11z Beisatz: wenn sie vorhersehbar sind und ihr Ausmaß so weit abgeschätzt werden kann, dass eine Globalbemessung möglich ist. (T5) TE OGH 2019-04-25 5 Ob 41/19v Beis wie T1 TE OGH 2024-10-23 9 Ob 62/24v Beisatz wie T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1967:RS0031300
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.