RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum12.04.1967 Geschäftszahl7Ob45/67; 7Ob73/69; 7Ob249/72; 7Ob38/76; 7Ob64/76; 7Ob75/76; 7Ob46/78; 7Ob62/78; 7Ob10/81; 7Ob17/82; 7Ob24/82; 7Ob50/82; 5Ob594/85; 7O
§7
Abs2 I;
§7
Abs2 römisch eins;
§8Abs1; St
VO §4 Abs5; StVO §48 Abs2; VersVG §12 Abs3; VersVG §61; RechtssatzKeine grobe Fahrlässigkeit, wenn eine Geschwindigkeitseinschränkungstafel auf der linken statt auf der rechten Seite der Fahrtrichtung angebracht ist und der Lenker, der die Strecke nicht kennt, zu spät bremst, weil er die Tafel zu spät bemerkt, dies auch dann, wenn er mit überhöhter, aber in Anbetracht der freien und zunächst gerade verlaufenden Straße nicht gefahrvoller Geschwindigkeit gefahren ist. Nicht jede nach den Administrativvorschriften verspätete Anzeige eines Unfalls an die Polizeibehörde ist eine Obliegenheitsverletzung, wenn dadurch nichts versäumt wurde, was zur Aufklärung des Sachverhaltes dienlich gewesen wäre. EntscheidungstexteTE OGH 1967/04/12 7 Ob 45/67 Veröff: VersR 1967,791 (mit Anmerkung von Wahle) = ZVR 1968/205 S 320 TE OGH 1969/05/07 7 Ob 73/69 nur: Nicht jede nach den Administrativvorschriften verspätete Anzeige eines Unfalls an die Polizeibehörde ist eine Obliegenheitsverletzung, wenn dadurch nichts versäumt wurde, was zur Aufklärung des Sachverhaltes dienlich gewesen wäre. (T1) Beisatz: Selbst Fahrerflucht ist an sich keine Obliegenheitsverletzung zur Zeit der Geltung der
: vgl jetzt Arb8
(1)1 AKHB 1967. (T2) Veröff: JBl 1970,380 = ZVR 1969/281 S 261 = VersR 1970,72 = VersRdSch 1970,285 nur: Nicht jede nach den Administrativvorschriften verspätete Anzeige eines Unfalls an die Polizeibehörde ist eine Obliegenheitsverletzung, wenn dadurch nichts versäumt wurde, was zur Aufklärung des Sachverhaltes dienlich gewesen wäre. (T1) Beisatz: Selbst Fahrerflucht ist an sich keine Obliegenheitsverletzung zur Zeit der Geltung der
: vergleiche jetzt Arb8
(1)1 AKHB 1967. (T2) Veröff: JBl 1970,380 = ZVR 1969/281 S 261 = VersR 1970,72 = VersRdSch 1970,285 TE OGH 1972/11/08 7 Ob 249/72 nur T1; Veröff: VersR 1973,1179 = ZVR 1974/71 S 115 TE OGH 1976/06/24 7 Ob 38/76 nur T1; Veröff: SZ 49/84 = ZVR 1976/374 S 382 TE OGH 1976/11/04 7 Ob 64/76 nur T1; Beisatz: Verstoß gegen § 4 Abs 5 StVO reicht nicht aus. (T3) Veröff: SZ 49/129 = VersR 1977,755 = ZVR 1978/80 S 118 nur T1; Beisatz: Verstoß gegen Paragraph 4, Absatz 5, StVO reicht nicht aus. (T3) Veröff: SZ 49/129 = VersR 1977,755 = ZVR 1978/80 S 118 TE OGH 1977/01/13 7 Ob 75/76 nur T1; Beis wie T3; Veröff: VersR 1977,1020 TE OGH 1978/12/14 7 Ob 46/78 nur T1; Beis wie T3; Veröff: JBl 1979,657 = ZVR 1980/4 S 11 TE OGH 1978/12/14 7 Ob 62/78 nur T1; Beis wie T3 TE OGH 1981/03/05 7 Ob 10/81 Auch; nur T1; Veröff: VersR 1982,611 TE OGH 1982/03/18 7 Ob 17/82 nur T1; Veröff: VersR 1983,500 = ZVR 1983/41 S 52 = RZ 1983/31 S 125 TE OGH 1982/04/15 7 Ob 24/82 nur T1; Beisatz: § 17 Abs 3 Seenverkehrsordnung. (T4) Beisatz: Es ist notwendig, daß ein konkreter Verdacht in bestimmter Richtung durch objektives Unbenützbarwerden eines Beweismittels infolge Unterlassung der Anzeige im nachhinein nicht mehr mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann. (T5) nur T1; Beisatz: Paragraph 17, Absatz 3, Seenverkehrsordnung. (T4) Beisatz: Es ist notwendig, daß ein konkreter Verdacht in bestimmter Richtung durch objektives Unbenützbarwerden eines Beweismittels infolge Unterlassung der Anzeige im nachhinein nicht mehr mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann. (T5) TE OGH 1982/09/16 7 Ob 50/82 Auch; nur T1 TE OGH 1985/10/15 5 Ob 594/85 Auch; nur T1; Beis wie T5; Beisatz: Dieser Verdacht und die Unbenützbarkeit des Beweismittels müssen vom Versicherer behauptet und bewiesen werden. (T6) TE OGH 1996/07/17 7 Ob 2156/96a Auch; nur T1; Beis wie T5; Beis wie T6 RechtssatznummerRS0074604