RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0004355 Entscheidungsdatum03.05.1967 Geschäftszahl3Ob53/67; 7Ob39/68; 3Ob36/68; 3Ob116/68; 3Ob2/69; 3Ob7/69 (3Ob8/69); 3Ob54/69; 3Ob68/71; 1Ob321/71; 3Ob1/72; 7Ob110/73; 1Ob210/73; 3Ob231/74; 1Ob215/75; 3Ob51/76; 7Ob507/78; 5Ob639/80; 1Ob545/82; 3Ob140/82; 6Ob619/86; 3Ob110/88; 3Ob1084/91; 4Ob2288/96s NormAußStrG §19 Abs1; EO §354 IA; EO §354 IB3 RechtssatzDas Exekutionsverfahren nach der EO eignet sich grundsätzlich nicht zur Durchsetzung von Titeln in Fragen der Pflege und Erziehung von Kindern. Hingegen kann der Außerstreitrichter nach § 19 Abs 1 AußStrG je nach der Lage des Falles eine zwangsweise Abnahme des Kindes, erforderlichenfalls durch hiezu besonders geeignete Organe, verfügen.Das Exekutionsverfahren nach der EO eignet sich grundsätzlich nicht zur Durchsetzung von Titeln in Fragen der Pflege und Erziehung von Kindern. Hingegen kann der Außerstreitrichter nach Paragraph 19, Absatz eins, AußStrG je nach der Lage des Falles eine zwangsweise Abnahme des Kindes, erforderlichenfalls durch hiezu besonders geeignete Organe, verfügen. EntscheidungstexteTE OGH 1967-05-03 3 Ob 53/67 Früher abweichend: 2 Ob 204/54 und folgende EvBl 1968/97 S 160 = RZ 1967,132 TE OGH 1968-02-28 7 Ob 39/68 Beisatz: Wille unmündiger Kinder ist unbeachtlich. (T1) = RZ 1968,216 TE OGH 1968-04-03 3 Ob 36/68 NZ 1970,88 TE OGH 1968-10-02 3 Ob 116/68 EvBl 1969/47 S 74 TE OGH 1969-01-15 3 Ob 2/69 EvBl 1969/267 S 398 TE OGH 1969-02-19 3 Ob 7/69 EvBl 1969/281 S 436 TE OGH 1969-05-14 3 Ob 54/69 TE OGH 1971-06-23 3 Ob 68/71 Beisatz: Besuchsrecht (T2) TE OGH 1971-11-25 1 Ob 321/71 Beisatz: Auf das Verfahren sind die Bestimmungen des AußStrG anzuwenden. (T3) = JBl 1972,274 = SZ 44/180 TE OGH 1972-01-27 3 Ob 1/72 Beisatz: Rechtskräftige Exekutionsbewilligung auf Grund eines das Besuchsrecht regelnden Titels ist aber bindend. (T4) TE OGH 1973-05-30 7 Ob 110/73 Vgl auch; Beisatz: Zur Frage der Durchsetzbarkeit des Besuchsrechtes im Ausland. (T5) TE OGH 1974-02-13 1 Ob 210/73 TE OGH 1974-12-17 3 Ob 231/74 Beisatz: Eindeutiger Exekutionsantrag hindert eine Behandlung des in erster Instanz gestellten Antrages gem § 19 AußStrG. (T6)erster Instanz gestellten Antrages gem Paragraph 19, AußStrG. (T6) TE OGH 1975-11-19 1 Ob 215/75 TE OGH 1976-05-11 3 Ob 51/76 Beis wie T6 TE OGH 1978-02-02 7 Ob 507/78 Auch; SZ 51/11 TE OGH 1980-07-08 5 Ob 639/80 TE OGH 1982-05-05 1 Ob 545/82 TE OGH 1982-10-06 3 Ob 140/82 EvBl 1983/15 S 48 = SZ 55/141 TE OGH 1986-09-08 6 Ob 619/86 Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz hier: Rechtsmittel nach § 16 Abs 1Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz hier: Rechtsmittel nach Paragraph 16, Absatz eins AußStrG zu beurteilen. (T7) TE OGH 1988-09-07 3 Ob 110/88 Beis wie T2; Beisatz: Gilt auch bei ausländischem Exekutionstitel. (T8) TE OGH 1991-11-13 3 Ob 1084/91 TE OGH 1996-10-15 4 Ob 2288/96s Auch; nur: Das Exekutionsverfahren nach der EO eignet sich grundsätzlich nicht zur Durchsetzung von Titeln in Fragen der Pflege und Erziehung von Kindern. (T9) Beisatz: Bei nicht vermögensrechtlichen Ansprüchen, insbesondere in Fällen der Pflege und Erziehung von Kindern, vor allem auch bei einer Kindesabnahme, kommt eine Exekution nach den Regeln der Exekutionsordnung nicht in Frage, weil die Kinder Rechtssubjekt als Verfahrenspartei und nicht Verfahrensobjekt sind. (T10)
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.