RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0060992 Entscheidungsdatum30.10.2025 Geschäftszahl5Ob109/69; 5Ob75/72; 2Ob156/73; 5Ob1/77; 5Ob31/80; 5Ob3/92; 5Ob1028/93; 4Ob528/93; 5Ob452/97z; 5Ob191/98v; 5Ob270/98m; 5Ob80/99x; 1Ob29/99t; 5Ob191/00z; 5Ob35/01k; 5Ob192/01y (5Ob73/02z); 5Ob140/02b; 5Ob288/02t; 5Ob79/03h; 5Ob149/03b; 5Ob147/05m; 5Ob94/06v; 5Ob238/06w; 5Ob248/08v; 5Ob258/08i; 7Ob38/10d; 5Ob1/10y; 5Ob190/10t; 5Ob37/11v; 5Ob88/11v; 5Ob104/11x; 5Ob108/14i; 5Ob138/14a; 5Ob62/15a; 5Ob209/16w; 5Ob114/17a; 5Ob20/18d; 5Ob218/17w; 5Ob136/19i; 1Ob173/19a; 5Ob174/19b; 5Ob55/21f; 5Ob123/21f; 5Ob98/24h; 5Ob224/24p; 5Ob184/24f; 5Ob81/25k; 5Ob28/25s NormGBG §136 RechtssatzDie Anwendung des § 136 GBG setzt voraus, dass nachträglich eine Rechtsänderung außerbücherlich eingetreten und grundbücherlich noch nicht durchgeführt ist. Eine Änderung der Rechtsprechung stellt keine derartige Rechtsänderung dar.Die Anwendung des Paragraph 136, GBG setzt voraus, dass nachträglich eine Rechtsänderung außerbücherlich eingetreten und grundbücherlich noch nicht durchgeführt ist. Eine Änderung der Rechtsprechung stellt keine derartige Rechtsänderung dar. EntscheidungstexteTE OGH 1969-04-23 5 Ob 109/69 Veröff: EvBl 1969/348 S 522 TE OGH 1972-04-18 5 Ob 75/72 nur: Die Anwendung des § 136 GBG setzt voraus, dass nachträglich eine Rechtsänderung außerbücherlich eingetreten und grundbücherlich noch nicht durchgeführt ist. (T1)nur: Die Anwendung des Paragraph 136, GBG setzt voraus, dass nachträglich eine Rechtsänderung außerbücherlich eingetreten und grundbücherlich noch nicht durchgeführt ist. (T1) TE OGH 1973-11-08 2 Ob 156/73 nur T1 TE OGH 1977-02-01 5 Ob 1/77 nur T1; Veröff: EvBl 1977/179 S 399 = NZ 1979,76 TE OGH 1980-12-16 5 Ob 31/80 nur T1 TE OGH 1992-07-14 5 Ob 3/92 nur T1; Beisatz: Keine Berichtigungsmöglichkeit, wenn sich erst nachträglich herausstellt, dass der Beschluss, auf Grund dessen die grundbücherliche Eintragung erfolgte, auf fehlerhafter Grundlage beruht. (T2) TE OGH 1993-09-14 5 Ob 1028/93 Vgl auch; nur T1; Beis wie T2 TE OGH 1993-11-16 4 Ob 528/93 Auch; Veröff: SZ 66/146 TE OGH 1998-05-12 5 Ob 452/97z nur T1; Beis wie T2 TE OGH 1998-09-15 5 Ob 191/98v nur T1; Beis wie T2; Beisatz: § 136 GBG bezweckt lediglich die erleichterte Nachführung des Grundbuchstandes an die wahre, außerbücherlich eingetretene Rechtslage. (T3)nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Paragraph 136, GBG bezweckt lediglich die erleichterte Nachführung des Grundbuchstandes an die wahre, außerbücherlich eingetretene Rechtslage. (T3) Beisatz: Für die Berichtigung einer zwar ausdrücklich begehrten und auch so bewilligten, angeblich aber den Eintragungsgrundlagen widersprechenden Eintragungen bietet § 136 GBG keine Handhabe. (T4)Beisatz: Für die Berichtigung einer zwar ausdrücklich begehrten und auch so bewilligten, angeblich aber den Eintragungsgrundlagen widersprechenden Eintragungen bietet Paragraph 136, GBG keine Handhabe. (T4) TE OGH 1998-10-27 5 Ob 270/98m nur T1; Beis wie T2 TE OGH 1999-04-13 5 Ob 80/99x Auch; nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Etwa weil sich der Rechtstitel als unrichtig oder ungültig herausgestellt hat. (T5) TE OGH 1999-06-29 1 Ob 29/99t Vgl; Beisatz: Das Neuerungsverbot umfasst unter anderem auch die im Revisionsrekurs erstmals aufgestellte Behauptung, dass die Eintragung mit dem Bewilligungsbeschluss nicht übereinstimme, und daher auch das Vorbringen, der Grundbuchstand sei deswegen gemäß § 104 GBG berichtigt worden. (T6)Vgl; Beisatz: Das Neuerungsverbot umfasst unter anderem auch die im Revisionsrekurs erstmals aufgestellte Behauptung, dass die Eintragung mit dem Bewilligungsbeschluss nicht übereinstimme, und daher auch das Vorbringen, der Grundbuchstand sei deswegen gemäß Paragraph 104, GBG berichtigt worden. (T6) TE OGH 2000-07-13 5 Ob 191/00z Vgl TE OGH 2001-02-27 5 Ob 35/01k Auch; Beis wie T2; Beis wie T5; Beisatz: § 136 GBG ist im Fall einer grundbuchswidrigen (unheilbar nichtigen, daher bücherlich - schon ursprünglich - wirkungslosen) Eintragung nicht anzuwenden; eine solche wäre gemäß § 130 GBG von Amts wegen zu löschen. (T7)Auch; Beis wie T2; Beis wie T5; Beisatz: Paragraph 136, GBG ist im Fall einer grundbuchswidrigen (unheilbar nichtigen, daher bücherlich - schon ursprünglich - wirkungslosen) Eintragung nicht anzuwenden; eine solche wäre gemäß Paragraph 130, GBG von Amts wegen zu löschen. (T7) TE OGH 2002-03-12 5 Ob 192/01y nur T1; Beis wie T2 TE OGH 2002-06-25 5 Ob 140/02b Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T7 nur: § 136 GBG ist im Fall einer grundbuchswidrigen unheilbar nichtigen Eintragung nicht anzuwenden. (T8)Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T7 nur: Paragraph 136, GBG ist im Fall einer grundbuchswidrigen unheilbar nichtigen Eintragung nicht anzuwenden. (T8) TE OGH 2002-12-17 5 Ob 288/02t nur T1; Beis wie T3; Beis wie T2; Beis ähnlich wie T7 TE OGH 2003-04-29 5 Ob 79/03h Auch; nur T1 TE OGH 2003-10-07 5 Ob 149/03b nur T1 TE OGH 2005-10-04 5 Ob 147/05m nur T1 TE OGH 2006-06-27 5 Ob 94/06v nur T1 TE OGH 2007-03-06 5 Ob 238/06w Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2008-12-09 5 Ob 248/08v Auch TE OGH 2009-03-03 5 Ob 258/08i nur T1; Veröff: SZ 2009/31 TE OGH 2010-04-21 7 Ob 38/10d Auch; nur T1 TE OGH 2010-03-25 5 Ob 1/10y Beisatz: Eine solche Berichtigung hätte nur deklarative Bedeutung. (T9) TE OGH 2011-01-24 5 Ob 190/10t Vgl auch; Beisatz: Weder Verschiebungen von Miteigentumsanteilen noch ein Nutzwertfestsetzungsverfahren bewirken Änderungen iSd § 136 GBG. (T10)Vgl auch; Beisatz: Weder Verschiebungen von Miteigentumsanteilen noch ein Nutzwertfestsetzungsverfahren bewirken Änderungen iSd Paragraph 136, GBG. (T10) TE OGH 2011-03-29 5 Ob 37/11v Auch; nur T1; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Berichtigung nach § 21 GUG. (T11)Auch; nur T1; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Berichtigung nach Paragraph 21, GUG. (T11) TE OGH 2011-05-26 5 Ob 88/11v Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T4; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Hier: Konstitutive Wirkung und Beeinträchtigung bestehender bücherlicher Rechte Dritter durch die begehrte Berichtigung (vgl auch 5 Ob 164/05m). (T12)Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T4; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Hier: Konstitutive Wirkung und Beeinträchtigung bestehender bücherlicher Rechte Dritter durch die begehrte Berichtigung vergleiche auch 5 Ob 164/05m). (T12) TE OGH 2011-05-26 5 Ob 104/11x nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T7 TE OGH 2014-06-30 5 Ob 108/14i Vgl auch; Beisatz: Hier: Berichtigung hinsichtlich nicht als Zubehör eingetragener Hausgärten abgelehnt, weil sich aus der Eintragung selbst ebenso wenig wie aus den vorliegenden Urkunden ergibt, welche konkrete Gartenfläche den jeweiligen Wohnungseigentumsobjekten als Zubehör iSd § 2 Abs 3 WEG 2002 zugeordnet wurde. (T13)Vgl auch; Beisatz: Hier: Berichtigung hinsichtlich nicht als Zubehör eingetragener Hausgärten abgelehnt, weil sich aus der Eintragung selbst ebenso wenig wie aus den vorliegenden Urkunden ergibt, welche konkrete Gartenfläche den jeweiligen Wohnungseigentumsobjekten als Zubehör iSd Paragraph 2, Absatz 3, WEG 2002 zugeordnet wurde. (T13) TE OGH 2014-09-04 5 Ob 138/14a nur T1; Beis wie T8 TE OGH 2015-03-24 5 Ob 62/15a nur T1; Veröff: SZ 2015/28 TE OGH 2017-05-04 5 Ob 209/16w nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T8 TE OGH 2017-07-20 5 Ob 114/17a Vgl auch; Beis wie T8 TE OGH 2018-03-13 5 Ob 20/18d Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T8 TE OGH 2018-04-10 5 Ob 218/17w Auch; nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Zur Frage der Löschung eines zeitlich befristeten Wiederkaufsrechts. (T14) TE OGH 2019-12-18 5 Ob 136/19i nur T1; Beis wie T3; Veröff: SZ 2019/124 TE OGH 2020-01-21 1 Ob 173/19a nur T1; Beis wie T3 TE OGH 2020-02-20 5 Ob 174/19b nur T1; Beis wie T3 TE OGH 2021-09-27 5 Ob 55/21f vgl; nur T1; Beisatz wie T3 Anm: Veröff: SZ 2021/86Anmerkung, Veröff: SZ 2021/86 TE OGH 2022-02-10 5 Ob 123/21f nur T1; Beis wie T2; Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T8 TE OGH 2025-01-30 5 Ob 98/24h vgl; nur T1; Beisatz wie T3 Beisatz: Mit einer in grundbuchsfähiger Form erfolgten Bestätigung (als öffentliche Urkunde oder gerichtlich oder notariell beglaubigte Privaturkunde) der für den Rechtsübergang nach § 1422 ABGB maßgebenden Tatsachen der Bezahlung der besicherten Forderung durch den Dritten und rechtzeitige Abgabe der Einlösungserklärung lässt sich der für die Anwendung des § 136 GBG erforderliche Nachweis der außerbücherlich eingetretenen Rechtsänderung erbringen. (T15)Beisatz: Mit einer in grundbuchsfähiger Form erfolgten Bestätigung (als öffentliche Urkunde oder gerichtlich oder notariell beglaubigte Privaturkunde) der für den Rechtsübergang nach Paragraph 1422, ABGB maßgebenden Tatsachen der Bezahlung der besicherten Forderung durch den Dritten und rechtzeitige Abgabe der Einlösungserklärung lässt sich der für die Anwendung des Paragraph 136, GBG erforderliche Nachweis der außerbücherlich eingetretenen Rechtsänderung erbringen. (T15) TE OGH 2025-01-30 5 Ob 224/24p vgl TE OGH 2024-12-18 5 Ob 184/24f Beisatz wie T3 TE OGH 2025-08-05 5 Ob 81/25k TE OGH 2025-10-30 5 Ob 28/25s vgl; nur T1; Beisatz wie T3 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1969:RS0060992
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.